Adaptierte Innovation und Evolving in der Bauindustrie-Informatik

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Der Wandlungsdruck in allen Business-Prozessen (z.B. heruntergebrochen auch in der Planungs-/Büro-Automatisation) aufgrund aktuellen und künftigen Anforderungen und Potentialen des Marktes, Auftraggeber, Mitbewerber, Regulatorieren setzen unteranderem auch die maximal effizient funktionierenden Hilfsmittel (z.B. passend orchestrierte ICT- / Cloud-Services) voraus.

Trends wie Mobility, Cloud (z.B. „People centric ICT“), Information (Stichworte BIM, Datenaustausch, GIS, BigData, IoT, App Economy, Baudigitalisierung) Social (Stichworte z.B. Outputs / Impacts laufend „liken“ und bewerten von Akteuren und an z.B. Mitarbeiter-Gesprächen miteinbeziehen) werden weitere Impacts auf „digital economy“ bzw. neue Business-Modelle im ganzen Planungs- und Bau-Prozess mit-prägen.

Die Unternehmen brauchen zunehmend eine durch Spezialisten passend orchestrierte „Insel der Ordnung“ in einer chaotisch dynamischen und dauer-hypenden Cloud-Welt. Traditionelle, auch interne ICT-Services und Ansätze stossen hierbei immer mehr (oder schon länger …) an ihre Grenzen.

Dass dabei sich immer mehr eine „Maxime der Spezialisierung auf die Kernkompetenzen“ die Gesamtdienstleistung auf mehrere hochspezialisierte Dienstleister (z.B. Partner, Subunternehmer) oder Services (z.B. „best out of all clouds“) stützt und nicht mehr alles alleine beherrscht werden kann (Nutzungs-Fokus versus Eigenbetriebs-Fokus, make or buy) kristallisiert sich immer mehr heraus.

Bei vielen Organisationen werden (müssen…) intern, nachvollziehbare und verständlich auch so dynamisch gewachsene Schatten-Informatik-Umgebungen zukunfts-ausgerichtet re-organisiert zugunsten der nötigen Optimierung, Transparenz, Transformation, Risiko-Management, Safety/Security und letztlich mitunter auch Chance der Rückgewinnung von Kontrolle und Vertrauen seitens der dafür verantwortlichen Führungsebene.

Die Daten-Intensität / -Dichte und Weiterentwicklungen in den Bereichen der innovativen Co-Information-Worker-Arbeitsmodelle und (Cloud)-Technologien fordern auch die Arbeitgeber, deren eingesetzten ICT-Services (und in Zukunft zunehmend auch „machine learning based“ unterstütztem Informations-Management) bezüglich deren Arbeitnehmer-Attraktivität und „war for talents“ (eine der massgebenden Zukunftsaufgaben der Unternehmen). Dieser Krieg um die besten bzw. passendsten Mitarbeiter wird auch im Bereich des HRM geprägt sein von dynamischer Individualität (als Megatrend), flexiblem Freiheitsgrad und komplexer Vereinbarkeit.

Ein Unternehmen beherbergt letztlich die Mitarbeiter welches es verdient (das beruht theoretisch auf Gegenseitigkeit… theoretisch). Ein Mitarbeiter welcher hierbei mit den besten Strategien, Prozessen, Services, Technologien, Apps, Pocket-Office, Dashboards, Reportings unterstützt wird und dabei weniger Reibungsverluste infolge z.B. ineffizienter / arbeitszeit-verschwenderischen Arbeitsweise zu beklagen hat wird besser an den gemeinsamen Firmen- und Projekt-Zielen mittragen können und dies letztlich motivierter auch wollen…
Unternehmen bzw. deren bereitgestellten Services könnten es schaffen, die künftige Arbeit als eine Art in allen Belangen „optimiertes Konsumerlebnis“ zu erleben. Dieses „Konsumerlebnis“ könnte es (leider…) auch schaffen in dosierter und zielgruppen-basierter Form, die teilweise digitalen Abstinenzler (z.B. in Freizeit oder generell) zu erreichen.

Ein mitunter dadurch entstehender gemeinsamer Willen und Bereitschaft entsprechende Wissens- und KnowHow-Transfer-Gemeinschaften intern und bei Bedarf auch extern (z.B. mittels andockbare Schnittstellen, Services, Collaboration, Apps, Selfservices) zu bilden kann zusätzlich helfen die Kosten zu reduzieren und letztlich die Personen-/Wissensträger-Abhängigkeiten zu optimieren.

Es kann eine völlig neue Innovations-Fähigkeit und auch Service-Qualität des Unternehmens entstehen welche wiederum die vorausgesetzte Basis ermöglicht für künftige, immer flexibler werdende Arbeitsgemeinschaften in der digitalisierteren Bauindustrie.

Die schon länger bekannte Forderung nach der geräte- und standort-unabhängige Arbeitsweise (auch bring your own device / bring your own desaster … byod) – nämlich genau „hier und jetzt“ bzw. wenn das beste Arbeits-Ergebnis erzielt werden kann – wird noch weitere Ausprägungen in einer 7x24h-Information-Worker-Gesellschaft mit sich bringen und dadurch Bereiche wie wiederum Safety (Betriebs-Sicherheit, Verfügbarkeit) und Security (Angriffs-Sicherheit, Datenschutz) weiter fordern.

Aufgabenfelder, Massnahmen:

– ICT-Strategie, ICT-Planung, ICT-Risk, ICT-Transformation, ICT-Innovation angelehnt und zur Unterstützung der Firmen-Strategie thematisieren in z.B. Workshops, Weiterbildung

– Anwendungs-spezifische Workshops, Kurse, Webcasts fuer optimerbare Büro-Automatisation, Planungs-Prozesse (PP) mittels best practises von denkbar „KnowHow-transfer-bereiten“ und sich weiterentwickelten Vorzeige-Organisationen (Wissens-Community-Gedanke)

– Zukunfts- und Ideen- / Impuls-Workshops für Aufzeigen, Erkennen und gar Adaptieren von aktuellen oder zukünftigen Trends