Digitalisierung in eHealth / CH-Gesundheitswesen – Die Zukunft nicht ins Ausland verbannen

FDP-Präsidentin Petra Gössi äussert Bedenken mit dem bisherigen Verlauf des Gesetzgebungsprozesses zum elektronischen Patientendossier (EPDG) / eHealth. Für ihren Geschmack werden zu viele Details zu stark und entsprechend zu eingrenzend geregelt. Dies verhindert Innovation in der Digitalisierung, welche die Schweiz generell und einzelne Industrie-Bereiche speziell ganz dringend braucht.

Mit dem EPDG (elektronischen Patientendossier) und E-Health werden Bereiche reguliert, die Generationen prägen werden und auch informations-ethische Aspekte aufwerfen. Es geht um personensensitive Daten bei welchen die Datenhoheit und mindestens Mitbestimmung der Datennutzung letztlich beim Patient und Bürger obliegt.

«Man versucht, den digitalen Raum über den gleichen Leisten wie den physischen zu schlagen – obwohl diese beiden Sphären grundsätzlich anders funktionieren.»

Auch unter Aspekten von möglichst zukunfts-offenen Systemen mit auch Offenheit für künftige Adaptionen von neuen, noch teilweise unbekannten Innovationen sind wir gefordert.

«Die Zukunftsneutralität solcher Vorlagen ist absolut zentral, wenn wir dereinst die Früchte der Digitalisierung tatsächlich ernten wollen.»

Siehe Interview in Ausgabe November 2016 von Swiss IT Magazine, swissICT von Fridel Rickenbacher, Mitglied Redaktion swissICT, Mitbegründer und Partner MIT-GROUP

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