The BIM bang?! Heiliger BIM Bam? Das Streben nach Business Excellence transformiert die Bauindustrie

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BIM ist Realität und weckt Hoffnung in eine adaptierbare Innovation
Die Interessengemeinschaft „Bauen Digital Schweiz“ ist offiziell gegründet worden an der Swissbau in Basel. Nebst bereits bestehenden, älteren Vorstössen, anderen Organisationen und bereits „pionier-artig tätigen“ Firmen der Bauindustrie weckt dies weitere Hoffnungen und Erwartungshaltungen in dieses verheissungsvolle Kapitel der transformationellen, industriellen (R)Evolution und auch Nachholbedarf.

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Wandlungsdruck zur Transformation, Innovation und Digitalisierung
Der Wandlungsdruck in allen Businessprozessen aufgrund aktuellen und künftigen BIM-Anforderungen (beginnend bei Wettbewerben oder Ausschreibungen) und auch noch ungenutzten Produktivitätspotentialen erzwingen entsprechende stufengerechte Massnahmen in Richtung von digitalisierten Bau-, Planungs- und Betriebs-Prozessen.
Wer glaubt, diese vermeintlich nur temporär existente „Wolke“ vorbeiziehen lassen zu können, wird sich definitiv „vom Regen in der Traufe“ wiederfinden und die anstehenden und vorallem künftige Potentiale des Bauindustrie-Marktes verpassen.
Hierbei dürfte den meisten Experten klar sein, dass auch regulatorische oder normative Vorgaben den Weg in diese bauindustrielle Transformation klar vorgeben werden wie es bekanntlich in anderen Ländern schon zwingend ist.

Breitere Akzeptanz durch adaptierbarer Praxisnutzen?
Wenn es die diversen Fachgruppen, normativen Vorgaben oder Interessengemeinschaften schaffen, stufengerechte – und wirklich auch adaptierbare – sinnvolle Hilfsmittel, Merkblätter, Tools zu etablieren wird der breiteren Akzeptanz in hoffentlich jeder Grösse von Planungsbüros wenig im Wege stehen.
Die jahrzehntelang gelebten, eigenen Bürostandards (auch mitunter mangels eben adaptierbaren Tools) vermögen die künftigen BIM-Anforderungen nicht mehr einfach so abdecken. Hier ist ein grosser Bedarf und ein grosses Potential an zukunftsorientierter Modernisierung.

Nichts ohne Standardisierungen und Normierungen
Im nationalen und vor allem internationalen bzw. immer professionelleren Wettbewerb der „challenge-gewohnten“ Planern und Gebäudetechnikern sind dringlichst griffige und adaptierbare Standards und Normen zu entwickeln und zu etablieren.
Einige bereits im BIM-Thema „pionierartig“ tätige Unternehmen stellen die Speerspitze dieser (R)Evolution dar und engagieren sich verdankenswerterweise zum Glück auch in Interessengemeinschaften („best practices“), Fachgruppen, Berufsgruppen oder im Normenwesen (Regulierung).
Entsprechende Fach- und Impulsveranstaltungen finden immer besseren Anklang und Nachahmer.

Akzeptanz und Verbreitung – beginnend bei der Ausbildungspyramide
Die besagten, teilweise jahrzehntelang funktionierenden und gelebten Büro- oder auch Softwarelieferanten-Standards können in der Realität meist leider nur mit frischem, modernen Wissen von Lehrlingen, Studenten, neu rekrutierten Fachkräften oder neuen Partnern weiterentwickelt werden.
Umso wichtiger ist es, dass die Ausbildungs- und Weiterbildungs-Basis zu den BIM-Themen möglichst rasch und in naher Mit- und Zusammenarbeit mit den Bildungsstätten implementiert und gefördert werden.
Das speziell in der Schweiz unverändert sehr beliebte und statistisch gesehen offenbar sehr erfolgreiche Dual-Bildungssystem im Bereich z.B. der Zeichner- / Berufs-Lehren sollte auch entsprechend reformiert werden mit neuen Fach-Kompetenzen oder Fach-Ausrichtungen.

Dichte und Intensität der vernetzten Datennutzung und digitalen Supportprozesse
Die bereits jetzt schon allgegenwärtige Nutzungstiefe von digitalen Helfern in den Planungs-, Bau- und Betriebs-Prozessen wird massivst an Dichte und Intensität zunehmen. Dies wird auch Auswirkungen haben auf die Bauinformatik und deren Support-Prozessen.
Hierbei werden weitere Herausforderungen in Bereichen von z.B. der geräte- und standortunabhängigen Vernetzung und der interdisziplinären Zusammenarbeit in verteilten, internationalisierten Projektteams und Stakeholders einzelne bestehende und auch neue Berufsbilder (z.B. Operator, BIM-Manager, Data Analyst, Technology architect) der Bauindustrie nachhaltig verändern oder gestalten.
Unschwer ist erkennbar, dass eine solche Transformation nur mit gut aufeinander abgestimmten, unterschiedlichsten Faktoren zu einer Art „vernetzungsbasiertem“ Erfolg führen kann. Diese vernetzungsbasierte und interdisziplinäre Weiterentwicklung könnte einzelne Lücken der gesamten Wertschöpfungskette digitalisiert schliessen.

Expertise, Entwerfen, Entwickeln, Zeichnen, Kreativität – nicht alles ist (zum Glück) digitalisierbar
Trotz der herrschenden Euphorie und mitunter auch blinder „Systemgläubigkeit“ sollte das Selbstbewusstsein und Notwendigkeit für das „ursprüngliche“ Berufshandwerk und Expertise nicht verloren oder vergessen werden.
In einem zunehmend globalisierten – und ev. mal im BIM-Bereich strenger regulierten – Wettbewerb werden genau diese verbleibenden und weiterzupflegenden Expertisen zu diversifizierenden „analogen“ Merkmalen verhelfen in der „digitalen“ Revolution und „Industrie 4.0 Economy“. BIM verlangt unverändert nach Expertise und Erledigung der einzelnen (und teilweise neuen) Teil-Projektarbeiten – nun einfach mit noch grösserer Präzision und integrierter Qualität.

Umdenken und Wertschätzung nötig – bei allen Akteuren in der Bauindustrie
Die künftigen Anforderungen der intensiver geprägten und z.B. früher in Vorprojekt-Phase startenden Zusammenarbeiten könnten die klassischen Planungs- und Bau-Prozesse nachhaltig verändern in Richtung von „shared benefits and shared risks“.
Das könnte ebenfalls zur Folge haben, dass entsprechende (Zusatz-)Aufwändungen in der Vorprojekt- oder Prototyp-Phase bereits der Bauherr / Besteller gemeinsam mitträgt und ja auch bereits in dieser Phase schon echte Gegenwerte erhält und Mehrnutzen daraus generieren kann.
Diese Änderung zu einer Art „integrated project delivery“ mit entsprechend riesigem Potential (z.B. direkt vom BIM-Modell auf die Produktionsstrasse / 3D-Druck / CNC-CAM / Fertigung oder Simulation / Facility Management System) bedarf auch entsprechende Anpassungen in den Bereichen Honorarordnung und Urheberrechte.
Diverse Aspekte – unabhängig von der „prozesstechnischen oder technologischen“ Betrachtungsweise – in Fragen wie: Wer ist „owner of benefits“ ? – Wer trägt das Gesamt-Risiko des angewandten BIM-Modells ?

Transformation und Innovation helfen beim Krieg um Talente – “war for talents”
Ein Unternehmen beherbergt letztlich die Mitarbeiter welches es verdient (das beruht theoretisch auf Gegenseitigkeit…). Ein Mitarbeiter welcher hierbei mit den besten Strategien, Prozessen, Services, Technologien unterstützt wird und dabei weniger Reibungsverluste infolge z.B. ineffizienter / arbeitszeitverschwenderischen Arbeitsweise, Defiziten in der Work-Life-Balance zu beklagen hat wird besser an den gemeinsamen Firmen- und Projekt-Zielen mittragen können und dies letztlich motivierter auch wollen… Wenn diese Attraktivitäten auch noch in einer gut positionierten Transformations- / BIM-Strategie gebündelt anzutreffen sind, steigert das ebenfalls die Arbeitgeber- / Arbeitgeber-Attraktivität zugunsten der Rekrutierung und Retension von Talenten und Nachwuchs.
Die Arbeit ist dank den bereits heutigen und künftigen Technologien eine sinnvolle Aufgabe und nicht mehr nur ein funktioneller Ort. Durch eine entsprechende Transformation könnte diesem Trend der Standortunabhängigkeit eine dosierte und auch gewinnversprechende Wendung herbeigeführt werden. Ein Gewinn kann in der nicht immer nur monetär zu wertenden Optik hierbei nur schon das “Ernten der investierten Saat” in Form von z.B. Vernetzung, Wissenstransfer, gemeinsamer Forschung und Weiterentwicklung, besseren Vermarktung oder auch “Zufalls-Neben-Produkte” sein.

Quo vadis mit/nach BIM – Nächste Generation der digitalen Baurationalisierung
Der ganze Bau-Lebenszyklus wird zunehmend voll-digitalisiert. Die Nutzungsphase der Bauten steht ebenfalls in einer Transformation in Richtung von „Smart / connected Home“ und auch „digital unterstütztes oder betreutes Wohnen“.
Das entsprechende Planen und Modellieren von Raum, Leben, Nutzung – bis hin zu möglichst vorgängig ebenfalls attributiertem Rückbau und Recycling – wird immer mehr gepaart mit Technologie-Aspekten und entsprechend hierfür benötigten, neu mitarbeitenden, interdisziplinär agierenden Technologieexperten.
In Bezug auf auch die demografisch bedingte Weiterentwicklungen von Lebens- und Nutzungsräumen in z.B. Heimbetreuung, Pflegezentren, Generationswohnräumen werden künftig auch Inputs von Fachexperten aus den Bereichen Gesundheit, Pflege oder Psychologie einen Einfluss einnehmen bis zurück in den Entwurf, Planung und Bau.

App Economy, Services, Cloud, Big Data, IoT, SmartCities
Im Zuge der zu erwartenden weitergehenden, totalen Vernetzung von dynamisch integrierten Daten-Quellen aller am Planungs- und Bauprozess beteiligten Firmen, Lieferanten (Systeme, Bauteile, Elemente, Komponenten, Baustoffe etc.), Unternehmen, Subunternehmen, Produzenten wird allenfalls ein zentralisierter, „intelligenter moderner Marktplatz“ entstehen aus welchem dann der Planer die entsprechenden Planungs- und Bauelemente auswählen und integrieren kann in den Entwurf und Planung.
Hierbei könnte es zu einer Weiterentwicklung kommen in welcher dann die Lieferanten die BIM-konformen Daten in einer Art „Bring-Schuld-Prinzip“ anliefern und dynamisch aktuell halten und auch eben „mit-verantworten“ müssen.
Ein solches sicheres Rückgrat der Bau-Digitalisierung für Raum und Leben – künftig davon abhängigen „smart cities“ – müsste dann entsprechend in Bezug auf Angriffs- und Betriebssicherheiten basiert sein auf modernen und auch offenen Hybrid-Cloud-Systemen.
Dabei spielen Entwicklungen in den Bereichen von BigData, IoT (Internet of Everything) und auch von „App Economy“ und „Market Places“ eine gewichtige Rolle.
Die Nutzung von „IoT“ durch z.B. Sensoren, Drohnen, Gebäudeleitsysteme GLS oder Robotik im Planungs-, Bau- und Betriebs-Prozess setzt integrierte und beherrschbare Daten und sichere Systeme voraus.
Man stelle sich vor, dass dann im Zuge der Weiterentwicklungen im Bereich „Monetizing“ oder „App Economy“ plötzlich ein Daten-, Normen-, Software- oder Bauelementlieferant volltransparent auch per App oder Store kommentiert, „liked“ oder „favorisiert“ werden kann – und dies seitens Planer, Unternehmer, Eigentümer, Bewohner oder Immobilienbewirtschafter.
Im Bereich von „Big Data“ werden riesige, per „Data Mining“ und „Data Analytics“ ausgewertete Datenmengen der „Big BIM Data Cloud“ mithelfen die Prozesse laufend weiterzuentwickeln.
In Fachthemen von z.B. Nachkalkulation, Optimierungen, Normenwesen, Entscheidungen oder gar Unterstützung mittels „Predicted Computing“ in Simulationen oder Frühwarnsystemen z.B. auch für die Gebäudebewirtschaftung werden weitere Forschungs- und Entwicklungsfelder entstehen.

„Big BIM Data Cloud“ wird zur Innovationsmaschine ?
Es könnte sich eine Art „Big BIM Data Cloud“ etablieren welche durchaus auch Unterstützung und Potential bieten könnte für Themen im Bereich „Nachhaltigkeit“, „Cleantech“, moderne Gebäudeleitsysteme / Facility Management oder eben „smart / connected home“ und letztlich volldigitalisierten „smart cities“ mit volldigitalisierten Nutzern.
Eine konsequent gefolgte oder gelebte Transformation oder BIM-Idee – angelehnt an die Firmenstrategie – wird mit entsprechend strategisch gelegten Visionen und Missionen auch im Bereich des Innovationsmanagement diverse Optimierungen und neue Chancen am Markt etablieren.
Hierbei entstehen vorderhand entsprechende Investitionen und Kosten für alle Beteiligten und fordert letztlich auch eine Portion Mut um in Richtung von neuen Ufern aufzubrechen.
Das Erreichen dieser neuen Ufern werden dann mittelfristig mittels Effizienzsteigerungen und Qualitätsoptimierungen belohnt.

Gretchenfrage: who takes the lead?
Wird nun der Architekt, Ingenieur, Fachplaner oder gar eines Berufsbild z.B. BIM-Manager oder BIM-Koordinator einenübergeordneten Lead im BIM-Bereich übernehmen?
Oder wird sich im Rahmen von auch Knowledge / Information Management eine separate Stabstelle etablieren (je nach Organisationsgrösse) oder gar externe, eingekaufte Expertisen (Konzentration auf Kernkompetenzen) vonnöten sein?
Je nach Weiterentwicklung im BIM-Bereich und unter dem Aspekt „shared benefits and shared risks“ könnte eine solche bewusste Gewaltentrennung auch seitens des Bestellers, Versicherers, Investors, Behörden gar vorausgesetzt werden in Zukunft.

the „always ONline“ knowledge worker, supported by board, Big Data and IoT

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People Centric ICT als Basis für die digitale Transformation
In Zukunft werden in ICT-nahen Berufen und Ausbildungen immer mehr Fähigkeiten benötigt, bei welchen der Mensch als seitens von Maschinen supportetem Anwender (People Centric ICT) im Mittelpunkt der angestrebten digitalen Transformation steht.
Die People centric ICT muss aber auch weiterentwickelt werden in Bereichen wie effizientere Collaboration (z.B. Ergänzung und Reduktion vom klassischem Email mit anderen Plattformen oder „machine learning“ Support-Prozessen) und auch optimierten Workplaces / Büroarchitektur (z.B. Massnahmen zur weiteren Reduktion von Ablenkungen und Optimierung der Arbeits-Konzentration, friendlyworkplaces) und Gesundheitsmanagement generell (z.B. Stressprävention, Fit at Work, Absenzenmanagement, Work-Life-Balance bzw. Online-Offline-Balance)
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/02/ict-offline-ein-ding-der-unmoglichkeit/

War for talents + war against Brain-Drain – Austausch von high potentials
Solches Expertenwissen – kombiniert mit dem Lösungs-, Anwender- und User Experience-Fokus – ist jetzt schon rar und könnte noch akzentuiert schwieriger werden zu rekrutieren.
Die Arbeitgeber-Attraktivität bzw. Beliebtheitsgrad von solchen „digitalisierten Unternehmen“ wird zunehmend wichtig und seitens der Firmenstrategie angestrebt werden müssen.
Der „war for talents“ verlangt demnach auch einiges ab vom Arbeitgeber, Personalentwicklung in Bezug auf eine möglichst tiefe Mitarbeiter-Fluktuation und kleinstmöglichem KnowHow-Brain-Drain in solchen zunehmend firmenvitalen und „zu schonenden“ Schlüsselpositionen als beschränkte Ressourcen.
Dabei sind auch wir als politische und wirtschaftliche Mitglieder in einem demokratischen System, als Staaten und einem (Binnen)Markt gemahnt und gar in der Pflicht dafür besorgt zu sein, dass wir uns nicht abwenden oder isolieren von einem potentiellen und letztlich gewinnbringenden Austausch von solchen „high potentials“ mit irgendwelchen Initiativen oder regulatorischen Bestimmungen.
Diese beschränkten Ressourcen bedürfen auch weitere Unterstützungen in den Firmen mittels einer völlig neuen Form von Sparring und auch Gesundheitsmanagement / Work-Life-Balance (Gesundheit bringt mehr Leistung).
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/02/ict-offline-ein-ding-der-unmoglichkeit/

Orchestrator als digitaler Lotse auf Führungsebene für den maximalen Business-Support durch ICT
Damit viele solche Herausforderungen und deren Auswirkungen in der „Transformation zur digitalen Economy und digitalen Gesellschaft“ beherrschbar bleiben braucht es auch auf der Führungsebene auf Stufe der Vorgesetzten, Geschäftsführung und Verwaltungsräten entsprechende Innovationen.
Eine Art Chef oder besser gesagt intelligent agierender Orchestrator für „das Digitale“ (CDO – Chief Digital Officer) in einer Organisation kann und wird mitentscheidend sein für den nachhaltigen Erfolg und Innovationskraft in der immer kompetetiver werdenden Mitbewerberschaft und eben diesem Umbau (geleitet durch einen digitalen Bauleiter) auf ein transformiertes Geschäftsmodell.
Diese vielfältige Querschnittsaufgabe kann mitunter auch abteilungsübergreifendes (Teil)Wissen voraussetzen und bedarf auch an einem hohen Mass an Change Management Fähigkeiten und Mindset eines Generalisten.
Eine solchen „Bauleiter für das Digitale“ sollte auch Erfahrungen oder Affinitäten haben in den Bereichen Technologien, Leadership, Marketing, Verkauf, Personal, Kundenbetreuung mitbringen damit die Betroffenen überzeugend und nachhaltig begeistert werden können zu „mitbrennenden“ Beteiligten.
Dabei muss sich nicht die Frage gestellt werden ob nun dieser „Chef für das Digitale“ eine wichtigere Rolle hat in der Firmenführung sondern viel mehr um die Frage wie kooperative die einzelnen CxO an diesen gemeinsamen Zielen zusammenarbeiten und entsprechende Projekte und Budget sprechen.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/09/26/ceo-cfo-cmo-gegen-oder-mit-cio-hauptsache-business-prozess-support-durch-ict/

Vorsprung durch Knowledge Workers, Wissen, Transformation und Innovation
Ein befähigter und nachhaltig begeisterter Knowledge Worker, ausgestattet mit den besten Werkzeugen (best of all) und unterstützt mit den besten Supportprozessen (z.B. ICT, HRM, Board) kann durchaus matchentscheidend sein ein einem digitalisierten Geschäftsmodell durch Transformationen und Innovationen.
Damit diese beschränkten, menschlichen Ressourcen sehr gezielt und effektiv eingesetzt werden können bedarf es zunehmend Unterstützungen von Technologien / Ansätzen wie z.B. Mobility, Cloud, Mobile Apps, neuer Bedienungskonzepte, Machine Learning, Big Data, Internet of things (IoT) und letztlich „kontextual basierte smart digital assistants“ je nach Aufgabenbereich.
Wie weit ein solches dann auch „Human Interface“ gehen kann – siehe auch:
https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/31/wearables-human-interface-potential-future-and-war-for-tracked-untrusted-wellillness/

Digital Assistant versus Human Assistent – big data as a new co-worker ?
Wie weit ein Mitarbeiter als persönlicher Assistent sinnvoll und effektiv unterstützt oder gar ersetzt werden kann ist natürlich auch abhängig von der Aufgabe und Funktion des Mitarbeiters oder Ziele des jeweiligen Projektes.
Trotzdem wird in den künftigen Ansätzen von Big Data, Machine Learning, IoT immer mehr an Fleissarbeit, Vorarbeiten, Informationsaufbereitungen, (Vor)Auswertungen, Trends, Berechenbarkeit (auch Arbeitszeit- und Leistungs-Erfassung… falls diese dann überhaupt noch den gleichen Stellenwert haben werden …) – und letztlich Human Assistant – sinnvoll ergänzt oder gar ersetzt werden können. Big Data – mit allen den immer mehr nutzbaren Potentialen – könnte eine Art „super digital assistant“ werden.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/06/big-data-better-data-or-not/

Digitalisierung jedes Geschäftsmodelles digitalisiert auch Prozesse und Mitarbeiter
Letztlich setzt die Digitalisierung eine Unmenge an Daten, daraus extrahierten nutzbaren Informationen und Herausforderungen an Informations-Management-Prozessen voraus welche einen neuen Typus von (r)evolutioniertem Mindset in den Organisationen voraussetzt.
Dabei scheint mir besonders ein differenzierendes Merkmal entscheidend zu werden:  Die Bereitschaft und Fähigkeit den neuen Rohstoff des Wissens und Informationen auch pro-aktiv zu teilen und dadurch weiterzuentwicklen – „share to evolve“
Es werden neue Karriere-Pfade – eine Art „big data career“ – ermöglicht werden für Knowledge Workers mit den besten Fähigkeiten aus diesen Tools, neuen darauf ausgerichteten internen oder externen Ausbildungen mehr als andere zu extrahieren als neue Fachexperten im Bereich Information Management.
Es liegt auf der Hand, dass in dieser volldigitalisierten Welt immer wieder auch die Gesamt-Sicherheits-Aspekte (Betriebs-Sicherheit und Angriffs-Sicherheit) betrachtet werden müssen damit ein Vorfall oder Ausfall (Stichwort Black Out) nicht ein ganzes System – oder einen einzelnen Knowledge Worker – zum Wanken oder Fallen bringen kann.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/09/99-sicherheit-mensch-prozesse-technologie-risk-management/
oder
https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/27/kommentar-digitale-transformation-innere-betriebssicherheit-versus-externe-angriffssicherheit/

Data Loss Prevention DLP – vom erkanntem Daten-Leck zum dosierbaren Daten-Ventil

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Als Grundlage – und bei weitergehendem Informations-Interesse als „nur“ dem Artikel-Haupt-Thema – für meine persönliche Philosophie zum schier unfassbar grossen Big Thema Security / Safety / Risk Management referenziere ich meinen publizierten Artikel bei ISACA Chapter Switzerland im SWISS IT MAGAZINE
>> 99% Sicherheit = (Mensch + Prozesse + Technologie) + Risk-Management https://fridelonroad.files.wordpress.com/2014/09/itm2014_09_isaca_03.pdf

Viele Produkte und Technologien rund um DLP – wo bleiben der Mensch und die Prozesse?
Sämtliche Bemühungen in technischer und prozessmässiger Hinsicht zur „beinahen“ Verhinderung oder eher „nur“ Behinderung von Daten-Lecks bzw. Entwendung oder Nutzen-Veränderung von firmen- oder personen-sensitiven Daten scheinen zunehmend reine eher reaktive Symptombekämpfungen anstelle proaktive integrierte Ursachenbekämpfungen zu sein. Hierbei steht einmal mehr der Mensch und die Prozesse im Vordergrund und im Fokus der Wirkung am Ziel.

Angriffs- und Betriebs-Sicherheits-Krieg auf höchstem Niveau – Mensch immerschwächer werdendes Glied in der Kette
Die sehr raffinierten Angriffs- und Verteidigungs-Methoden im Kontext von z.B. auch Zeitfaktoren / Multifaktor-Anmeldungen / Berechenbarkeit / Eintrittswahrscheinlichkeiten / Verschlüsselung scheinen mittlerweilen auf einem Höchst-Niveau abzulaufen – jenseits in dieser Betrachtung vom sicherheits-technisch immer schwächer werdenden Glied in der Kette – des Menschen selber.
Der grösste Schaden – es gibt genügend Beispiele seit längerer Zeit – basiert meist auf einer raffiniert aufgebauten und von langer Hand geplanter Angriffs-Strategie basierend auf  einer „Vertrauens-Bildung zwischen Angreifer und Opfer“.
Hierbei können folgende stichwortartig aufgelistete sehr einfache Fälle als Referenz dienen:
– Mail-Anhang mit bösartigem Code von einem (gefälschten) Bekannten öffnen
– Zugangs-Kennwort per Telefon, Webseite, Socialmedia, Email oder gar Zuruf bekanntgeben
– Kennwörter an beliebten Orten öffentlich zugänglich machen (Tastatur, Pult, Tasche etc.)
– Arbeitsplatz ungesperrt hinterlassen und den Zugang ermöglichen für Kollegen oder Externe
– „Unsicheres“ Daten austauschen per Webmail, Socialmedia, Smartphone, Wechseldatenträger
– Social Engineering – extern aber auch von intern …

Patt-Situation – Informations-Schutz versus Menschen-Schutz – was schützen und klassifizieren wir zuerst ?
Wo nun die Organisationen / Führungsebene beginnen sollten im Teil-Bereich von „Data Loss Prevention DLP“  ist demnach nicht einfach zu beantworten bevor man überhaupt weiss was „schützenswerte“ Informationen sind mittels einer zuerst nötigen Basis-Arbeit der Daten-Klassifikation.
Aufgrund dieser Klassifikation (auf die genaue Methode und Ansätze wird hier nicht eingegangen) entsteht dann ein klareres und überschaubareres Gesamt-Bild der schützenswerten Objekten und deren Einstufungen in z.B. Eintrittswahrscheinlichkeit, Risiken, Schadenspotential. Daraus sollten sich dann eine hoffentlich beherrschbarere Gesamtsicht entstehen mit z.B. Massnahmen, Compliance-Anforderungen, Auswirkungen auf Mitarbeiter Security Policy und Risk-Management / Audit.

Datenschutz und Persönlichkeits-Rechte – und trotzdem auch Schutz-Recht von Firmen-Eigentum ?
Zum Schutze und als Basis der (hoffentlich) gemeinsamen Interessen – auf der einen Seite des Mitarbeiters und dessen z.B. Persönlichkeits-Rechten und auf der anderen Seite der Firma und deren z.B. „intellectual property“ – sollte eine gemeinsame Vereinbarung in Form einer „ICT Security Policy / ICT Weisungen“ verabschiedet und als verbindlicher Bestandteil zum Arbeitsvertrag unterzeichnet werden.
Diese Spielregeln können letztlich kein Daten-Leck verhindern jedoch dient diese vorallem auch der Sensibilisierung und Aufklärung zu betriebs-vitalen oder gar betriebs-hoch-kritischen Gefahren, Regeln und Massnahmen.
Dabei ist auch die Balance zu finden zwischen den Rechten beider Partner (Arbeitnehmer und Arbeitnehmer oder auch Kunden und Service-Anbieter) unter Wahrung der Persönlichkeitsrechten und Balance zwischen Vertrauen und genau zu beschreibenden Kontroll- und Verteidigungs-Mechanismen (z.B. mehrstufig, anonymisiert, Trends, Baselines, Anomalien, Traffic-Controlling, Filterungen, Blockaden, Alerting).

Sensibilisierung via ICT Security Policy verschwindet nach der Unterzeichnung
ICT Security Policies als Bestandteil zum Arbeitsvertrag werden a) nur vor dem Start des Arbeitsverhältnisses unterzeichnet, b) geraten dann schnell in Vergessenheit, c) beinhalten vielfach keinen offenen ergänzbaren Bereich für die die hoch-dynamischen Bedrohungs-Lagen und d) sollten eine Arbeitspapier als Ausgangslage für weitergehende, wiederkehrende Schulungen und Sensibilisierungen. Hierbei reichen vielfach nur schon ausgewählte und auf die Firma adaptiert kommentierte, einfache Beispiele von Daten- und Sicherheits-Lecks von anderen betroffenen Organisationen und auch entsprechende juristisch strafrechtliche Auswirkungen.
Es sollte dadurch selbsterklärend sein, dass dann mitunter auch „naive“ Aussagen oder Ausreden im Sinne von „das war mir gar nicht bewusst oder das hat mir niemand so explizit gesagt“ nicht mehr einfach akzeptiert werden.

Lange Rede rund um… und nun: Am Schluss kommt „nur“ noch die Technologie
Und eine Wiederholung mehr: 99% Sicherheit = (Mensch + Prozesse + Technologie) + Risk-Management https://fridelonroad.files.wordpress.com/2014/09/itm2014_09_isaca_03.pdf
Zuerst umfassend sensibilisierte Mitarbeiter (Mensch) und klassifizierte schützenswerte Informationen (Maschinen, Prozesse) bilden dann die beherrschbare Basis für dann ein umfassend orchestrierte und bewusst vielschichtig aufgebaute Gesamtlösung.

Data Loss Prevention – best out of breed and out of best practices
Alleine die Aufzählung von verschiedenen Ansätzen, Methoden, Produkten würde jeglichen Rahmen sprengen dieses Impuls-Artikels. Ich beschränke mich hiermit auf die stichwortartige Aufzählungen von gewissen Ansätzen, Szenarien und einfach erklärten Ideen:
– Sehr hohe Priorität sollte dem „Schutz der digitalen Identität“ zugewandt werden – z.B. bei Kennwort-Richtlinien, Kennwort-Manager-Software, Multifactor-Anmeldung, One Time Token, Devices, Cloud-Dienste etc. damit hier nicht mittels einem „zentralen Einfalls-Tor alle anderen Zugänge und Angriffs-Schutz-Mechanismen“ ausgehebelt werden …
– Filterung, Ueberwachung und Sperren von WLAN-, Smartphone-, Internet- und Webbrowser-Zugänge und Berechtigungen für die proaktive Verhinderung von unerwünschten oder gefährlichen Webseiten- oder Internet-Aufrufen
– Software- und/oder Hardware-Verschlüsselung von z.B. Festplatten, Wechseldatenträger, Smartphones, Emails, Dokumenten (z.B. Bitlocker)
– Transportregeln auf Basis des Email-Systems welche per Voll-Text-Inhalts-Filterung gewisse geschützte und so klassifizierte Mails oder Anhänge sperrt / umleitet oder archiviert
– Automatische Disclaimer-Erzwingung oder PopUp-Fenster-Anzeige im Mail-Programm an den Anwender (proaktive Sensibilisierung) bei allen ausgehenden Emails oder bei klassifizierten Informationen
– Automatische Email- und Datenaustausch-Verschlüsselung (und auch z.B. Sender-Identitäts-Nachweis) ohne Einwirkung des Senders und Empfängers
– Verschlüsselungs-Punkte in der ganzen Kette der Kommunikation (User to Services, Daten zwischen Datencentern, Daten auf Datenträgern, End-to-End-Verschlüsselung von User zu User)
– Geschützte Output-Umgebungen mit Druck / Scan per Kennwort, Keycard, Token
– Compliance-Einschränkungen von z.B. Smartphone für Kamera, Bluetooth, NFC, WLAN, Cloud, Apps, Socialmedia, Speicher-Einschränkungen, Kennwort- und Geräte-Sperr-Vorgaben und Remote Löschungen
– Device Management Lösungen oder Software-Agents auf Clients für z.B. Sperre von Printscreens, Copy Paste Sperre je nach Anwendung, Software-Compliance-Kontrollen, AppLocker
– Zentral verwaltete, proaktive Endpoint Protection Lösungen welche zusammen mit neuartigen Internet-Firewalls auch Anomalien aufspüren oder Base-Line-Vergleiche sicherstellen kann (Stichwort: Trojaner, RootKits, Viren, Würmer, Schläfer, Kennwort-Logger, Spionage-Tools, Datenströme
– Baseline-Compliance-Vergleiche von zugelassenen und unerwünschten / nachträglich installierten Tools / Malware / Apps mit entsprechender Alarmierung
– Fingerprinting, Watermarking, Metadaten-Kennzeichnung, Keywords für das Filtern und Aufspüren von Informations-(Ab)flüssen oder Missbrauch
– Erweiterte Right Management Services (RMS) oder Digital / Information Right Services (DRM, IRS) welche eine sehr hohe, erweiterte Granularität von z.B. Dokumenten-Rechte / Schutz beim Empfänger steuern kann (z.B. Regelung von Autorisierung / Weitergabe / Druck / Speicherung / Protokollierung / Gültigkeitsdauer)

– Je nach Informations-Klassifizierung und Risk-Management gar erweiterte Massnahmen mittels einem „Intellectual Property Management“ System zum erweitertem Schutz von firmenvitalen Geisteseigentum.

– Letztlich: strategisch bewusstes Auslagern / Archivieren oder Sichern / Spiegeln von (Teil)Daten / Zusatz-Backups oder ganzen Systemen auf viel leistungsfähigere und ausfallsicherer orchestrierbare Public Cloud Dienste für die Reduktion von internen (grösseren…) Gefahren in einem lokalen Betrieb und lokalem physischen Datenzugang (Analogie: Die Suche nach der berüchtigten Nadel – aus Sicht eines Angreifers – in einem BigData-Heuhaufen und in einem reissenden Daten-Strom kann schwieriger sein als Firmendaten gezielt an einer Firmen- oder System-Lokation angreifen versuchen …) –> Enhanced Cybersecurity with Big Data …

Vom erkanntem Daten-Leck zum dosierbaren Daten-Ventil ?? und es tropft weiter …
Mittels einigen genannten Beispielen aber vorallem mittels einer eigens aufgebauten und an die zu schützenden Organisation angepasstes Szenarien- / Frage-Framework sollten rasch die klassifizierten und priorisierten, schützenswerten Informationen und deren Schwachstellen (Lecks, Leaks) erkannt werden können für entsprechende stufenweise eingeführten Gegenmassnahmen für die möglichst grosse Reduktion von Informations-Missbräuchen / Abfluss (Loss).

Data Loss Prevention im Spannungsfeld zu Data Leak Management bzw. „offener“ Informations-Verbreitung / -Nutzungsänderung in der künftigen New Economy
Auch hier wird am Schluss eine Teilmenge von Risiken übrigbleiben welche im Risk-Mangement bewertet / überwacht und kontrolliert werden muss. Denn das Daten-Ventil tropft immer irgendwo weiter und weiter …
In einem teilweise (un)beherrschbarem Wachstum und derer Weiterentwicklung von z.B. Big Data, Internet of things (IoT) und Daten-Universum werden sich auch Business Modelle ändern (müssen) für einen offeneren – dann aber geregeltem und in einen mehrwert-generierenden – Informations-Austausch.
Bisher schützenswerte, klassifizierte Informationen / Datenbanken / Produkte / Schnittstellen / Standards / Normierungen / Apps / geistiges Eigentum finden – basierend auf einem neuen (r)evolutionierten Business-Modell – neue und mehrwert-generierende Services-Nutzungs-Kanäle für den Anbieter / Nutzer.

Digital Health durch IoT und Wearables – potential future and war for tracked, (un)trusted well(ill)ness ?

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Digital Health durch IoT und Wearables

Digitale und vorausgesagte Ziele innerhalb einer Systemgläubigkeit sollten nicht die physischen und psychischen Signale und gegebenen indiviuellen Grenzen übersteigen“

Antreibende Peitsche ohne Leder Seit mehreren Jahren sind zunehmend viele Menschen „versklavt“ mit einem activity tracker oder wearable. Wenn dieses Teil eine Verlängerung aus Leder hätte wäre es eher eine weitere „antreibende Peitsche“ im Mythos des sonst schon anspruchsvollen und herausfordernden Work-Life-Balance.

Wearables und IoT als Basis für „Digital Health“ Pulsmesser, Fitnessuhren, Watt-Leistungsmesser, GPS-Trackers kennen wir seit Jahren und zusammen mit den parallel laufenden hoch-technologisierten Weiterentwicklungen von z.B. Sensoren, Chips, Smartphones, Apps, Cloud, Wearables, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, Bluetooth, WLAN, NFC entstehen neue Möglichkeiten für andere Anwendungen und Formfaktoren.

Der Drang nach übertriebener Wellness führt zur Illness ? Per laufenden Warnmeldungen (Mikroverletzungen) der Wearables bezüglich zu wenigen Bewegungen pro Zeiteinheit wird man allenfalls mal zum hyper-aktiven Wellness-Abhängigen. Durch weitere Messparameter und dann auch Vorhersagen wie z.B. Puls, Schlafphasen, Kalorienverbrauch wird man noch mehr fremdgesteuert im Bezug auf Einschlaf- / Aufweckphasen, Bewegung, Arbeit und Essverhalten. Aus meiner Sicht ist auch hier wieder mal die Frage nach dem ertragbaren Mass und Verhältnismässigkeit gefragt um sich nicht noch weiter fremdsteuern zu lassen im heutigen Mainstream von Internet, Social Media, Mail, Smartphone und letztlich der Systemgläubigkeit.

Die „Big Mother“ passt auf uns Kinder und unsere Digital Health Data auf oder eben nicht ? Im Zuge der weiter voranschreitenden Globalisierung speziell in den Bereichen von Cloud, Big Data, App Economy und Plattform-Daten-Kapitalismus wie z.B. Microsoft, Google, Amazon, Apple werden wir uns auch Fragen stellen müssen was irgendwann mal an sinnvollen oder weniger sinnvollen / unerwünschten Daten in falsche Hände geraten. Dabei geht es aus meiner Ansicht nicht um den Fakt, dass unsere Daten so oder so überall sicher und gleichzeitig auch unsicher sind sondern viel mehr um die Frage wie weit wir alle als Datenlieferanten die Beherrschbarkeit der Datenauswerter mitgestalten können. Beispiele welche in Zukunft Themen werden könnten: – Wollen wir aus Präventionsgründen unsere Vitaldaten laufend übermitteln an ein Medical-Center für Trends, Auffälligkeiten oder gar Warnungen und Notfall-Eskalationen? – Wie weit vertrauen wir an unsererseits hoffentlich wissentlich zugelassene Datenauswerter wie z.B. Krankenkassen, Versicherungen, Banken, Pflegeinrichtungen, Arbeitgeber, Rekrutierung, Behörden, Staat welche dann im Gegenzug das „Personen- / Gesundheits-Risiko“ dann hoffentlich belohnen mit tieferen Prämien / Risiko-Bewertung? – Werden wir künftig in den CVs von Kandidaten / Projektteilnehmern auch Fitness- und Activity-Werte vorfinden und teilweise einbeziehen in Entscheide und Risiko-Abwägungen? …

Regulatorisch gesteuerte Berechenbarkeit und Überwachung von Personen(Daten) Hoffen wir, dass in 10 oder 20 Jahren die Staats-Bevormundung (z.B. übergeordnete Staats-Krankenkassen oder Versicherungen) durch regulatorische Effekte oder globale Markt- / Risiko-Absprachen eine weitergehende Berechenbarkeit nicht zu gross wird von uns zunehmend datenliefernden Menschen.

Mensch und Maschine verschmelzen: Brain Computer Interface, Biosensor Chips Die zunehmende Distanz vom technischen rasanten Fortschritt zur langsamen Adaptionsmöglichkeit des Menschen (slow Evolution, Human Interface) und des menschlichen Gehirns (zu tiefe Nutzung des Potentials) hinterlässt schwer überwindbare Brücken (über welche wir gehen wollen und müssen…). Solche Brücken scheinen mittels der digitalen Transformation (Cloud, Big Data, Supercomputing, Künstliche Intelligenz) teilweise überbrückbar werden. Letzten Endes werden bereits jetzt schon vorhandene und funktionierende Konzept der Robotik und Biosensoren / Advanced Interfaces (z.B. SmartGlass, SmartLenses, eInk oder implantierte Chips) weitere Potentiale oder gar Notwendigkeiten generieren. Eine Art Brain Computer Interface für die noch direktere Koppelung (die Brücke…) von Sensoren, Human Interfaces, Processing scheint nicht mehr einfach nur eine Utopie (z.B. eInk) zu sein.

Umgekehrte Welt – neue technische Weltordnung – Computer Company search for best human talents … Wie würden wir umgehen – derzeit noch bisschen utopisch – wenn eine autonome „reine“ Computer Company in einem staatlich geschützten Umfeld dann „best human talents“ rekrutiert für deren zu überschreitenden Brücken? Selbsterklärend würden dann solche „reine“ Computer Companies nur die besten vernetzten Menschen finden der technokratischen Elite (siehe weiter unten) und die freiwilligen oder teilweise unfreiwilligen Abwender nicht finden (wollen) …

Vertrauen – Manipulation – Sicherheit Es wird ein neues Spannungsfeld geben in welchem immer mehr auch Fragen des Vertrauens gestellt werden in Bezug auf Data Security, Privacy, Manipulation seitens Anwender (ev. ist ein anderes Familienmitglied oder ein Haustier aktiver und manipulierbarer temporärer Träger des Daten-Trackers…) und Sicherheit seitens App- / Cloud-Servicedienstleister (sind das wirklich meine und nicht verfälschte Daten…) von solchen Wearables oder Daten-Auswertungen im Big Data Umfeld

Ethik muss auch Platz haben in der High Tech Informationsethik ist ein grundsätzlicher und noch ungelöster Aspekt der digitalen Gesellschaft in der Nutzung / Datenanalytik von digitalen Assistenten. Anstehende Evolutionsschritte der zuerst begrenzten Nutzung am Körper, über die Erweiterung auf den Wohn-, Arbeits- und Pflege-Raum bis hin zu einer digitalisierten „smart city“ fordert und prägt auch letztlich die dosierte Regulation und Entwicklung von auch eGovernment. Ein Code of Ethic oder Code of conduct im Rahmen dieser Weiterentwicklungen durch Spezialisten, Unternehmen oder Behörden wird weitere Spannungsfelder erzeugen.

Misstrauen – Ablehnung – Offline-Abseits – deklariertes unberechenbares Risiko Es wird künftig weitere Zweiklassen-Gesellschafts-Formen geben: die voll-digitalisierten Digital-Natives mit Big Data Wissen (technokratische Elite ? mit aber niedriger Selbstkontrolle der persönlichen Daten) und die teil-offline-rückgeführten Abwender (mit bewusst höherer Selbstkontrolle der persönlichen Daten) – mit dann auch Sicht des Big Data als unberechenbares, da nicht erfasstes Risiko deklariert (?!)

eSkin die modernen Tätowierungen und Wearables der digitalen Zukunft Es ist zu erwarten, dass auf oder unter die Haut platzierte, sogenannte eSkins mit Chips oder Sensoren eine moderne Form von Tätowierungen darstellen könnten. Es bleibt die Hoffnung, dass diese Anwendung – im Gegensatz zu einer Tätowierung – möglichst noch lange freiwillig bleibt …

Technologischer Fortschritt als Allerheil-Mittel für das kranke Gesundheitswesen ? Es ist anzunehmen, dass die vielen Chancen der Digitalisierung auch positive Auswirkungen und Unterstützung bieten kann in Themen wie z.B. Gesundheitsprävention, Unfallprävention. Auch im Rahmen der voranschreitenden Demografie und neuen Betreuungs- und Wohn-Konzepten wie „betreutes, digitalisiertes Wohnen“ oder „modernen Pflege“ nimmt die Digitalisierung und technlogische Fortschritt eine tragende Rolle ein. Weitere Regulatorien wie das EPDG (Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier) verlangt nach einer intensiven, interdisziplinären Auseinandersetzung von unterschiedlichsten Experten / Task Forces für eine möglichst ausgewogene Stossrichtung in Bereichen wie Privacy, Data Security aber auch (informations)ethischen Aspekten. Digital eHealth könnte die Chance sein, um die „Zukunft vor der Vergangenheit zu schützen“ und nicht umgekehrt.

ISACA 99% Sicherheit = (Mensch + Prozesse + Technologie) + Risk-Management

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>> Publizierter Artikel im Swiss IT Magazine / Swiss IT Reseller von ISACA ITM2014_09_ISACA_03

Der Titel dieses Artikels will aussagen, dass es die 100% Sicherheit nicht gibt – der Rest ist reines Risk-Management und nicht Technologie
Diverse Ansätze / Empfehlungen / Methoden / Compliance Anforderungen / Regulatoren / Zertifizierungen wie z.B. Business Recovery System (BRS), Disaster Recovery Tests, Contingency Plan, CISA, CISM, ISO 22301/BCMS, IKS oder Prozesse nach CobIT, ITIL, ISACA, ISO, IEC27001 ISMS, IEC17799, SOX, IT GSHB, DSG, VDSG können schon sehr viel an generischen Risiken und entsprechenden Gegenmassnahmen abdecken.
Jedoch sind diese eben “nur generisch” und müssen massgeschneidert an die effektive Firmen-ICT-Prozesslandschaft angewandt und an die ICT-Teilziele (z.B. mittels ICT-Governance) der Firmen-Gesamt-Strategie angelehnt werden.
Es bleiben immer Rest-Risiken übrig welche im Risk-Management abgebildet und verwaltet werden müssen – und dies auf Ebene der Führung oder Verwaltungsrat.
Innerhalb des Risk-Management-System / ICT-Governance geht es um einen laufenden Loop von “Erkennung”, “Bewertung und Klassifizierung”, “Managen” und “Ueberwachung und Kommunikation”
Ich neige bei vielen Controlling-Systemen und Audits zu sagen: “Es ist vieles abdeckbar mit den Akteuren Menschen, Prozessen, ICT-Technologien und vorallem Baseline / Tests / Monitoring. Die anderen Rest-Risiken gehören ins Risk-Management und haben nicht mehr ausschliesslich etwas mit ICT-Technologie zu tun. Sicherheit ist keine reine Technologie-Frage sondern eine Kombination von wiederkehrenden Prozessen in einem Gesamt-ICT-Audit-System”

DatenSCHUTZ in der DatenFLUT ?
Ein kleines Rinnsal und dessen bescheidener Wasserfluss mit Sicht auf den Grund zu überwachen, ist einfacher als ein grosser Fluss mit einem reissenden und mitunter auch wellenden und zunehmend jährlich anwachsenden Wasserstrom ohne Sicht auf den Grund …
Diese einfache Analogie zeigt das zunehmende Problem auf, in diesem Datenschutz- und Sicherheits-Bereich im Zeitalter der hochdynamischen Entwicklung in Bereichen wie z.B. Cloud, Big Data, Internet der Dinge und letztlich der fortschreitenden digitalen Transformationsprozessen.

Die digitale Transformation und Wandlungsdruck der Informationsgesellschaft hat interdisziplinäre Auswirkungen – auch im Sicherheits-Bereich
Die heutigen und vorallem die künftige Bedürfnisse und dessen Auswirkungen der Informationsgesellschaft betrifft mittlerweilen globale Prozesse, Technologien und lassen sich nicht mehr isoliert betrachten und abdecken. Es braucht zunehmend interdisziplinäre Zusammenarbeiten von Akteuren von z.B. Gesellschaft, Politik, Technologie, Wissenschaft, Ausbildung (z.B. nur schon Sensibilisierung zu Sicherheitsthemen) und auch Spezialthemen wie auch Psychologie oder Management-Ansätze damit dieses entstehende Next Generation Informationsuniversum an Mensch und Maschine mehr Nutzen als Schaden mit sich bringt und so gut es (hoffentlich noch) geht auch beherrschbar bleibt – auch eben in datenschutz- und sicherheits-technischen Aspekten  und auch Auswirkungen auf die jeweilige ICT-Firmenstrategie und Firmen-Compliance- und Governance-Anforderungen.
Der entsprechende „Wandlungsdruck der Informatik“ – nennen wir es mal „Transformation“ – in ein neues Informatik-Zeitalter mit jeweilig an die Firmenstrategie orientierte ICT-Strategie hält schon länger an. Auch hier ist die Führungsebene in der unveränderten Pflicht, den Informatik-Bereich in dieser Transformation zu unterstützen oder deren Entscheide zu prägen / steuern oder auch kritisch zu hinterfragen. ICT (und auch die ICT-Sicherheit) wird vielfach leider immer noch als reine Kostenstelle und leider nicht als strategischer, innovations-treibender Vorteil gegenüber Mitbewerber betrachtet.

The new Economy versprach und vernichtete vieles… Wertschöpfung durch „sichere“ ICT
Vor zirka 15 Jahren versprachen viele Berater, Strategien, Firmen, Leadership-Methoden, Führung ein ungeahntes Potential in den Bereichen Internet, E-Business etc. und viele Firmen, Organisationen, Technologien wuchsen ins Unermessliche an ohne auch z.B. die Prozesse, Sicherheit, Risiken und nötigen Organisationsanpassungen zu prüfen und anzupassen.
Die DOT.COM-Blase platzte entsprechend und auch die ICT-Industrie litt stark darunter als damals als reiner Kostenfaktor und Wertvernichter deklariertes notwendiges Uebel.
Damit die ICT zunehmend entscheidend unterstützen kann zur Wertschöpfung und Effizienzsteigerung / Business-Support braucht es immer noch entsprechende überzeugende „Missionarsarbeit“ und zunehmende abgesicherte / überwachte Prozesse aufgrund der zunehmend business-kritischen ICT.

Ein Teil des Internet – Internet ein Teil von uns – Big Brother is watching us in our „smart“ homes
Vor nicht allzu langer Zeit war das unsichere Internet isoliert begrenzt auf einen Firmen- oder Heim-Computer. Mit der fortschreitenden Entwicklung von Internet- / Cloud-Lösungen und wachsender Mobilität mittels z.B. Smartphones, Notebooks, HomeOffice-Arbeit schwindete die Grenze zwischen Privat und Business zunehmend – und letztlich auch die Gesamt-Sicherheit.
Weitere Entwicklungen im Bereich der Heimvernetzung und letztlich „Internet der Dinge“ wird dazu beitragen, dass wir nicht mehr nur ein Teil des Internets sind sondern das Internet ein Teil von uns wird. Dass dann hierbei Unmengen von (hoffentlich) erwünschten und auch unerwünschten Informationen in alle Richtungen fliessen werden im gesamten Haushalt / Haustechnik / HomeOffice-Firmen-EDV / Privat-EDV und speziell auch Kinder-EDV wird weitere Fragen und Herausforderungen der beherrschbaren Sicherheit aufwerfen.
Nur noch dies: globale Internet-Industriegiganten wie z.B. CISCO, Google, Microsoft, Amazon, Siemens sind aufgrund Ihrer Landesherkunft und deren dominanten Verbreitung im Internet und wachsenden totalen Vernetzung, auf Internet-Core-Infrastruktur-Bereichen und dem künftigen „Internet der Dinge“ letztlich überall „allzu sehr heimisch“ in unseren Haushalten, Firmen und Netzwerken – und immer wieder mit dem irgendwo hinterlegten „Master-Passepartout-Datenschlüssel“ ausgestattet genau zu beobachten … oder werden diese gar mal genötigt, regulatorisch vorgegebene Staats-Trojaner zu „akzeptieren“ oder „mit zu implementieren“ (?)
Hoffen wir doch, dass künftig die Hacker nicht via Kühlschrank zu uns kommen oder deren eigene Leibspeisen zu uns nach hause bestellen … oder uns ein- oder raus-sperren via Türen-Management-System.
Unsere „connected smart homes“ mögen zwar irgendwann smart sein… aber auch wirklich sicher ??

Der Schutz der digitalen Identität im 21. Jahrhundert – ein „multifaktoreller“ Widerspruch ?!
Ein Megatrend des plattformübergreifenden „Single Sign On (SSO) / Anmeldung mit nur einer Anmeldung“ im Zuge der standort- und geräte-unabhängigen Zugangsmöglichkeiten auf z.B. Cloud, Social Media, Apps, Firma, Kreditkarte via allen Geräten wie Smartphones, Tablets, Notebooks, PC, Heimgeräte eröffnet völlig neue Konform-Stufen bei auch unschwer zu erkennenden, erhöhten Sicherheits-Gefahren.
Eine sehr grosse Herausforderung wird der künftige Schutz genau dieses zunehmend, konsolidiert zentralen Einstiegspunktes sein, der ja auch irgendwann mal nebst z.B. dem reinen Datenzugang auch weitergehende sehr personensensitive Informationen wie z.B. Bankzugänge, Gesundheitsinformationen, Familie, Kinder schützen wird (hoffentlich).
Dass hier vorallem in den Bereichen wie Social Media (Facebook, Twitter etc.) und Email dermassen unnötig und gefährlich viele personensensitive Daten bereits jetzt schon fahrlässig öffentlich (und teilweise unaufgefordert…) verteilt werden erschwert auch hier der Spagat zwischen Fahrlässigkeit und Sicherheitsanforderung. Leider ist der „gläserne“ Mensch im Internet nicht schwer sichtbar, nur weil er aus Glas ist… im Gegenteil: er macht sich meist selbstverschuldet selber „extrem gläsern“ und sichtbar…
Auch muss zur Kenntnis genommen werden, dass die eigene Identität nicht mehr genügend geschützt ist mir „nur“ Benutzername und Kennwort und es wenigstens jetzt schon z.B. Einmal-Anmelde-Verfahren (OneTimeToken, OTP) gibt.
Den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist die Authentifizierung per einfacher oder auch zweifacher Anmeldung nicht mehr gewachsen. Eine neue Generation – von gar bewusst system-verteilten und voneinander unabhängigen, nicht konzentriert angreifbaren – (Cloud)-Anmeldelösungen mit dynamischer Multifaktor-Authentifizierung und Authorisierung ist unumgänglich. Diese können dann noch mehrstufig verstärkt werden mit z.B. kontextbasierten Verhaltensmustern, Standortbezogenheit und Echtzeit-Token an persönliche Devices.

Sicherheitsoptimierung durch (Hybrid)Cloud oder Big Data ?
Im Zuge der aktuellen Erkenntnissen rund um die verschiedenen Nachrichtendienste und deren grenzenlosen Datenzugangs-Möglichkeiten und dem offenbaren Trend von „jeder bespitzelt jeden“ stellen sich einige Grundsatzfragen.
Eine Private Cloud ist schon längstens nicht mehr „privat“ – sei es durch Schwachstellen in den Bereichen Prozesse, Technologie oder vorallem  des Menschen / Mitarbeiter – oder eben durch die Nachrichtendienste und künftig der Staaten mit z.B. Staatstrojanern (?)
Wäre aus diesem Aspekt dann die Auslagerung von einzelnen ICT-Themen in die Public Cloud / Hybrid Cloud „sicherer“ und „beherrschbarer“ wenn nur schon mal einer der Haupt-Sicherheits-Risiko-Faktor „Mitarbeiter“ und lokale Prozesse ausgelagert sind?
Eine gezielt, isolierter Sicherheits-Schwachstellen-Angriff auf eine Firmen-ICT-Infrastruktur (inkl. auch physisch vor Ort oder per Social Engineering / Trojaner / Malware etc.) ist natürlich viel einfacher als ein eher ungezielter, nicht isolierbarer Angriff auf eine Public Cloud oder „Mega Cloud“. Die Analogie bei der „Mega Cloud“ zur mühsamen und eher unendlichen Suche nach der bekannten Nadel (Firmendaten) im dann aber SEHR grossen Heuhaufen (Cloud) ist hier mehr als angebracht.
Und leider müssen hier noch weitere Fakten (oder alte Paradigmen) adressiert werden:
Der Datenstandort wird zunehmend irrelevant für die teilweise schon jetzigen oder dann künftigen immer globaler werdenden Sicherheitsfragen.
Zunehmend lassen CH-Firmen sicherheits-relevante Systeme von externen oder gar ausländischen Serviceorganisationen betreiben – inkl. auch grenzüberschreitendem Informationsaustausch.
Ein „sicherer“ Weg (als bisher…) in einen ICT-Transformations-Prozess / Cloud kann also auch – trotz allen anderslautenden Meldungen – gerade darum eine gut orchestrierte Kombination von (Hybrid)Cloud-Lösungen und Managed Services sein. Hier könnte der Ansatz „the very best out of all Clouds“ ein gangbarer Weg sein wenn diese mittels den nötigen Prozessen, Technologien, Mitarbeiter und Risk-Management / ICT-Governance gestützt werden von der Führungsebene und letztlich der Firmen-Strategie und davon abgeleitet der ICT-Strategie.

Kontrollen über Kontrollen = Bestandteil der unabhängigen Qualitätssicherung, aber auch echte Sicherheit ?
Seit Jahren entstanden immer mehr ICT-Kontroll-Methoden oder Vorgaben seitens der ICT-Industrie, Regulatoren oder auch seitens einzelnen Branchen-Verbänden.
Bei vielen Firmen in der Schweiz wurden meist seitens der Treuhänder, Revisions-Stellen, Auditoren oder des eigenen Verwaltungsrates an gewisse Standards angelehnte interne Kontrollsysteme (IKS) aufgebaut und eingeführt.
Viele dieser Kontrollsysteme bedienen sich an generischen und aber zum Glück auch an spezialisierteren Fragestellungen rund um ICT-Prozesse und ICT-Risk Management. Firmenvitale Prüfpunkte rund um z.B. ICT-Gesamt-Sicherheit, Datensicherheit, Datensicherungs-Prozesse, Social Engineering, Mensch als Sicherheits-Faktor 1, KnowHow-Transfer, Mitarbeiter-Eintritt / Mitarbeiter-Austritt, ICT Security Polices, Internet-Nutzungs-Richtlinien, Datenklassifizierungen etc. wurden mehr oder minder darin abgedeckt und dann aber vielfach dann “einfach abgehakt”

Gut orchestrierte Theorie- und Praxis-Anwendung schafft echter Mehrnutzen
Aus eigener jahrelanger Beobachtung und eigener Anwendung und Beratung in solchen ICT-Audits oder Zweitmeinungs-Abgaben erhärtete sich der Eindruck und Fakt, dass viele dieser Kontrollsystemen teilweise in gewissen kritischen Bereichen zu wenig tief oder zu wenig weit in der Tragweite gehen.
Die besten Expertisen und Audits / ICT-Governance sind immer solche, die Theorie (Methoden, Standards, Prozesse) und Praxis (Systemtechnik, Systemengineering, Automatisierung) auf der Basis von z.B. “Best Practices” oder selber angewandten Prozessen abdecken.
Ein echter Mehrnutzen – und nicht nur eben das “Abhaken” von theoretisch basierten Kontroll-Listen – kann entstehen wenn der ICT-Auditor gemeinsam mit den Systemverantwortlichen echte Schwachpunkte und Verbesserungs-Potentiale analysiert, testet und dann effektiv auch einführt. Hierzu gilt es, sämtliche Hands-On-Praxis und besten Erfahrungen von anderen Kunden, der eigenen Infrastruktur-Umgebung und von allen taktisch gut ausgewählten KnowHow-Trägern zu nutzen und massgeschneidert passend in die ICT-Organisation einzuführen. Daraus muss letztlich ein echter Mehrnutzen (und zwar nicht nur aus Sicht des ICT-Auditoren…) entstehen für z.B. die ICT-Organisation, ICT-Automatisierung, Führungs-Ebene und den Revisions-Stellen / Treuhändern und letztlich dem Risk-Management.

Und trotzdem: Innovationen durch Audits und Risk-Management
Die Erfahrung zeigt, dass durch das proaktive Anwenden und Akzeptieren von gemeinsam definierten Prozessen oder IKS – mit eben auch Blick nach vorne oder auf neue adaptierbare Technologien und Methoden – durchaus auch Innovationen entstehen in einer solchen fortwährenden Transformation in eine Art “Business Excellence in der ICT”.
Dies auch unter dem Aspekt, dass sich mehrere Sichten, Bedürfnisse, Expertisen und Erfahrungswerte vereinen und das “möglichst Beste aus der Praxis und Theorie” einbringen in dann ein echtes und vorallem dann angewandtes IKS / Audit-System.
Eine daraus realisierbare Standardisierung, Automatisierung, Changemanagement oder Homogenisierung von ICT-Prozessen oder ICT-Infrastrukturen kann ein weiteres Nebenprodukt sein hierbei.

Performance- und Sicherheits-Penetration-Tests mit Baselining – einer ist keiner.
Es gibt viele Möglichkeiten, vorgegebene Sicherheits-Standards und Compliance-Vorgaben intern oder extern überprüfen zu lassen. Je nach Sicherheits-Anforderungen oder Vorgaben des IKS kann es nötig sein, erweiterte Test-Szenarien zu definieren und prüfen zu lassen durch die externe ICT-Serviceorganisation oder externe, darauf spezialisierte Dienstleister.
Auf dem Markt gibt es viele Anbieter und ab und an entpuppen sich preisgünstige Angebote als reine, simple Security Scans mit gängigen technischen Tools aber ohne weitergehende Ueberprüfung dahinter – mit auch Defiziten in denLerneffekten und best practices technischen Massnahmen als Gegenwert der Ueberprüfung.
Die eingangs im Artikel angesprochene Analogie zum DatenSCHUTZ in der DatenFLUT (reissender Wasserstrom) zeigt die schwierige Herausforderung auf bei solchen Tests und verlangt immer mehr nach hochspezialisierten Managed Security Services Dienstleistern welche mit z.B. nur Evaluationen von Baselines und dem fortwährenden Monitoring dieser Baselines dann Auffälligkeiten (zu grosser oder zu kleiner Fisch im Fluss…) / Angriffsmuster erkennen, eskalieren und verhindern können – im Gegensatz zum einmaligen Penetration Scan ohne Trends oder brauchbare Vergleiche zu Baselines.
Nebst dem reinen systemtechnischen Ansatz werden auch zunehmend immer mehr z.B. Prozess-, Informationsmanagement- und ICT-Forensik-Spezialisten involviert um möglichst ein breitgefächertes Sensorium aufzubauen.

Ansatz von Szenarientechnik und Herausforderungen von dynamischen Bedrohungslagen
Weitere Erfahrungswerte aus erlebten und gesehenen Krisen und Super-GAUs zeigten auf, dass das Spannungsfeld von Theorie und Praxis sich immer mehr akzentuierten in Richtung von angewandten Szenarien-Techniken im Bereich von Planung, Ueberwachung und Controlling.
Vermeintlich einfache Fragen wie zum Beispiel: (bewusst einige einfache Beispiele für die Verdeutlichung)
“Was passiert ab wann bei einem Internet-Zugangs-Ausfall”
“Was passiert und wird eingeleitet bei einem Stromausfall welcher länger dauert als 1 Stunde ?”
“Welche Systeme und ICT-basierte Prozesse können wie weitergeführt werden bei einem Komplett- oder Teil-Ausfall der ICT-Systemumgebung”
“Zu welchem Zeitpunkt muss der Uebergangs-Betrieb mit welchen “analogen” Prozessen oder auf dem “Papierweg” weitergeführt werden und welche Kunden oder Organisationen (z.B. Zoll, Spedi, Transport, Behörden, Geschäftsleitung, Verwaltungsrat, Presse) müssen wie informiert werden”
“Wie lange kann die Prozess-Landschaft ohne ICT-Business Unterstützung (wenn überhaupt und wie?) funktionieren”
“Wieviele voll- oder halb-automatische System-Redundanz wird benötigt im Gesamt-System oder klassifizierten Teil-Systemen”
“Was für Zusatz-Massnahmen sind nötig für die aktuelle, dynamische Bedrohungslage gegenüber des neu bekannten Sicherheits-Problems xy”
“Können die eingesetzten Sicherheits-Infrastrukturen wie z.B. Internet-Firewall, Mail-Filterung, Content-Ueberwachung, Viren-Malware-Filterung etc. entsprechende brauchbare proaktive Alarmierungen oder Trends reporten und auswerten. Oder braucht es übergeordnete Monitoring-Systeme?”
“Was ist das verlangte Service Level Agreement von externen Dienstleistern hinsichtlich Reaktions- (MTTR, Mean time to react) oder Reparatur-Zeiten (MTTR, Mean time to repair)”
“Was passiert wie schnell bei einem schweren Mitarbeiter-Datensicherheits- oder EDV-Nutzungs-Verstoss gemäss ICT Security Policy”
“Sind die Mitarbeiter genügend sensibilisiert, aufgeklärt und geschult zu Basis-ICT-Sicherheits-Prozessen”
“Was passiert wenn es mehrere Fehler gibt bei den Backup-Prozessen oder Backup-Wiederherstellungs-Prozessen”
“Was passiert ab wann bei einem externen oder internen gezielten Hacker- / Trojaner-Angriff” “Gibt es ein Change Management für kontrollierte Systemaenderungen”
“Sind die eingesetzten EDV-Mittel genügend dokumentiert und die entsprechenden Versicherungen / Versicherungssummen darauf korrekt ausgerichtet”
“Ist der KnowHow-Transfer bzw. Wissenstraeger-Abhaengigkeit genuegend geregelt und sichergestellt”
“Ist die physische Server-Raum-Sicherheit genuegend sicher fuer einfache Einbrueche oder Sabotagen”
“Ist die externe sichere Backup-Aufbewahrung sichergestellt”

Die Gesamt-Sicherheit braucht auch eine Gesamt-Rahmen-Sicht
Die Gesamt-Sicherheit ist einem gesamten Rahmen zu sehen – beginnen tut diese aber sicherlich in der internen, selbstkritischen Betrachtung von eigenen Prozessen und Infrastrukturen und erst danach bzw. wenn das bereinigt, geklärt, definiert und kontrolliert ist sollte man den Fokus erweitern in Richtung der externen Abhängigkeiten, Hackern, Cloud etc.
Die ICT-Gesamtsicherheit bzw. letztlich die ICT-Strategie ist ein umfassender Gesamt-Prozess und Verantwortlichkeit auf der Führungsebene und nicht nur eine Ansammlung von Technologien / Produkten / Tools.
Der Faktor Mensch ist unter diesem Aspekt wichtiger und heikler als der Faktor Maschine.
Dabei ist auch der übrigbleibende Aspekt des Risk-Managements sehr wichtig.
Eine 100% Sicherheit bei Mensch und Maschine gibt es nicht und wird es nie geben und hier ist es die Aufgabe der Führungsebene oder Kontroll-Gremien (Audit, IKS, Controlling) genau diese Rest-Risiken zu identifizieren, zu werten, zu testen und mit gangbaren präventiven Massnahmen und Prozessen zu reduzieren und sporadisch zu prüfen (so gut es geht eben …)
Aus diesen Aspekten heraus empfehle ich: Bevor irgendwelcher externer, technischer Schutzwall aufgebaut wird, sollte man als Basis die internen Prozesse / Sicherheit / Risk-Management optimieren und möglichst „zukunftsgewappnet“ transformieren.

Eine „sichere“ Informations-Zukunft und nachhaltiges System-Wachstum braucht ein „sicheres“ interdisziplinär abgestütztes Rückgrat
Letztlich ist es so, dass „sichere“ ICT-Services / ICT-Prozesse das Rückgrat sind von „modern Business“ und der voranschreitenden digitalen Transformations-Prozessen und dem ansteigenden Wandlungsdruck.
Auch die Globalisierung / New Economy ist mitunter mitverantwortlich für einen schon lange andauernden, grenzüberschreitenden Informations-Austausch. Und hier sprechen wir von unterschiedlichsten Grenzen (z.B. Geografie, Systeme, Private-Business, Politik, Behörden, Gesellschaft, Bildung, Health, Wissenschaft, Wirtschaft, Märkte) welche zunehmend nur in einer interdisziplinären Zusammenarbeit möglichst gut „abgesichert“ werden können mit allen Akteuren und dem gemeinsamen Ziel eines nachhaltigen, sicheren Global-System-Wachstums.

CEO / CFO / CMO gegen oder mit CIO: Hauptsache Business Prozess Support durch ICT

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Gretchenfrage – Who is the chief of the Next Digital Economy ?
Die Gretchenfrage ob nun künftig in den (sich in Transformation befindlichen) Organisationen eine neue Hack-Ordnung in den Entscheidungs-Gremien entstehen ist eher schwer abschliessend zu beantworten.

Jedoch ist es eher unumstritten, dass in künftigen Anforderungen der Next Digital Economy an die dynamische Flexibilität der Organisationen zunehmend auch gewisse Marktvorteile und Effizienz-Steigerungen mittels gut orchestrierten ICT-Prozessen vonnöten sind.

Aus meiner Sicht und Erfahrung wird die Wichtigkeit des Mitgestaltungs-Rechts des ICT-Bereiches auf der Stufe der Führungsebene von entscheidender Bedeutung in der laufenden digitalen Transformationen von vielen Geschäftsprozessen.

Budget by services
Dabei wird die Budget-Verantwortung einer Renaissance gleichkommen und sich zunehmend wiederfinden in den fachspezifischen Abteilungen oder Services-Bezügern welche als Direktbetroffene „am besten wissen“ was sie in welcher Qualität an Services brauchen – und aber auch die entsprechende Verantwortung dafür wahrnehmen können in fachtechnischer Hinsicht.

Durch diese Involvierung in Entscheidungs- und Budget-Prozessen – und letztlich auch Risiken – kann eine neue „Stärke und Wettbewerbs-Vorteil am Markt“ entstehen und die Organisation kann mittels guten Ideen in eine völlig neue Richtung des Innovations-Managements aufbrechen.

Knowledge Management – best out of the internal knowhow
Hierbei stellt sich dann eher nicht mehr die Frage ob nun der CEO / CFO / CMO oder CIO in gewissen ICT-nahen Bereichen / Entscheiden die hauptbestimmende Rolle einnimmt sondern vielmehr die Aufgabe der Führungsebene die geeignetesten internen (oder externen) Experten proaktiv und mitbestimmend einzubeziehen.

Mittels genau diesem gebündelten KnowHow(-Transfer) kann der wachsenden Komplexität der unterschiedlichsten Services-Anforderungen sichergestellt werden, dass möglichst alle davon Betroffenen in einem proaktiven Dialog zu Beteiligten gemacht werden können.
„Business Excellence“ wird zwar schon seit Jahren immer wieder gerne verwendet von vielen Beratern / Coaches kann aber funktionieren wenn die Organisation mit allen Betroffenen und Beteiligten die jeweils für sich passendste und auch lebbare Business-Support-Transformation findet.

Chef für Digitales
„Nur ein“ Chef für Digitales zu definieren scheint aufgrund der schier unendlichen Bandbreite der „digitalen“ Potentiale nicht mehr zu genügen – im „analogen“ Gleichklang zum zu grossen Risiko, ein firmenvitales Wissen auf „nur“ einen KnowHow-Träger zu belassen.

Neues Experten-Wissen gefragt – neue Führungsmethoden und Mindset nötig
Im Zuge der transformatorischen (R)Evolution muss auch neues Wissen extrahiert und retensiert werden können von neuen Spezialisten in den Bereichen wie Mobile, User Experience, Anwenderfokus, Cloud und Data Sciences (Big Data).
Diese neuen Mitarbeiter-Profile werden – auch aufgrund der anfangs dünn gesäten Auswahl – entsprechend andere Anforderungen an die Arbeitgeber-Attraktivität stellen und entsprechend auch die HR-Abteilungen und Führungsebenen vor neue Herausforderungen führen und aber auch Chancen von echten, neuen Innovationen ermöglichen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig
So kristalliert sich heraus, dass solche Weiterentwicklungen entsprechend eine übergeordnete, interdisziplinäre Zusammenarbeit voraussetzt zwischen allen CxO – und dies sicherlich auch teilweise über die eigenen fachlichen Grenzen hinaus in neue zu ergründende (Grenz)Bereiche.

Entscheidungs-Hoheiten und Daten-Kontrollgrade schwinden
Vorallem auch der Fakt, dass die künftigen Entscheidungs-Hoheiten und auch Daten-Kontrollgrade nicht mehr ausschliesslich durch Menschen gegeben sind sondern zunehmend unterstützt und geprägt werden durch Maschinen (Big Data) wird so manche Führungsebene herausfordern und Mindsets verändern.

Gemeinsames Ziel aller CxO sollte sein: Eine gemeinsam erschaffene „Insel der Ordnung“ in einer chaotisch dynamischen, digitalen Cloud-Welt

Big Data = Better Data or not ? box of pandora

Word Cloud "Big Data"
Big Data ist aus meiner Sicht die „Veredelung vom Informations-Rohmaterial“ für das „new Business“ – sind aber diese Informations-Extraktionen die besseren Informationen bzw. was für Auswirkungen scheinen sich zu akzentuieren ?

Es werden einige anspruchsvolle Herausforderungen auf uns zuzukommen um den Nutzen von „Big Data“ adäquat ermöglichen und unterstützen zu können:

– Reicht nur 1 „Mensch“ (nicht wertend gedacht aber wir sind ja schliesslich keine hochspezialisierten Informations-Verarbeitungsmaschinen) um Erst-Auswertungen und Erst-Analysen aufzubereiten als Management Summary oder Reports ? oder ist dieser „nur“ 1 Mensch zu unterstützen mit mehreren Menschen oder „Machine learning“ zur Extraction (auch schon bei der Definition von z.B. Metadaten) von möglichst neutralen und sachlichen, nicht beeinflussten Informationen ?

– Im Rahmen der IT-Strategie wird Big Data und deren Auswirkungen und Innovationen ein aufgrund der hohen Relevanz ein weiteres Hauptthema werden.

– Sicherheit ist ebenfalls ein BIG Thema bei Big Data in einzelnen Beispielen wie:
–> Wer und was kann diese Datenvoluminas noch beherrschbar kontrollieren und (un)wissentliche Fehlinputs / Fehl-Datenströme filtern und eskalieren?
–> Social Engineering beim Big Data könnte verursachen, dass Spezialisten im Big Data Umfeld infiltriert oder missbraucht werden könnten für fatal falsche Trends und Auswertungen (Stichworte: Terrorbekaempfung, Fahndung, Militaers, Börse, Forschung, Medizin, Staatsentscheidungen etc.)
–> Zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie z.B. Multifactor-Authentication, Multifactor-Release oder bewusst verteilte Systeme (z.B. Gewalten-Trennung von Daten-Speicherung / Daten-Verarbeitung / Daten-Releases / Daten-Archivierung / Daten-Sicherheits-Services etc.) scheinen unumgänglich zu werden für den gesicherten Zugang bzw. (oder gar zuvor mehrfachbewerteten) Auswertungen
–> Information Governance als nötiger, erweiterter Teilbereich
–> Big Data = Basis für auch totale (zu regulierende…) Staats-Trojaner-Ueberwachung?
–> Welcher Staat oder Firma hält wo was für Hintertürchen offen?
>> siehe zum Thema Sicherheit ein anderer publizierter Artikel für ISACA im Swiss IT MagazineITM2014_09_ISACA_03

– Die Aspekte rund um „Wissen ist Macht“ werden noch akzentuierter und Weltmächte mit grossen Ressourcen wie Bodenschätze, Öl, Energie, Wasser werden den gleichen Wettbewerbsvorteil und Informationsvorsprung mit dem neuen „Öl der Zukunft“ – dem Big Data – aufbauen und erweitern wollen.

– Wieviele Regulationen auf nationaler oder gar internationaler Ebene sind nötig oder vertretbar für die Beherrschbarkeit (Geht das überhaupt??) von Potentialen oder auch Gefahren von Big Data?

– Das vermeintliche „Recht auf Vergessen“ aller digitalen Spuren scheint nur schon technisch nicht mehr möglich zu sein aufgrund der unerschöpflichen Bandbreite und Anzahl von „Big Data Datensammlern“

– Das „Internet der Dinge“ als weiterer Faktor wird weitere Inputs und Innovationen ermoeglichen.

– Neue Anforderungen an die künftigen Apps, User Interfaces, User Experience in Bezug auf Darstellung / Modellierbarkeit / Formfaktoren / Bedienungskonzepten –> Analogie: ein einfaches Excel oder Powerpoint reicht nicht mehr für dynamisch präsentierbare und report-gerechte bzw. verständliche Darstellungen von immer komplexer werdenden Informations-Extraktionen (?)

– Chancengleichheit: haben ALLE (oder genügend) Menschen aus allen Bevölkerungsschichten, Ethnien und Staaten einen adäquaten und fairen Zugang zu den Technologien rund um Big Data ? –> das ist ja bereits beim „uralten“ Internet noch in weiter Ferne …

– Neue Anforderungen an Datenbank-Typen, Speicher-Typen und Speicher- und Berechnungs-Orten der Daten aufgrund der Voluminas und Performance-Anforderungen (z.B. hochperformantes Supercomputing oder finanziell verkraftbareres Cloud Computing mit dynamisch mietbaren Workloads)

– Im Bereich der Ausbildung, Personal-Rekrutierung und Personal-Kapital-Management werden neue Spezialisten in Richtung „Big Data Scientist“ weitere Fragen und Herausforderungen generieren –> „Weitergehend zu prüfendes“ Vertrauen in Personen in zunehmend organisations-vitalen Schlüssel-Positionen –> Möglichst tiefe Fluktuations-Raten und KnowHow-Sicherstellung mittels z.B. attraktiven Mitarbeiter-Retensions-Innovationen werden zunehmend wettbewerbs-entscheidend

– Big Data ist aus meiner Sicht eine extrem mächtige und aber auch sehr gefährliche Waffe – ohne Regulatorien und ohne Pflicht eines Waffenscheins …

– „Big Data ist ein Versprechen oder gar Verbrechen (?!) für die vermeintliche Allwissenheit“ ??
–> es scheint, dass wir eine neue „Box of Pandora“ vor uns haben …