Digitalisierung – Die Digitalisierung birgt viele Chancen für die Schweizer Wirtschaft

Digitalisierung – Die Digitalisierung birgt viele Chancen für die Schweizer Wirtschaft – MIT-GROUP


„Die Schweiz muss sich für die Herausforderungen der Digitalisierung positionieren.“
Was das beinhaltet und wie eine dosierte Regulierung aussehen könnte, sagt Dr. Eric Scheidegger vom SECO.
Interview: Fridel Rickenbacher, Mitglied Redaktion swissICT, Mitbegründer und Partner MIT-GROUP

„Der Staat sollte keine Industriepolitik betreiben. Investoren und Unternehmen können besser entscheiden, auf welche Pferde zu setzen ist.“

Link zum Interview welches publiziert wurde bei swissICT und Swiss IT Magazine

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Digitalisierung in der Schweizer Landwirtschaft 4.0

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Big Data, Iot, Roboter, Automatisierung und Drohnen im Spannungsfeld von staatlicher Regulierung und «smart farming»

Von Fridel Rickenbacher

Dieser Artikel wurde publiziert im Swiss IT Magazine / swissICT landwirtschaft40_ITM-042016_SwissICT

Die (R)Evolution durch die digitale Transformation macht auch bei den meisten, der über 50’000 Landwirtschaftsbetrieben nicht halt und kann je nach z.B. Betriebsgrösse oder administrativer Organisation zu einer modernen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit führen. Das immer schwierigere Umfeld und der Transformationsdruck der entsprechend betroffenen Landwirtschaftsbetrieben drängt zunehmend nach solchen adaptierbaren Innovationen zugunsten von Wettbewerbsvorteilen und Bestandessicherung – auch gegenüber der ausländischen Mitbewerberschaft.

Automatisierung in der Landwirtschaft gibt es schon länger

Es gibt schon länger zahlreiche digitale Helfer und teil- oder voll-digitalisierte Automaten wie z.B. GPS-Systemnutzung, Melkautomaten, Fütterung, Düngung, Saat, Waldbewirtschaftung, Transport, Logistik, Datenerfassungen, Ortung, Alarmierungen, Mähroboter, Sensorik, Maschinen- und Landmaschinen-Steuerungen oder auch vollintegrierte mobile Lösung in der Landwirtschaft. Vielfach sind aber solche Systeme infolge noch fehlender Vernetzung oder unvollständiger Integration suboptimal in Betrieb – mit entsprechend brachliegendem Ausbau-Potential.

Die Landwirtschaft passiert(e) auf dem Feld oder auf dem Hof – aber (noch) nicht in der Cloud

Zunehmend integrierbare Technologien rund um Drohnen, Robotik, BigData, IoT (Internet of everything), Data Analytics sind dank Cloud Services nutzbar für mittlerweilen jedes Budget – also auch jede Betriebsgrösse und zum Starten / in der Basis auch für Anwender ohne spezielles EDV-Wissen. Zudem sind sich die meisten bäuerlichen Betriebe bereits jetzt schon gewohnt, zeitlich relativ viel in elektronische Administration zu investieren. Mit entsprechend stark optimierten und intuitiv integrierbaren Cloud-Services stehen den Betrieben und auch deren Lieferanten (Maschinen, Systeme, Automaten) völlig neue Möglichkeiten in greifbarer Nähe zur Verfügung.

Kompetenzen entwickeln und Angebote aufbauen in Aus- und Weiterbildung

Das Anforderungsprofil der Fachkräfte in der Landwirtschaftsbetrieb wird sich zunehmend wandeln bzw. weiterentwickeln müssen in Organisation, Marketing und eben auch im «Digitalen». Seitens z.B. des Bauernverbandes und Bund würde hier entsprechende Unterstützung angeboten bei Bedarf. Bisher bestand im Bereich des «Digitalen» noch kein akut verlangter Bedarf und dadurch wird es entsprechende weitere Impulsprogramme oder Angebote brauchen. Es scheint, dass der (noch) kleine Bedarf durch mehr Angebote gefördert werden muss. Ein erster Schritt könnte nur schon auch die gezieltere technische und prozessmässige Vernetzung der Betriebe untereinander sein.

«smart farming» überhaupt möglich in der landwirtschaftlich stark fragmentierten Schweiz ?

Die sehr grosse Vielfalt der Landwirtschaftsbetriebe in Bezug auf z.B. Grösse, Betriebsart, Produkte, Höhenlage, Flächenfragmentierungen lässt eine nachhaltige Modernisierung – bei auch Optimierung von Administration und Effizienz – von entsprechenden standardisierten Lösungen nur erschwert zu. Offenbar ist auch die Betriebsgrösse und Betriebsstandort im Flachland sozusagen linear zum Status quo und weiteren Innovationen im Bereich der Digitalisierung. Die Industriealisierung der Landwirtschaft im z.B. grossen Nachbarkanton Deutschland (geschweige denn USA …) ist auch aufgrund solchen Themen in den meisten Bereichen entsprechend weit(er) vorangeschritten im Beispiel der Getreideernte und der konsequenteren Nutzung von Daten und verfügbaren Systemen. Einzelne gesetzlich, regulatorisch noch offene Teilaspekte für Einsatzbereiche von z.B. Pflanzenschutz, Drohneneinsatz und Flächennutzung sind noch zu spezifizieren.

Aus «Butterbergen» werden vernetzte «Datenberge»

Weil bei jedem Betriebsablauf, Prozessen, Sensoren und auch bei Produkten und Tieren immer mehr Daten erfasst werden und entstehen sollte es nun darum gehen, diese bis anhin vielfach brachliegenden, wiederverwendbaren und vor allem weiterentwickelbaren Daten zu nutzen. Dabei sollte verhindert werden, dass nicht wieder unnütze «Berge» entstehen wie Ende der 70er-Jahre mit den damaligen «Butterbergen».
Es bleibt zu hoffen, dass es kontextbasiert dieses mal keine weitere Regulation oder Quotenerlass braucht wie damals die anfangs der 80er-Jahre eingeführte «Milch-Quote».
Im Bereich von Big Data und IoT kann und wird es nie Quote geben dürfen damit das Leistungsspektrum und Potential vollumfänglich genutzt werden kann.
Das Auswerten und Nutzen von solchen «Datenbergen» könnte auch diverse Vorteile generieren im Bereich von «Data Analytics» oder «predicted computing».
Hier sind einzelne Beispiele zu nennen in Bereichen von Aufzeichnungspflichten, Wettervorhersage, Bodenverdichtung, Feuchtigkeit, Zustandswerte von Maschinen / Felder / Früchten / Tieren und auch diesbezüglich nutzbaren und effizienzsteigernden Vorhersagen / Trends («predicted computing»)

Zukunft des «digitalisierten» Landwirtschaftsbetriebes

Wie auch schon länger bei anderen, effizienzoptimierenden oder «fachkräftmangel-gebeutelten» Branchen werden je nach weiterer Innovations-Adaption und möglichst Regulierungsoptimierungen allenfalls auch zunehmend einzelne Arbeiten oder gar Saisonarbeiter unterstützt oder gar ersetzt mit «autonomer Robotik und Automatisation».
Zunehmend werden vor allem auch die Nachfolgegenerationen in den Landwirtschaftsbetrieben keine Kompromisse mehr eingehen wollen in Bereichen von Mobilität und Freiheitsgrad derer Arbeit. Das wird hier zur Folge haben, dass ein «moderner» Landbewirtschafter von sämtlicher cloud-basierten Technologien profitieren und zu seinem Wettbewerbsvorteil nutzen will – und zwar standortunabhängig im Stall / Betrieb / Zuhause / aus den Ferien / für Stellvertretung / auf dem Traktor und geräteunabhängig auf dem Smartphone / Apps / Tablet / Heim-PC / Stall-PC.
Viele Betriebe stehen zudem vor Generations-Übergaben und tun gut daran, auch mittels solchen Wegbereitungen, Ausbau von Vernetzungstiefe unter den Betrieben und teilweise auch halt visionären Entscheidungen die Attraktivität des Betriebes und des Berufsstandes zu festigen und auszubauen.

Von Fridel Rickenbacher ist Mitglied der AG Redaktion swissICT Magazin und Partner der MIT-Group

 

Share to evolve – Wissensaustausch und Weiterentwicklung durch ICT-Tech-Clusters

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Publizierter Artikel bei swissICT : ITM2015-11-Swiss ICT-Innovation-Clusters-share-to-evolve-V3

Je nach hier zusammengefasster und kommentierter Betrachtung und Quellen aus Studien z.B. der ETH, HSG oder Wikipedia sind Clusters eine „Art Agglomerationen von verwandten Branchen oder Interessensgemeinschaften“ welche sich mit einer ausgeprägten Interaktion eine vielfach herausragende Dynamik in Themen wie Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsvorteile und Innovation behaupten und auszeichnen.

Innovationsdruck zwingt zum Umdenken
Im stetig wachsenden und strategisch immer wichtiger werdendem Innovationsdruck suchen Organisationen und auch Standortförderer in (z.B. auch durch Chancen von Industrie 4.0) gewinnbringende Nähe und Synergien in Clusters.
Die Geschwindigkeit, Verbreitung und Einfluss von technologischen Innovations-Zyklen zwingt Firmen zur eigenen Transformation.
Hierbei spielt zunehmend auch die Arbeitgeber-Attraktivität („war for talents“ / Fachkräftemangel) eine gewichtige Rolle bei der Suche für mit-denkenden Team-Playern für die Mitarbeit gemeinsamer Visionen.

Vernetzungsbasierter gemeinsamer Erfolg
Unschwer ist erkennbar, dass ein solcher ICT-Tech-Cluster nur mit gut aufeinander abgestimmten, unterschiedlichsten Faktoren zu einer Art „vernetzungs-basiertem“ Erfolg führen kann.
Prädestiniert sind dabei vielfach auch Startup-Aktivitäten die sich an solchen Orten tummeln und mitunter erfolgreich (heran)wachsen und sich die Daseinsberechtigung im globalen Markt erarbeiten und regelrecht verdienen.
Die ungezwungene Nähe und spontane Austauschmöglichkeit in Clusters überwindet Grenzen (z.B. auch Technologie, Geografie, Kultur, Wissen) welche auf globaler Ebene seltener überschritten werden könnten.
Je nach Cluster scheinen sich sogar Unternehmen, Bildungspartner und Netzwerkpartner zu tummeln mit ähnlichen Problemstellungen, jedoch mit einer eher wettbewerbsunüblichen, übergeordneter Bereitschaft zum befristet, gemeinsamen Kollektiv auf der „Suche nach dem gewissen Etwas“.

Innovationsdefizite durch falschen Wissenschutz
Es scheint, dass High-Tech-Firmen mitunter auch erkennen, dass sie in einer Art Vakuum (z.B. Wissensschutz, Innovationsdefizite) drohen „in markt-unerkannter Schönheit zu sterben“ und dadurch durchaus auch bereit sind, deren z.B. Visibilität und gelebter Offenheit bewusst zu optimieren an solchen „Mini Silicon Valleys“ und sich demnach nicht in einer Art „Panic Rooms“ in der eigenen Region einzuschliessen. (was völlig konträr zur nötigen Offenheit / Vernetzung für Industrie 4.0 steht)
Der Kampf und Bewerbung um gut positionierte ICT-Tech-Clusters im Rahmen von auch z.B. Regionalförderungen generiert weitere Nischenmärkte, Ressourcen und nützliche Partner zum unterstützten Ausbau von Kooperationsnetzwerken und „Innovations-HotSpots“.
Der proaktive Austausch und interdisziplinäre Unterstützung mit/durch Hochschulen, Wissenschaft, Investoren, Behörden, Politik, Gesellschaft, Firmen und auch Business Angels / Mentoren sollte die regionale, wirtschaftliche und politische Einbettung eines solchen Clusters optimieren und fördern.

Clusters helfen beim Krieg um Talente – „war for talents“
Ein Unternehmen beherbergt letztlich die Mitarbeiter welches es verdient (das beruht theoretisch auf Gegenseitigkeit… theoretisch). Ein Mitarbeiter welcher hierbei mit den besten Strategien, Prozessen, Services, Technologien, Apps, Dashboards, Reportings unterstützt wird und dabei weniger Reibungsverluste infolge z.B. ineffizienter / arbeitszeit-verschwenderischen Arbeitsweise, Defiziten in der Work-Life-Balance zu beklagen hat wird besser an den gemeinsamen Firmen- und Projekt-Zielen mittragen können und dies letztlich motivierter auch wollen… wenn diese Attraktivitäten auch noch in einem gut positionierten Cluster gebündelt anzutreffen sind steigert das ebenfalls die Arbeitgeber- / Arbeitgeber-Attraktivität zugunsten der Suche und Retension von Talenten und Nachwuchs.
Die Arbeit ist dank den mobilen Technologien eine Aufgabe und nicht mehr nur ein Ort. Durch Clusters könnte diesem Trend der Standortunabhängigkeit eine dosierte und auch gewinnversprechende Wendung herbeigeführt werden. Ein Gewinn kann in der nicht immer nur monetär zu wertenden Optik hierbei nur schon das „Ernten der investierten Saat“ in Form von z.B. Vernetzung, Wissenstransfer, gemeinsamer Forschung und Weiterentwicklung, besseren Vermarktung oder auch „Zufalls-Neben-Produkte“ sein.

Schwarm-Intelligenz dank Clusters ?
Es scheint aufgrund der Anzahl Cluster-Bildungen und Wirtschaftsraum-Förderungen, dass sich mit der Konzentration von einem übergeordneten, gemeinsam zielorientierten Kollektiv auch viele Seiteneffekte oder gar innovative Nebenprodukte generieren lassen.
Umso stärker diese Zellen – auch interdisziplinär – interagierend vernetzt sind umso erfolgreicher wächst ein Super-Organismus (Teil der digitalen Transformation) in Clusters heran.
Sozusagen ein kleiner Staat (ohne verstaatlichte Überregulierung…) ähnlich dem Vorbild von Bienen oder Ameisen mit einem extremst gemeinsamorientiertem Sinn und Zweck – letztlich zugunsten dem Fortbestand und Existenzberechtigung.

In einer anderen Parallelität zum Internet oder der künstlichen Intelligenz entsteht als trendiges Gegengewicht potentieller Nährboden für eine Aggregation von menschlicher Intelligenz. Durch diese florierende, auch interdisziplinäre Aggregation in Clusters entstehen mitunter auch konsensbasierte Innovationen aus dem Besten und von den Besten.

Evolving from system management to services management with „best out of all clouds“

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„Erst wenn „Licht“ (Cloud) in die jahrelang dynamisch / meist heterogene gewachsene <Schatten-Informatik> (Shadow IT) gelangt kann die künftig nötige befreiende Transparenz / automatisierte Hoch-Standardisierung entstehen als Basis für neue Geschäftsmodelle.
Jahrzehntelang mussten mangels echter Alternativen die Business-Prozess-/Anforderungen abgebildet werden mit lokalen ICT-Support-Prozessen und auch bis dato funktionierenden und stets als robustes „Rückgrat“ fungierenden „best practices“ basierten System-Management-Umgebungen.
Viele Hypes und Trends in Bereichen wie „bring your own devices (byod)“, „new economy“, „app economy“ und der stetig (längs überfälligen…) aufholenden Industriealisierung in der ICT veränderten auch die seitens Mitarbeiter und Führungsebene angewachsenen Bedürfnisse im „Fokus des Nutzens versus Technologie“

ICT in den Führungsgremien – Innovation und Marketing in der ICT
Als eine weitere „disruptive“ Entwicklung im fortwährenden Kampf der Diversifizierung im Mitbewerber-Markt war die Umkehr der Kräfteverhältnisse. Früher war die Basis von neuen halbwegs durchgängigen und umsetzbaren Prozesse und Produktion mit-gelegt worden seitens der damals zur Verfügung stehenden ICT-Lösungen. Seit längerer Zeit müssen sich geradezu umgekehrt die ICT-Support-Prozesse richten an den Anforderungen des dynamischen Marktumfeldes (z.B. time to market) und adaptierbaren Innovationen. Diese Paradigmawechsel hatte (zum Glück…) auch die Folge, dass ICT-KnowHow gefragt war in der Führungsebene für auch Themen wie Compliance, Mobility, Risk.

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/09/26/ceo-cfo-cmo-gegen-oder-mit-cio-hauptsache-business-prozess-support-durch-ict/

(R)Evolution auch im ICT-KnowHow
Dieses ICT-KnowHow in der Führungsebene hat sich mittlerweile innert kurzer Zeit (und auch angetrieben durch die massivst laufend (r)evolutionierten Public Cloud Services) ebenfalls bereits wieder verändert vom ursprünglich gegebenen eher technischen ICT-KnowHow zum nun eher services- und nutzungs-orientierten Prozess-KnowHow.
Im Fokus stehen zunehmend die Nutzungs-Aspekte, Anwender und letztlich die Kunden und entsprechend änderten sich die gesuchten Qualitäten von reinen Spezialisten zu Generalisten mit auch „nicht-technischen“ Kenntnissen.

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/11/15/the-always-online-knowledge-worker-supported-by-board-big-data-and-iot/

Take back control and then evolve … – hervor unter dem Pult und dann offen für die Welt
Die vielen „unter den Pulten“ gewachsenen und auch gelagerten (…) ICT-Systeme sind in vielen Fällen selbstverständlich erweiterbar und kombinierbar mit/als Hybrid-Cloud-Services. Mittlerweile sich stark veränderte Marktbedürfnisse, „time to market“-Aspekte und auch die oben beschriebenen Anforderungen der Führung / Firmeninhaber / Aktionären machen es nicht einfacher die vielfach sonst schon „eher blockierten“ Systeme in der verlangten Zeit und Qualität zu verändern.
Die lückenlose Transparenz und letztlich volle Kontrolle zurückzugewinnen – bei auch besser bewertbarem Risiko-Management – ist entsprechend und verständlicherweise teilweise verbunden mit der schrittweisen (Teil)Migration auf zukunftsorientierten, budgetierbaren und skalierbaren Cloud Services.

Betriebssicherheit (Safety) und Angriffssicherheit (Security) durch/in der Cloud
Unter dem Aspekt von z.B. „Schatten-Informatik (shadowIT)“, Anforderungen von „new economy“, Abhängigkeit von Mitarbeiter / KnowHow-Träger und entsprechenden Qualitätsaspekten und sich stark veränderten Bedrohungslage sind auch in diesen Aspekten die Anforderungen an die entsprechenden Prozesse und Systeme im Sicherheitsbereich und im Risk-Management-System hochkomplex geworden.
Diese Herausforderungen – gepaart z.B. mit den maximal gewachsenen Mobility-Bedürfnissen der Mitarbeiter – welche auch zunehmend getrieben sind durch Revisions-Stellen, Audits, Complianceanforderungen und der mittlerweilen zunehmend wahrgenommenen Verantwortung auf Führungsebene zeigen ebenfalls zum Trend der Gewaltentrennung (Unabhängigkeit von „internen“ Maschinen und „internen“ Menschen) durch Nutzung von externen Services in Bereichen wie Security, Systemredundanzen, Disaster Recovery Services, standortgetrenntes Backup, Monitoring und Alarmierung und auch Servicedesk as a Service.

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/09/99-sicherheit-mensch-prozesse-technologie-risk-Management/

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/11/11/data-loss-prevention-dlp-vom-erkanntem-daten-leck-zum-dosierbaren-daten-Ventil/

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/05/18/ict-audit-und-controlling-innovationen-durch-risk-management-lizenzierungs-Audits/

Neue Freiheitsgrade und Potentiale durch Fokus auf orchestrierbare Services gegenüber kopf-abhängiges System-Management
Passend orchestrierte Cloud Services und dadurch auch die Chance und Herausforderung effizient „Licht in die Schatten-Informatik“ zu bringen und völlig neue (bisher nur erschwert erreichbare) Managed Services und dosierte Öffnung zur „new economy“ / neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen, generieren auch neue Fokussierungs-Möglichkeiten. Der absolute Verlass, Standard und Sicherheit des „Stroms aus der Steckdose“ oder des „Wassers aus dem Wasserhahn“ ergibt die Möglichkeit, uns auf die Nutzung oder Genuss des Stroms oder Wassers konzentrieren (eine Art Services Management) zu können.
Diese Analogie sollte und wird auch entsprechend immer mehr Einzug halten in den ICT-Umgebungen und mit-helfen neue Konzentrationen zu ermöglichen auf gelieferten Services von hoch-standardisierten / spezialisierten Anbieter versus reiner selbstproduzierter / aufwändiger Technik (Wasser aus dem selbstgegrabenen Wasserloch ? und Strom produziert vom eigenen Dynamo ?)
Dadurch können die Kernkompetenzen und die internen Prozesse weiter optimiert werden und die dosierte Weiterentwicklung zu neu adaptierbaren Geschäftsmodellen vorangetrieben werden mit den bisher teilweise „blockierten“ KnowHow-Trägern oder „festgefahrenen“ Systemen.

„best out of all clouds“
Wie wir es als Konsumenten gelernt haben, eine freie und transparent im Internet recherchierbare und vergleiche Auswahl an Produkten und Lieferanten nutzen zu können ist es mittlerweilen auch so bei den Cloud Services.
Um sich als Konsument im Dschungel der unterschiedlichsten und nicht immer vergleichbaren Angeboten zurechtzufinden braucht es z.B. Vergleichsteste, Angebotsportale, erfahrene Berater oder aber Gesamtanbieter (Solution Brokers, Managed Services Anbieter) mit entsprechenden weitergehend unterstützenden Branchenerfahrungen und Referenzen. Solche erfahrene und auch offizielle zertifizierte Gesamtanbieter – welche dann auch als Gesamtansprechpartner (single point of contact) sämtliche Herausforderungen abdecken, Probleme beheben und vorallem die besten Lösungen finden – haben sich über Jahre und aus eigenen Erfahrungen / entsprechendem Branchenwissen die am besten orchestrierbaren und bestens bewährten Services aufgebaut. Da solche Gesamtanbieter teilweise dann auch über die entsprechenden zertifizierten Kompetenzen und spezielle Support-Verträge mit den Services-Lieferanten haben profitiert der Kunde zusätzlich. Dieses „unbezahlbare“ und aber für Kunden mittlerweile nutzbare Wissen und letztlich Vorteil gegenüber Mitbewerber stellt den Anspruch sicher, dass die Endlösung wirklich basiert auf den maximalst bewährten, standardisierten und automatisierten „Managed Cloud Services“. Durch genau solche auf „best out of all clouds“ basierten Lösungen bleibt die Lösung standardisierbar, skalierbar, beherrschbar und letztlich auch unabhängig von den Anbietern. Aufgrund dieser zukunftsorientierten Nutzung entsteht eine nachhaltige Lösung.

„Innovativ mit-denken, qualitativ handeln“
Dieser auf den ersten Blick einfach aussehende Idee, Anspruch und denkbare Anforderung für eine normale Weiterentwicklung von Prozessen oder Geschäftsideen funktionieren eben nur wenn man sich von möglichst vielen unterstützenden Themen (wie eben Wasser, Strom, Cloud…) entlasten und sich befreit, ungestört konzentrieren kann.

Change und Innovations Management inklusive
Viele solche Projekte gehen mitunter viel weiter und je nach Erfahrungen des gewählten Service Providers kann dieser den Kunden auch weitergehender beraten und begleiten – weitergehend eben als nur die reine Planung, Migration und Betrieb der orchestrierten Cloud-Lösung sondern viel mehr auch im nötigen Change Management, der Bewertung und Weiterentwicklung von adaptierbaren Innovationen oder Aufbau von neuen Basen für neue Geschäftsmodellen.

Zu guter letzt und wiederkehrend… Training, Befähigung und Weiterentwicklung
Da wir bekanntlicherweise nur jeweils einen Bruchteil der effizienzsteigernden Basis- und Erweitert-Features nutzen – geschweige denn die enthaltenen, mit-lizenzierten Features – ist es sehr lohnenswert, mittels entsprechenden Lösungs-Demonstrationen und darauf aufbauenden Trainings und „best practices“-Workshops diese Zusatz-Nutzen-Aspekte zugänglich zu machen. Die laufenden Services- / Features-Weiterentwicklungen können dann auch einfacher / kontinuierlich in der eigenen Weiterentwicklung / Effizienzsteigerung der Organisation nach-geschult werden.
Letztlich führen solche Werkzeuge / Möglichkeiten / Effizienzsteigerungen mitunter auch zur Unterstützung der Arbeitgeber-Attraktivität und Mitarbeiter-Motivation.

Adaptierte Innovation und Evolving in der Bauindustrie-Informatik

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Der Wandlungsdruck in allen Business-Prozessen (z.B. heruntergebrochen auch in der Planungs-/Büro-Automatisation) aufgrund aktuellen und künftigen Anforderungen und Potentialen des Marktes, Auftraggeber, Mitbewerber, Regulatorieren setzen unteranderem auch die maximal effizient funktionierenden Hilfsmittel (z.B. passend orchestrierte ICT- / Cloud-Services) voraus.

Trends wie Mobility, Cloud (z.B. „People centric ICT“), Information (Stichworte BIM, Datenaustausch, GIS, BigData, IoT, App Economy, Baudigitalisierung) Social (Stichworte z.B. Outputs / Impacts laufend „liken“ und bewerten von Akteuren und an z.B. Mitarbeiter-Gesprächen miteinbeziehen) werden weitere Impacts auf „digital economy“ bzw. neue Business-Modelle im ganzen Planungs- und Bau-Prozess mit-prägen.

Die Unternehmen brauchen zunehmend eine durch Spezialisten passend orchestrierte „Insel der Ordnung“ in einer chaotisch dynamischen und dauer-hypenden Cloud-Welt. Traditionelle, auch interne ICT-Services und Ansätze stossen hierbei immer mehr (oder schon länger …) an ihre Grenzen.

Dass dabei sich immer mehr eine „Maxime der Spezialisierung auf die Kernkompetenzen“ die Gesamtdienstleistung auf mehrere hochspezialisierte Dienstleister (z.B. Partner, Subunternehmer) oder Services (z.B. „best out of all clouds“) stützt und nicht mehr alles alleine beherrscht werden kann (Nutzungs-Fokus versus Eigenbetriebs-Fokus, make or buy) kristallisiert sich immer mehr heraus.

Bei vielen Organisationen werden (müssen…) intern, nachvollziehbare und verständlich auch so dynamisch gewachsene Schatten-Informatik-Umgebungen zukunfts-ausgerichtet re-organisiert zugunsten der nötigen Optimierung, Transparenz, Transformation, Risiko-Management, Safety/Security und letztlich mitunter auch Chance der Rückgewinnung von Kontrolle und Vertrauen seitens der dafür verantwortlichen Führungsebene.

Die Daten-Intensität / -Dichte und Weiterentwicklungen in den Bereichen der innovativen Co-Information-Worker-Arbeitsmodelle und (Cloud)-Technologien fordern auch die Arbeitgeber, deren eingesetzten ICT-Services (und in Zukunft zunehmend auch „machine learning based“ unterstütztem Informations-Management) bezüglich deren Arbeitnehmer-Attraktivität und „war for talents“ (eine der massgebenden Zukunftsaufgaben der Unternehmen). Dieser Krieg um die besten bzw. passendsten Mitarbeiter wird auch im Bereich des HRM geprägt sein von dynamischer Individualität (als Megatrend), flexiblem Freiheitsgrad und komplexer Vereinbarkeit.

Ein Unternehmen beherbergt letztlich die Mitarbeiter welches es verdient (das beruht theoretisch auf Gegenseitigkeit… theoretisch). Ein Mitarbeiter welcher hierbei mit den besten Strategien, Prozessen, Services, Technologien, Apps, Pocket-Office, Dashboards, Reportings unterstützt wird und dabei weniger Reibungsverluste infolge z.B. ineffizienter / arbeitszeit-verschwenderischen Arbeitsweise zu beklagen hat wird besser an den gemeinsamen Firmen- und Projekt-Zielen mittragen können und dies letztlich motivierter auch wollen…
Unternehmen bzw. deren bereitgestellten Services könnten es schaffen, die künftige Arbeit als eine Art in allen Belangen „optimiertes Konsumerlebnis“ zu erleben. Dieses „Konsumerlebnis“ könnte es (leider…) auch schaffen in dosierter und zielgruppen-basierter Form, die teilweise digitalen Abstinenzler (z.B. in Freizeit oder generell) zu erreichen.

Ein mitunter dadurch entstehender gemeinsamer Willen und Bereitschaft entsprechende Wissens- und KnowHow-Transfer-Gemeinschaften intern und bei Bedarf auch extern (z.B. mittels andockbare Schnittstellen, Services, Collaboration, Apps, Selfservices) zu bilden kann zusätzlich helfen die Kosten zu reduzieren und letztlich die Personen-/Wissensträger-Abhängigkeiten zu optimieren.

Es kann eine völlig neue Innovations-Fähigkeit und auch Service-Qualität des Unternehmens entstehen welche wiederum die vorausgesetzte Basis ermöglicht für künftige, immer flexibler werdende Arbeitsgemeinschaften in der digitalisierteren Bauindustrie.

Die schon länger bekannte Forderung nach der geräte- und standort-unabhängige Arbeitsweise (auch bring your own device / bring your own desaster … byod) – nämlich genau „hier und jetzt“ bzw. wenn das beste Arbeits-Ergebnis erzielt werden kann – wird noch weitere Ausprägungen in einer 7x24h-Information-Worker-Gesellschaft mit sich bringen und dadurch Bereiche wie wiederum Safety (Betriebs-Sicherheit, Verfügbarkeit) und Security (Angriffs-Sicherheit, Datenschutz) weiter fordern.

Aufgabenfelder, Massnahmen:

– ICT-Strategie, ICT-Planung, ICT-Risk, ICT-Transformation, ICT-Innovation angelehnt und zur Unterstützung der Firmen-Strategie thematisieren in z.B. Workshops, Weiterbildung

– Anwendungs-spezifische Workshops, Kurse, Webcasts fuer optimerbare Büro-Automatisation, Planungs-Prozesse (PP) mittels best practises von denkbar „KnowHow-transfer-bereiten“ und sich weiterentwickelten Vorzeige-Organisationen (Wissens-Community-Gedanke)

– Zukunfts- und Ideen- / Impuls-Workshops für Aufzeigen, Erkennen und gar Adaptieren von aktuellen oder zukünftigen Trends