Digitalisierung – GDPR DSGVO Compliance und Vertrauen erlangen und dabei Chancen mehrwertstiftend nutzen

Digitalisierung – „GDPR DSGVO Compliance und Vertrauen erlangen und dabei Chancen mehrwertstiftend nutzen“

Die Industrie 4.0 und die entsprechende Digitalisierung fordert integrierte und robuste Prozesse als Rückgrat der umfassenden Collaboration – dies auch auf Basis von ICT-Systemen / Clouds und Schnittstellen mit dem Fokus auf maximal abgesicherte Angriffs- und Betriebs-Sicherheit bei auditierbaren Datenschutz-, Privacy- und Compliance-Aspekten.

ksgv.ch – Gewerbeverband – Ausgabe Oktober 2017 – Fridels_BLOG_sh@re-to-evolve – GDPR DSGVO DSG

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Hybrid- und Multi-Cloud-Trends

Hybrid- und Multi-Cloud-Trends:

-Strategische «security minded» ICT-Planung und «security minded» ICT-Architecture, angelehnt an die Firmen- bzw. vorallem zugunsten der Digitalisierungs-Strategie zur «Business Model Maturity für growing expectations» und letztlich «data monetization» / «services brokerage»

Siehe auch: https://www.digitaldialog.swiss/de/dialog/security-minded-open-minded-innovation-and-digitalization

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– ICT-Gesamtarchitektur «best out of all clouds» / «services brokerage» / «everything as a service» bzw. intelligenter Orchestrierung von auch «hybrid-/multi-clouds» mit z.b. «microservices», «analytics», «containerization», «IoT», «bots», «machine learning», «artificial intelligence», «serverless computing», «cloud coding» / «software defined everything» / DevOps

Siehe auch: https://fridelonroad.files.wordpress.com/2016/06/holzbau-schweiz-ict-servicesmanagement-hybridcloud-04_hbch_201604_it.pdf

Und Referat an HSLU: (time is running… 2 Jahre her aber immer noch irgendwie passend 😉)

http://netclose.ch/web/wp-content/uploads/ct_Referat_HSLU-Solution_Brokerage-consumption_based_computing-best_out_of_all_clouds-SHORT-300915.pdf

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– «maximized» Automation und ICT-Transformation mit Ziel zu «minimized human interaction but maximized customer self service» und «optimization» / «cost management optimization» / «cloud intelligence»

Siehe auch : in Artikeln

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– Vom klassischen System- zum flexiblen, «scalable» Services-Management / Managed Services > Sourcing-Strategie

Siehe auch:
https://fridelonroad.wordpress.com/2015/06/07/evolving-from-system-management-to-services-management-with-best-out-of-all-clouds/

http://netclose.ch/web/wp-content/uploads/ct_Referat_HSLU-Solution_Brokerage-consumption_based_computing-best_out_of_all_clouds-SHORT-300915.pdf

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– Regulation, Compliance, Risk-Management und Assessment / Audit à Auseinandersetzung und «classification» / «regtech» ergibt Chancen gegen «ShadowIT» / «blind spots» und zugunsten «take back control» / «data lifecycle

Siehe auch:
https://fridelonroad.wordpress.com/2017/06/24/privacy-security-ch-dsg-ch-e-id-eu-dsgvo-eu-gdpr-all-for-the-best-privacy-by-design/

und: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/05/18/ict-audit-und-controlling-innovationen-durch-risk-management-lizenzierungs-Audits/

– «multilayered» Cybersecurity-Strategie / Cloud Security und Massnahmen zur Vision «security by design», «privacy by design», «privacy by default», «regtech», und «full identity and rights management as a managed security service»» (derzeit auch speziell zu CH-DSG und EU-DSGVO / GDPR) mit dynamischen Audit-Zyklen / «incident response management» gegen die dynamischen Bedrohungslagen

Siehe auch:
https://www.mit-group.ch/onprem/ict-security-gesamt-sicherheit-braucht-eine-gesamt-sicht/Und auch mein ISACA.ch-Artikel https://fridelonroad.files.wordpress.com/2014/09/itm2014_09_isaca_03.pdf

Digitalisierung – Die Digitalisierung birgt viele Chancen für die Schweizer Wirtschaft

Digitalisierung – Die Digitalisierung birgt viele Chancen für die Schweizer Wirtschaft – MIT-GROUP


„Die Schweiz muss sich für die Herausforderungen der Digitalisierung positionieren.“
Was das beinhaltet und wie eine dosierte Regulierung aussehen könnte, sagt Dr. Eric Scheidegger vom SECO.
Interview: Fridel Rickenbacher, Mitglied Redaktion swissICT, Mitbegründer und Partner MIT-GROUP

„Der Staat sollte keine Industriepolitik betreiben. Investoren und Unternehmen können besser entscheiden, auf welche Pferde zu setzen ist.“

Link zum Interview welches publiziert wurde bei swissICT und Swiss IT Magazine

Digitalisierung in der Schweizer Landwirtschaft 4.0

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Big Data, Iot, Roboter, Automatisierung und Drohnen im Spannungsfeld von staatlicher Regulierung und «smart farming»

Von Fridel Rickenbacher

Dieser Artikel wurde publiziert im Swiss IT Magazine / swissICT landwirtschaft40_ITM-042016_SwissICT

Die (R)Evolution durch die digitale Transformation macht auch bei den meisten, der über 50’000 Landwirtschaftsbetrieben nicht halt und kann je nach z.B. Betriebsgrösse oder administrativer Organisation zu einer modernen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit führen. Das immer schwierigere Umfeld und der Transformationsdruck der entsprechend betroffenen Landwirtschaftsbetrieben drängt zunehmend nach solchen adaptierbaren Innovationen zugunsten von Wettbewerbsvorteilen und Bestandessicherung – auch gegenüber der ausländischen Mitbewerberschaft.

Automatisierung in der Landwirtschaft gibt es schon länger

Es gibt schon länger zahlreiche digitale Helfer und teil- oder voll-digitalisierte Automaten wie z.B. GPS-Systemnutzung, Melkautomaten, Fütterung, Düngung, Saat, Waldbewirtschaftung, Transport, Logistik, Datenerfassungen, Ortung, Alarmierungen, Mähroboter, Sensorik, Maschinen- und Landmaschinen-Steuerungen oder auch vollintegrierte mobile Lösung in der Landwirtschaft. Vielfach sind aber solche Systeme infolge noch fehlender Vernetzung oder unvollständiger Integration suboptimal in Betrieb – mit entsprechend brachliegendem Ausbau-Potential.

Die Landwirtschaft passiert(e) auf dem Feld oder auf dem Hof – aber (noch) nicht in der Cloud

Zunehmend integrierbare Technologien rund um Drohnen, Robotik, BigData, IoT (Internet of everything), Data Analytics sind dank Cloud Services nutzbar für mittlerweilen jedes Budget – also auch jede Betriebsgrösse und zum Starten / in der Basis auch für Anwender ohne spezielles EDV-Wissen. Zudem sind sich die meisten bäuerlichen Betriebe bereits jetzt schon gewohnt, zeitlich relativ viel in elektronische Administration zu investieren. Mit entsprechend stark optimierten und intuitiv integrierbaren Cloud-Services stehen den Betrieben und auch deren Lieferanten (Maschinen, Systeme, Automaten) völlig neue Möglichkeiten in greifbarer Nähe zur Verfügung.

Kompetenzen entwickeln und Angebote aufbauen in Aus- und Weiterbildung

Das Anforderungsprofil der Fachkräfte in der Landwirtschaftsbetrieb wird sich zunehmend wandeln bzw. weiterentwickeln müssen in Organisation, Marketing und eben auch im «Digitalen». Seitens z.B. des Bauernverbandes und Bund würde hier entsprechende Unterstützung angeboten bei Bedarf. Bisher bestand im Bereich des «Digitalen» noch kein akut verlangter Bedarf und dadurch wird es entsprechende weitere Impulsprogramme oder Angebote brauchen. Es scheint, dass der (noch) kleine Bedarf durch mehr Angebote gefördert werden muss. Ein erster Schritt könnte nur schon auch die gezieltere technische und prozessmässige Vernetzung der Betriebe untereinander sein.

«smart farming» überhaupt möglich in der landwirtschaftlich stark fragmentierten Schweiz ?

Die sehr grosse Vielfalt der Landwirtschaftsbetriebe in Bezug auf z.B. Grösse, Betriebsart, Produkte, Höhenlage, Flächenfragmentierungen lässt eine nachhaltige Modernisierung – bei auch Optimierung von Administration und Effizienz – von entsprechenden standardisierten Lösungen nur erschwert zu. Offenbar ist auch die Betriebsgrösse und Betriebsstandort im Flachland sozusagen linear zum Status quo und weiteren Innovationen im Bereich der Digitalisierung. Die Industriealisierung der Landwirtschaft im z.B. grossen Nachbarkanton Deutschland (geschweige denn USA …) ist auch aufgrund solchen Themen in den meisten Bereichen entsprechend weit(er) vorangeschritten im Beispiel der Getreideernte und der konsequenteren Nutzung von Daten und verfügbaren Systemen. Einzelne gesetzlich, regulatorisch noch offene Teilaspekte für Einsatzbereiche von z.B. Pflanzenschutz, Drohneneinsatz und Flächennutzung sind noch zu spezifizieren.

Aus «Butterbergen» werden vernetzte «Datenberge»

Weil bei jedem Betriebsablauf, Prozessen, Sensoren und auch bei Produkten und Tieren immer mehr Daten erfasst werden und entstehen sollte es nun darum gehen, diese bis anhin vielfach brachliegenden, wiederverwendbaren und vor allem weiterentwickelbaren Daten zu nutzen. Dabei sollte verhindert werden, dass nicht wieder unnütze «Berge» entstehen wie Ende der 70er-Jahre mit den damaligen «Butterbergen».
Es bleibt zu hoffen, dass es kontextbasiert dieses mal keine weitere Regulation oder Quotenerlass braucht wie damals die anfangs der 80er-Jahre eingeführte «Milch-Quote».
Im Bereich von Big Data und IoT kann und wird es nie Quote geben dürfen damit das Leistungsspektrum und Potential vollumfänglich genutzt werden kann.
Das Auswerten und Nutzen von solchen «Datenbergen» könnte auch diverse Vorteile generieren im Bereich von «Data Analytics» oder «predicted computing».
Hier sind einzelne Beispiele zu nennen in Bereichen von Aufzeichnungspflichten, Wettervorhersage, Bodenverdichtung, Feuchtigkeit, Zustandswerte von Maschinen / Felder / Früchten / Tieren und auch diesbezüglich nutzbaren und effizienzsteigernden Vorhersagen / Trends («predicted computing»)

Zukunft des «digitalisierten» Landwirtschaftsbetriebes

Wie auch schon länger bei anderen, effizienzoptimierenden oder «fachkräftmangel-gebeutelten» Branchen werden je nach weiterer Innovations-Adaption und möglichst Regulierungsoptimierungen allenfalls auch zunehmend einzelne Arbeiten oder gar Saisonarbeiter unterstützt oder gar ersetzt mit «autonomer Robotik und Automatisation».
Zunehmend werden vor allem auch die Nachfolgegenerationen in den Landwirtschaftsbetrieben keine Kompromisse mehr eingehen wollen in Bereichen von Mobilität und Freiheitsgrad derer Arbeit. Das wird hier zur Folge haben, dass ein «moderner» Landbewirtschafter von sämtlicher cloud-basierten Technologien profitieren und zu seinem Wettbewerbsvorteil nutzen will – und zwar standortunabhängig im Stall / Betrieb / Zuhause / aus den Ferien / für Stellvertretung / auf dem Traktor und geräteunabhängig auf dem Smartphone / Apps / Tablet / Heim-PC / Stall-PC.
Viele Betriebe stehen zudem vor Generations-Übergaben und tun gut daran, auch mittels solchen Wegbereitungen, Ausbau von Vernetzungstiefe unter den Betrieben und teilweise auch halt visionären Entscheidungen die Attraktivität des Betriebes und des Berufsstandes zu festigen und auszubauen.

Von Fridel Rickenbacher ist Mitglied der AG Redaktion swissICT Magazin und Partner der MIT-Group