Digitalisierung I Cybersecurity – Sensibilisierung – OC-Oerlikon-CEO Roland Fischer: „Stolz sein auf das Erreichte, reicht nicht aus“

Krisen, Handelsregulationen, Globalisierung und Digitalisierung haben den Werk- und Denkplatz Schweiz immer wieder herausgefordert – ganz massgeblich auch die Industrie. Wie sich die OC Oerlikon diesen Herausforderungen stellt, verrät CEO Roland Fischer.

Publiziertes Interview bei netzwoche.ch

https://www.netzwoche.ch/news/2019-02-08/oc-oerlikon-ceo-roland-fischer-stolz-sein-auf-das-erreichte-reicht-nicht-aus

Digitalisierung ¦ Cybersecurity – Sensibilisierung – Cybersouveränität der Schweiz im globalen Cyberraum – Ständerat Joachim Eder

Der Zuger Ständerat und Sicherheitspolitiker Joachim Eder erläutert im aktuellen SWISSICT-Magazin die Herausforderungen für eine möglichst souveräne Schweiz im globalen Cyber- und Informationsraum.

Das Interview, welches Fridel Rickenbacher mit Ständerat Joachim Eder in der April-Ausgabe des offiziellen Publikationsorgans von SWISSICT und Netzmedien netzwoche.ch geführt hat, stiess auf grosses Interesse.

BIM ¦ CyberSecurity ¦ Digitalisierung: BIM UND DIE IT-SICHERHEIT

Dynamische und digitale Entwicklungen führen eher früher als später auch zu technischen und prozessualen Sicherheitsherausforderungen. Alle Akteure im Bauprozess – von den Architekten, Ingenieuren und Planern über die Holzbaubetriebe bis hin zur Bauherrschaft – müssen sich im Zuge der Digitalisierungswelle ihrer Branche auch mit Fragen der Sicherheit auseinandersetzen.

Herausforderung Mensch
Ein geeignetes «Security minded»-Modell sollte der Sensibilisierung für eine maximale Sicherheitsorientierung und der Auditierbarkeit in Systemarchitekturen mit allen Akteuren dienen. Damit sich solche strategischen Vorgaben in der Praxis bewähren, stehen die Verantwortlichen vor einigen Herausforderungen.
Denn der Mensch ist – wie man so schön sagt – aus einem krummen Holz geschnitzt und passt sich nicht automatisch in die Prozesse oder Technologien ein. Dies gilt es gerade auch unter Betrachtung der physischen und logischen Sicherheit zu berücksichtigen.

Publizierter Artikel bei „Wir Holzbauer“ 07/18

Wir-Holzbauer-CyberSecurity-BIM-WHB_7_2018

 

CyberSecurity ¦ Digitalisierung – CEO Marc Walder- Marc Walder: Der Lehrplan hat sich in den letzten 40 Jahren nur marginal verändert

Ringier-CEO Marc Walder hat den Medienkonzern zu einem digitalen Ökosystem umgebaut und die Standortinitiative Digitalswitzerland aufgebaut. Weshalb dies erst der Anfang der Transformation ist und welche Herausforderungen besonders wichtig werden, erläutert er im Interview.

https://www.netzwoche.ch/news/2018-09-05/marc-walder-der-lehrplan-hat-sich-in-den-letzten-40-jahren-nur-marginal-veraendert

 

 

Digitalisierung und CyberSecurity in FinTech: Das Ende der Nation hat in vielen Bereichen längst begonnen

„Das Ende der Nation hat in vielen Bereichen längst begonnen“

von Fridel Rickenbacher, Mitglied der Redaktion des Verbandes swissICT und Mitbegründer und Partner der MIT-GROUP

Die Dezentralisierung und Digitalisierung fordert die Finanzindustrie in deren strategischer und operativer Ausrichtung heraus. Wie sieht das Konrad Hummler, eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Schweizer Finanzindustrie? Und welche Lösungen schlägt er vor?

https://www.netzwoche.ch/news/2018-08-13/konrad-hummler-das-ende-der-nation-hat-in-vielen-bereichen-laengst-begonnen

CyberSecurity – CEO Urs Schaeppi – Sicherheit wird bei Swisscom grossgeschrieben

Fridel Rickenbacher ist Mitglied der Redaktion des Verbandes swissICT und Mitbegründer und Partner der MIT-GROUP.

Man liest über Data Breaches, es sind neue Gesetze und Regulationen in Arbeit, alte Jobs verschwinden und neue entstehen. Die Swisscom ist mit vielen Herausforderungen im Kontext der Digitalisierung konfrontiert. Wie der Telko diese meistern will, erläutert CEO Urs Schaeppi im Interview.

http://www.netzwoche.ch/news/2018-05-28/urs-schaeppi-sicherheit-wird-bei-swisscom-grossgeschrieben

http://www.netzwoche.ch/news/2018-05-28/urs-schaeppi-sicherheit-wird-bei-swisscom-grossgeschrieben

 

CyberSecurity – Digitalisierung und Cyberrisiken sind in der Geschäftsleitung angekommen

Fridel Rickenbacher ist Mitglied der Redaktion des Verbandes swissICT und Mitbegründer und Partner der MIT-Group.

Die Themen Digitalisierung, Innovation, Cybersecurity und Privatsphäre haben massgeblich an Relevanz gewonnen. SRF- und Eco-Moderator Reto Lipp teilt im Gast-Interview mit Fridel Rickenbacher seine Einschätzungen zu diesen Trendthemen.

http://www.netzwoche.ch/news/2018-05-03/reto-lipp-digitalisierung-und-cyberrisiken-sind-in-der-geschaeftsleitung-angekommen

http://www.netzwoche.ch/news/2018-05-03/reto-lipp-digitalisierung-und-cyberrisiken-sind-in-der-geschaeftsleitung-angekommen

 

swissICT – swiss IT Magazine – Herausforderungen für eine möglichst souveräne Schweiz im globalen Cyber- und Informationsraum

Publiziertes Interview / Artikel bei swissICT / Swiss IT Magazine im Rahmen der Digitalisierungs- / CyberSecurity-Awareness-Serie von swissICT Redaktions-Mitglied Fridel Rickenbacher.

Der Zuger Ständerat und Sicherheitspolitiker Joachim Eder erläutert im Interview die Herausforderungen für eine möglichst souveräne Schweiz im globalen Cyber- und Informationsraum. Seine und von Kollegen eingereichte Motionen in Bundesbern zugunsten des Schutzes der Schweiz vor Cyber-Risiken sehen vielversprechend aus.

swissICT-Mitgliedermagazin-Nr22018-CyberSecurity-Ständerat-Eder

swissICT-Magazin-Ausgabe-2-2018-Staenderat-Joachim-Eder-Sicherheitspolitik-CyberSecurity-Schweiz

 

swissICT – swiss IT Magazine – Digitalisierung und Automatisierung sind keine Schreckgespenster

Publizierter Artikel bei swissICT / Swiss IT Magazine im Rahmen der Digitalisierungs-Serie von swissICT Redaktions-Mitglied Fridel Rickenbacher.

„Digitalisierung und Automatisierung sind keine Schreckgespenster“ Susanne Ruoff, Konzernleiterin der Schweizerischen Post

Staatsnahe Betriebe sind im Zeitalter von Digitalisierung und Industrie 4.0 mit ganz spezifischen Interessensansprüchen konfrontiert. Susanne Ruoff, Konzernleiterin der Schweizerischen Post, sagt im Interview, wie sie die Herausforderungen in den neuen internationalen, digitalen Märkten meistern will. Fridel Rickenbacher hat nachgefragt und hatte da noch „ein paar Fragen“ 😉

ITM2017_12_SwissICT_Magazin-Digitalisierung-POST-CEO-Ruoff_Interview

 

Digitalisierung – Immer mehr Schweizer KMU setzen darauf, sich zu transformieren

Publizierter Artikel bei swissICT / Swiss IT Magazine im Rahmen der Digitalisierungs-Serie von swissICT Redaktions-Mitglied Fridel Rickenbacher.

„Immer mehr Schweizer KMU setzen darauf, sich zu transformieren“

Switzerland Global Enterprise (S-GE) hilft Unternehmen im Auftrag des Bundes und der Kantone, neues Potenzial für ihr internationales Geschäft zu schaffen. CEO Daniel Küng gibt Einblicke in die Herausforderungen für das Exportland Schweiz in den neuen digitalisierten Märkten.
Fridel Rickenbacher hat nachgefragt und hatte da noch „ein paar Fragen“ 😉

ITM2017-11-Swiss-IT-Magazin-Digitalisierung-S-GE-Swiss-Global-Enterprise-Küng_Interview

http://www.itmagazine.ch/Artikel/65912/Interview_Immer_mehr_Schweizer_KMU_setzen_darauf_sich_zu_transformieren.html

swissICT – swiss IT Magazine – Informatik sollte unsere fünfte Landessprache werden

Publizierter Artikel bei swissICT / Swiss IT Magazine im Rahmen der Digitalisierungs-Serie von swissICT Redaktions-Mitglied Fridel Rickenbacher.

„Informatik sollte unsere fünfte Landessprache werden“

Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich, sieht Chancen in der digitalen Zukunft der Schweiz. In den «ETH News» sagte er kürzlich, dass die Voraussetzungen bestünden, mit der ICT eine ähnlich leistungsfähige Industrie aufzubauen, wie die Pharma es heute sei. Fridel Rickenbacher hat nachgefragt und hatte da noch „ein paar Fragen“ 😉

ITM2017-10-Swiss-IT-Magazin-Digitalisierung-ETHZ-Guzzella_Interview

http://www.swissict.ch/publikationen/swissict-magazin/interview-Guzzella

become a leader not a follower – bauen-digital.ch

http://bauen-digital.ch/de/blog/post/231/

 

Industrie 4.0 war das Thema am diesjährigen Küssnachter Wirtschaftsforum. Fridel Rickenbacher, Mitbegründer des ICT-Unternehmens MIT-GROUP, sprach in seinem Impulsreferat «Industrie 4.0 – Digitalisierung – Aufklärung 4.0» über Chancen und Risiken der digitalen Zukunft.

Rickenbacher rief dazu auf, die Chancen der Zukunft vor der Vergangenheit zu schützen und nicht die Vergangenheit vor der Zukunft zu schützen, denn die intelligente Kombination von Mensch und Maschine werde noch nie Dagewesenes ermöglichen. Die Schweiz sei ein Binnenland mit wenig Rohstoffen. Darum müssten wir schnellstmöglich in die Digitalisierung investieren. Als Küssnachter startete er seine Impulse mit der passenden Aussage «Auch durch diese Hohle Gasse muss sie kommen – die Digitalisierung!»

Link zum Interview welches publiziert wurde bei swissICT, Swiss IT Magazine, bauen-digital.ch, Schwyzer Gewerbe

Wirtschaftsforum Küssnacht am Rigi – „Auch durch diese Hohle Gasse muss die Digitalisierung kommen“

Wirtschaftsforum Küssnacht am Rigi – Digitalisierung / Industrie 4.0 / Aufklärung 4.0

„Auch durch diese Hohle Gasse muss sie kommen, die Digitalisierung“

„Technologie killt und verändert Jobs – aber nur die Technologie kann auch Jobs retten“

„Zweites Maschinenzeitalter bei denen die Digitalisierung bzw. deren Technologien für die geistigen Kräfte des Menschen das sind, was die mechanischen Maschinen für die Muskelkraft waren. >> „better together“ … again!!“

„Innovationen und Strategien zu Optimierungen und Digitalisierung funktionieren wie rettende Fallschirme… am besten wenn sie offen sind!“

„Chancen der Zukunft schützen vor der Vergangenheit und nicht Vergangenheit schützen vor der Zukunft.“

„Digitalisierung ist Frage von Haltung / Aktion und nicht nur Position / Technologie / IT à innovativ mitdenken + qualitativ handeln“

„Demografische Herausforderungen werden abgemildert durch Digitalisierung und selbstbestimmungsoptimierende Hilfsmittel wie Internet, Apps, Tablets, Smartphone, SmartHomes (> BIM), IoT, DA, ML, AI, massive Interconnection“

Zeitungsartikel zur Veranstaltung:

Wirtschaftsforum_Küssnacht_Digitalisierung-Industrie40_Bote-der-Urschweiz_100617

FS_Artikel_Digitalisierung_FridelRickenbacher_2017-06-13_01
FS_Artikel_Digitalisierung_FridelRickenbacher_LetzeSeite

RIGIANZEIGER_Wirtschaftsforum_Digitalisierung

https://fridelonroad.wordpress.com/2017/05/27/digitalisierung-kuessnachter-wirtschaftsforum-empowering-und-mitgestalten-fuer-better-together/

Digitalisierung – Die Schweiz hat die Bedeutung der künstlichen Intelligenz lange unterschätzt – MIT-GROUP

Digitalisierung – Die Schweiz hat die Bedeutung der künstlichen Intelligenz lange unterschätzt – MIT-GROUP   


Menschen können am besten mit Menschen arbeiten, und das sollte auch so bleiben“, sagt Prof. Dr. Jana Koehler, Professorin für Informatik an der Hochschule Luzern und beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit künstlicher Intelligenz, Software-Architektur und der Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

Interview: Fridel Rickenbacher, Mitglied Redaktion swissICT, Mitbegründer und Partner MIT-GROUP

Wir müssen den Datenschutz noch ernster nehmen als bisher und auch wirklich durchsetzen.“

Link zum Interview welches publiziert wurde bei swissICT und Swiss IT Magazine.

Digitalisierung – Küssnachter Wirtschaftsforum – Empowering und Mitgestalten für „better together“


Au
ch in diesem Jahr lädt die Volkswirtschaftskommission des Bezirks Küssnacht zu einem spannenden, hochaktuellen und informativen Wirtschaftsforum ein.
Am Donnerstag, 8. Juni 2017 steht die Digitalisierung, Industrie 4.0, im Mittelpunkt.
Die Digitalisierung Ist ein Megatrend und lnnovationstreiber. lndustrie 4.0 ist bereits in aller Munde – auch die KMUs müssen sich der digitalen Entwicklung stellen.
Mit der
Industrie 4.0 entstehen grundlegende Veränderungen und Herausforderungen. Sie bringt aber auch frischen Wind und Chancen in unsere Firmen.
Digitalisierung wird oftmals mit Informatik gleichgesetzt, Digitalisierung ist jedoch bei weitem mehr. Die Auswirkungen sind breiter, umfassender und betreffen insbesondere die Arbeitsprozesse und die Organisation. Vernetztes Denken und eine ganzheitliche Sicht sind gefordert. Wo Chancen sind, sind auch Risiken und ethische Fragen. Wo liegen diese? Wie kann man diesen begegnen? Auch diese Seite der Medaille soll am Wirtschaftsforum Küssnacht am Rigi aufgezeigt werden.


Digitalisierung – Die Digitalisierung birgt viele Chancen für die Schweizer Wirtschaft

Digitalisierung – Die Digitalisierung birgt viele Chancen für die Schweizer Wirtschaft – MIT-GROUP


„Die Schweiz muss sich für die Herausforderungen der Digitalisierung positionieren.“
Was das beinhaltet und wie eine dosierte Regulierung aussehen könnte, sagt Dr. Eric Scheidegger vom SECO.
Interview: Fridel Rickenbacher, Mitglied Redaktion swissICT, Mitbegründer und Partner MIT-GROUP

„Der Staat sollte keine Industriepolitik betreiben. Investoren und Unternehmen können besser entscheiden, auf welche Pferde zu setzen ist.“

Link zum Interview welches publiziert wurde bei swissICT und Swiss IT Magazine

eHealth: Die Medizin gerät zwischen Machbarkeit, Finanzierbarkeit und Wünschbarkeit

#epdg #ehealth #digitalisierung #gesundheitskosten http://www.avenir-suisse.ch/63955/digitalisierung_die-medizin-geraet-zwischen-machbarkeit-finanzierbarkeit-und-wuenschbarkeit

Siehe Interview in Ausgabe März 2017 von Swiss IT Magazine, swissICT von Fridel Rickenbacher, Mitglied Redaktion swissICT, Mitbegründer und Partner MIT-GROUP

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Dr. Patrick Dümmler ist Senior Fellow bei Avenir Suisse und Forschungsleiter „Offene Schweiz“. Der unabhängige Think Tank entwickelt mit einer liberalen Werthaltung Ideen für die Zukunft der Schweiz. Dazu greift Avenir Suisse frühzeitig relevante Themen auf, um die öffentliche Diskussion mit innovativen Lösungsansätzen zu beleben und so einen Beitrag zur Stärkung des Standorts Schweiz zu leisten. Unabhängig von der Tätigkeit für Avenir Suisse ist Patrick Dümmler Cluster Manager des Health Tech Cluster Switzerland und damit im Fokusthema eHealth und Digitalisierung aktiv.

Die Medizin gerät zwischen Machbarkeit, Finanzierbarkeit und Wünschbarkeit

„Gemäss der Untersuchung von digital.swiss beträgt der Ausschöpfungsgrad der neuen digitalen Lösungen im Gesundheitswesen der Schweiz noch magere 39%. Wir stecken damit erst am Anfang.“

„Nicht nur technologische, sondern auch mentale und regulatorische Hürden sind für die Digitalisierung des Gesundheitswesens zu überwinden.“

The BIM bang?! Heiliger BIM Bam? Das Streben nach Business Excellence transformiert die Bauindustrie

the-bim-bang

BIM ist Realität und weckt Hoffnung in eine adaptierbare Innovation
Die Interessengemeinschaft „Bauen Digital Schweiz“ ist offiziell gegründet worden an der Swissbau in Basel. Nebst bereits bestehenden, älteren Vorstössen, anderen Organisationen und bereits „pionier-artig tätigen“ Firmen der Bauindustrie weckt dies weitere Hoffnungen und Erwartungshaltungen in dieses verheissungsvolle Kapitel der transformationellen, industriellen (R)Evolution und auch Nachholbedarf.

Sie erreichen den Artikel auch unter folgenden Links:

http://www.sustainblog.ch/20162220/the-bim-bang-heiliger-bim-bam-das-streben-nach-business-excellence-transformiert-die-bauindustrie

http://internet-fuer-architekten.de/the-bim-bang-heiliger-bim-bam-das-unermuedliche-streben-nach-business-excellence-transformiert-die-Bauindustrie

Wandlungsdruck zur Transformation, Innovation und Digitalisierung
Der Wandlungsdruck in allen Businessprozessen aufgrund aktuellen und künftigen BIM-Anforderungen (beginnend bei Wettbewerben oder Ausschreibungen) und auch noch ungenutzten Produktivitätspotentialen erzwingen entsprechende stufengerechte Massnahmen in Richtung von digitalisierten Bau-, Planungs- und Betriebs-Prozessen.
Wer glaubt, diese vermeintlich nur temporär existente „Wolke“ vorbeiziehen lassen zu können, wird sich definitiv „vom Regen in der Traufe“ wiederfinden und die anstehenden und vorallem künftige Potentiale des Bauindustrie-Marktes verpassen.
Hierbei dürfte den meisten Experten klar sein, dass auch regulatorische oder normative Vorgaben den Weg in diese bauindustrielle Transformation klar vorgeben werden wie es bekanntlich in anderen Ländern schon zwingend ist.

Breitere Akzeptanz durch adaptierbarer Praxisnutzen?
Wenn es die diversen Fachgruppen, normativen Vorgaben oder Interessengemeinschaften schaffen, stufengerechte – und wirklich auch adaptierbare – sinnvolle Hilfsmittel, Merkblätter, Tools zu etablieren wird der breiteren Akzeptanz in hoffentlich jeder Grösse von Planungsbüros wenig im Wege stehen.
Die jahrzehntelang gelebten, eigenen Bürostandards (auch mitunter mangels eben adaptierbaren Tools) vermögen die künftigen BIM-Anforderungen nicht mehr einfach so abdecken. Hier ist ein grosser Bedarf und ein grosses Potential an zukunftsorientierter Modernisierung.

Nichts ohne Standardisierungen und Normierungen
Im nationalen und vor allem internationalen bzw. immer professionelleren Wettbewerb der „challenge-gewohnten“ Planern und Gebäudetechnikern sind dringlichst griffige und adaptierbare Standards und Normen zu entwickeln und zu etablieren.
Einige bereits im BIM-Thema „pionierartig“ tätige Unternehmen stellen die Speerspitze dieser (R)Evolution dar und engagieren sich verdankenswerterweise zum Glück auch in Interessengemeinschaften („best practices“), Fachgruppen, Berufsgruppen oder im Normenwesen (Regulierung).
Entsprechende Fach- und Impulsveranstaltungen finden immer besseren Anklang und Nachahmer.

Akzeptanz und Verbreitung – beginnend bei der Ausbildungspyramide
Die besagten, teilweise jahrzehntelang funktionierenden und gelebten Büro- oder auch Softwarelieferanten-Standards können in der Realität meist leider nur mit frischem, modernen Wissen von Lehrlingen, Studenten, neu rekrutierten Fachkräften oder neuen Partnern weiterentwickelt werden.
Umso wichtiger ist es, dass die Ausbildungs- und Weiterbildungs-Basis zu den BIM-Themen möglichst rasch und in naher Mit- und Zusammenarbeit mit den Bildungsstätten implementiert und gefördert werden.
Das speziell in der Schweiz unverändert sehr beliebte und statistisch gesehen offenbar sehr erfolgreiche Dual-Bildungssystem im Bereich z.B. der Zeichner- / Berufs-Lehren sollte auch entsprechend reformiert werden mit neuen Fach-Kompetenzen oder Fach-Ausrichtungen.

Dichte und Intensität der vernetzten Datennutzung und digitalen Supportprozesse
Die bereits jetzt schon allgegenwärtige Nutzungstiefe von digitalen Helfern in den Planungs-, Bau- und Betriebs-Prozessen wird massivst an Dichte und Intensität zunehmen. Dies wird auch Auswirkungen haben auf die Bauinformatik und deren Support-Prozessen.
Hierbei werden weitere Herausforderungen in Bereichen von z.B. der geräte- und standortunabhängigen Vernetzung und der interdisziplinären Zusammenarbeit in verteilten, internationalisierten Projektteams und Stakeholders einzelne bestehende und auch neue Berufsbilder (z.B. Operator, BIM-Manager, Data Analyst, Technology architect) der Bauindustrie nachhaltig verändern oder gestalten.
Unschwer ist erkennbar, dass eine solche Transformation nur mit gut aufeinander abgestimmten, unterschiedlichsten Faktoren zu einer Art „vernetzungsbasiertem“ Erfolg führen kann. Diese vernetzungsbasierte und interdisziplinäre Weiterentwicklung könnte einzelne Lücken der gesamten Wertschöpfungskette digitalisiert schliessen.

Expertise, Entwerfen, Entwickeln, Zeichnen, Kreativität – nicht alles ist (zum Glück) digitalisierbar
Trotz der herrschenden Euphorie und mitunter auch blinder „Systemgläubigkeit“ sollte das Selbstbewusstsein und Notwendigkeit für das „ursprüngliche“ Berufshandwerk und Expertise nicht verloren oder vergessen werden.
In einem zunehmend globalisierten – und ev. mal im BIM-Bereich strenger regulierten – Wettbewerb werden genau diese verbleibenden und weiterzupflegenden Expertisen zu diversifizierenden „analogen“ Merkmalen verhelfen in der „digitalen“ Revolution und „Industrie 4.0 Economy“. BIM verlangt unverändert nach Expertise und Erledigung der einzelnen (und teilweise neuen) Teil-Projektarbeiten – nun einfach mit noch grösserer Präzision und integrierter Qualität.

Umdenken und Wertschätzung nötig – bei allen Akteuren in der Bauindustrie
Die künftigen Anforderungen der intensiver geprägten und z.B. früher in Vorprojekt-Phase startenden Zusammenarbeiten könnten die klassischen Planungs- und Bau-Prozesse nachhaltig verändern in Richtung von „shared benefits and shared risks“.
Das könnte ebenfalls zur Folge haben, dass entsprechende (Zusatz-)Aufwändungen in der Vorprojekt- oder Prototyp-Phase bereits der Bauherr / Besteller gemeinsam mitträgt und ja auch bereits in dieser Phase schon echte Gegenwerte erhält und Mehrnutzen daraus generieren kann.
Diese Änderung zu einer Art „integrated project delivery“ mit entsprechend riesigem Potential (z.B. direkt vom BIM-Modell auf die Produktionsstrasse / 3D-Druck / CNC-CAM / Fertigung oder Simulation / Facility Management System) bedarf auch entsprechende Anpassungen in den Bereichen Honorarordnung und Urheberrechte.
Diverse Aspekte – unabhängig von der „prozesstechnischen oder technologischen“ Betrachtungsweise – in Fragen wie: Wer ist „owner of benefits“ ? – Wer trägt das Gesamt-Risiko des angewandten BIM-Modells ?

Transformation und Innovation helfen beim Krieg um Talente – “war for talents”
Ein Unternehmen beherbergt letztlich die Mitarbeiter welches es verdient (das beruht theoretisch auf Gegenseitigkeit…). Ein Mitarbeiter welcher hierbei mit den besten Strategien, Prozessen, Services, Technologien unterstützt wird und dabei weniger Reibungsverluste infolge z.B. ineffizienter / arbeitszeitverschwenderischen Arbeitsweise, Defiziten in der Work-Life-Balance zu beklagen hat wird besser an den gemeinsamen Firmen- und Projekt-Zielen mittragen können und dies letztlich motivierter auch wollen… Wenn diese Attraktivitäten auch noch in einer gut positionierten Transformations- / BIM-Strategie gebündelt anzutreffen sind, steigert das ebenfalls die Arbeitgeber- / Arbeitgeber-Attraktivität zugunsten der Rekrutierung und Retension von Talenten und Nachwuchs.
Die Arbeit ist dank den bereits heutigen und künftigen Technologien eine sinnvolle Aufgabe und nicht mehr nur ein funktioneller Ort. Durch eine entsprechende Transformation könnte diesem Trend der Standortunabhängigkeit eine dosierte und auch gewinnversprechende Wendung herbeigeführt werden. Ein Gewinn kann in der nicht immer nur monetär zu wertenden Optik hierbei nur schon das “Ernten der investierten Saat” in Form von z.B. Vernetzung, Wissenstransfer, gemeinsamer Forschung und Weiterentwicklung, besseren Vermarktung oder auch “Zufalls-Neben-Produkte” sein.

Quo vadis mit/nach BIM – Nächste Generation der digitalen Baurationalisierung
Der ganze Bau-Lebenszyklus wird zunehmend voll-digitalisiert. Die Nutzungsphase der Bauten steht ebenfalls in einer Transformation in Richtung von „Smart / connected Home“ und auch „digital unterstütztes oder betreutes Wohnen“.
Das entsprechende Planen und Modellieren von Raum, Leben, Nutzung – bis hin zu möglichst vorgängig ebenfalls attributiertem Rückbau und Recycling – wird immer mehr gepaart mit Technologie-Aspekten und entsprechend hierfür benötigten, neu mitarbeitenden, interdisziplinär agierenden Technologieexperten.
In Bezug auf auch die demografisch bedingte Weiterentwicklungen von Lebens- und Nutzungsräumen in z.B. Heimbetreuung, Pflegezentren, Generationswohnräumen werden künftig auch Inputs von Fachexperten aus den Bereichen Gesundheit, Pflege oder Psychologie einen Einfluss einnehmen bis zurück in den Entwurf, Planung und Bau.

App Economy, Services, Cloud, Big Data, IoT, SmartCities
Im Zuge der zu erwartenden weitergehenden, totalen Vernetzung von dynamisch integrierten Daten-Quellen aller am Planungs- und Bauprozess beteiligten Firmen, Lieferanten (Systeme, Bauteile, Elemente, Komponenten, Baustoffe etc.), Unternehmen, Subunternehmen, Produzenten wird allenfalls ein zentralisierter, „intelligenter moderner Marktplatz“ entstehen aus welchem dann der Planer die entsprechenden Planungs- und Bauelemente auswählen und integrieren kann in den Entwurf und Planung.
Hierbei könnte es zu einer Weiterentwicklung kommen in welcher dann die Lieferanten die BIM-konformen Daten in einer Art „Bring-Schuld-Prinzip“ anliefern und dynamisch aktuell halten und auch eben „mit-verantworten“ müssen.
Ein solches sicheres Rückgrat der Bau-Digitalisierung für Raum und Leben – künftig davon abhängigen „smart cities“ – müsste dann entsprechend in Bezug auf Angriffs- und Betriebssicherheiten basiert sein auf modernen und auch offenen Hybrid-Cloud-Systemen.
Dabei spielen Entwicklungen in den Bereichen von BigData, IoT (Internet of Everything) und auch von „App Economy“ und „Market Places“ eine gewichtige Rolle.
Die Nutzung von „IoT“ durch z.B. Sensoren, Drohnen, Gebäudeleitsysteme GLS oder Robotik im Planungs-, Bau- und Betriebs-Prozess setzt integrierte und beherrschbare Daten und sichere Systeme voraus.
Man stelle sich vor, dass dann im Zuge der Weiterentwicklungen im Bereich „Monetizing“ oder „App Economy“ plötzlich ein Daten-, Normen-, Software- oder Bauelementlieferant volltransparent auch per App oder Store kommentiert, „liked“ oder „favorisiert“ werden kann – und dies seitens Planer, Unternehmer, Eigentümer, Bewohner oder Immobilienbewirtschafter.
Im Bereich von „Big Data“ werden riesige, per „Data Mining“ und „Data Analytics“ ausgewertete Datenmengen der „Big BIM Data Cloud“ mithelfen die Prozesse laufend weiterzuentwickeln.
In Fachthemen von z.B. Nachkalkulation, Optimierungen, Normenwesen, Entscheidungen oder gar Unterstützung mittels „Predicted Computing“ in Simulationen oder Frühwarnsystemen z.B. auch für die Gebäudebewirtschaftung werden weitere Forschungs- und Entwicklungsfelder entstehen.

„Big BIM Data Cloud“ wird zur Innovationsmaschine ?
Es könnte sich eine Art „Big BIM Data Cloud“ etablieren welche durchaus auch Unterstützung und Potential bieten könnte für Themen im Bereich „Nachhaltigkeit“, „Cleantech“, moderne Gebäudeleitsysteme / Facility Management oder eben „smart / connected home“ und letztlich volldigitalisierten „smart cities“ mit volldigitalisierten Nutzern.
Eine konsequent gefolgte oder gelebte Transformation oder BIM-Idee – angelehnt an die Firmenstrategie – wird mit entsprechend strategisch gelegten Visionen und Missionen auch im Bereich des Innovationsmanagement diverse Optimierungen und neue Chancen am Markt etablieren.
Hierbei entstehen vorderhand entsprechende Investitionen und Kosten für alle Beteiligten und fordert letztlich auch eine Portion Mut um in Richtung von neuen Ufern aufzubrechen.
Das Erreichen dieser neuen Ufern werden dann mittelfristig mittels Effizienzsteigerungen und Qualitätsoptimierungen belohnt.

Gretchenfrage: who takes the lead?
Wird nun der Architekt, Ingenieur, Fachplaner oder gar eines Berufsbild z.B. BIM-Manager oder BIM-Koordinator einenübergeordneten Lead im BIM-Bereich übernehmen?
Oder wird sich im Rahmen von auch Knowledge / Information Management eine separate Stabstelle etablieren (je nach Organisationsgrösse) oder gar externe, eingekaufte Expertisen (Konzentration auf Kernkompetenzen) vonnöten sein?
Je nach Weiterentwicklung im BIM-Bereich und unter dem Aspekt „shared benefits and shared risks“ könnte eine solche bewusste Gewaltentrennung auch seitens des Bestellers, Versicherers, Investors, Behörden gar vorausgesetzt werden in Zukunft.

Share to evolve – Wissensaustausch und Weiterentwicklung durch ICT-Tech-Clusters

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Publizierter Artikel bei swissICT : ITM2015-11-Swiss ICT-Innovation-Clusters-share-to-evolve-V3

Je nach hier zusammengefasster und kommentierter Betrachtung und Quellen aus Studien z.B. der ETH, HSG oder Wikipedia sind Clusters eine „Art Agglomerationen von verwandten Branchen oder Interessensgemeinschaften“ welche sich mit einer ausgeprägten Interaktion eine vielfach herausragende Dynamik in Themen wie Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsvorteile und Innovation behaupten und auszeichnen.

Innovationsdruck zwingt zum Umdenken
Im stetig wachsenden und strategisch immer wichtiger werdendem Innovationsdruck suchen Organisationen und auch Standortförderer in (z.B. auch durch Chancen von Industrie 4.0) gewinnbringende Nähe und Synergien in Clusters.
Die Geschwindigkeit, Verbreitung und Einfluss von technologischen Innovations-Zyklen zwingt Firmen zur eigenen Transformation.
Hierbei spielt zunehmend auch die Arbeitgeber-Attraktivität („war for talents“ / Fachkräftemangel) eine gewichtige Rolle bei der Suche für mit-denkenden Team-Playern für die Mitarbeit gemeinsamer Visionen.

Vernetzungsbasierter gemeinsamer Erfolg
Unschwer ist erkennbar, dass ein solcher ICT-Tech-Cluster nur mit gut aufeinander abgestimmten, unterschiedlichsten Faktoren zu einer Art „vernetzungs-basiertem“ Erfolg führen kann.
Prädestiniert sind dabei vielfach auch Startup-Aktivitäten die sich an solchen Orten tummeln und mitunter erfolgreich (heran)wachsen und sich die Daseinsberechtigung im globalen Markt erarbeiten und regelrecht verdienen.
Die ungezwungene Nähe und spontane Austauschmöglichkeit in Clusters überwindet Grenzen (z.B. auch Technologie, Geografie, Kultur, Wissen) welche auf globaler Ebene seltener überschritten werden könnten.
Je nach Cluster scheinen sich sogar Unternehmen, Bildungspartner und Netzwerkpartner zu tummeln mit ähnlichen Problemstellungen, jedoch mit einer eher wettbewerbsunüblichen, übergeordneter Bereitschaft zum befristet, gemeinsamen Kollektiv auf der „Suche nach dem gewissen Etwas“.

Innovationsdefizite durch falschen Wissenschutz
Es scheint, dass High-Tech-Firmen mitunter auch erkennen, dass sie in einer Art Vakuum (z.B. Wissensschutz, Innovationsdefizite) drohen „in markt-unerkannter Schönheit zu sterben“ und dadurch durchaus auch bereit sind, deren z.B. Visibilität und gelebter Offenheit bewusst zu optimieren an solchen „Mini Silicon Valleys“ und sich demnach nicht in einer Art „Panic Rooms“ in der eigenen Region einzuschliessen. (was völlig konträr zur nötigen Offenheit / Vernetzung für Industrie 4.0 steht)
Der Kampf und Bewerbung um gut positionierte ICT-Tech-Clusters im Rahmen von auch z.B. Regionalförderungen generiert weitere Nischenmärkte, Ressourcen und nützliche Partner zum unterstützten Ausbau von Kooperationsnetzwerken und „Innovations-HotSpots“.
Der proaktive Austausch und interdisziplinäre Unterstützung mit/durch Hochschulen, Wissenschaft, Investoren, Behörden, Politik, Gesellschaft, Firmen und auch Business Angels / Mentoren sollte die regionale, wirtschaftliche und politische Einbettung eines solchen Clusters optimieren und fördern.

Clusters helfen beim Krieg um Talente – „war for talents“
Ein Unternehmen beherbergt letztlich die Mitarbeiter welches es verdient (das beruht theoretisch auf Gegenseitigkeit… theoretisch). Ein Mitarbeiter welcher hierbei mit den besten Strategien, Prozessen, Services, Technologien, Apps, Dashboards, Reportings unterstützt wird und dabei weniger Reibungsverluste infolge z.B. ineffizienter / arbeitszeit-verschwenderischen Arbeitsweise, Defiziten in der Work-Life-Balance zu beklagen hat wird besser an den gemeinsamen Firmen- und Projekt-Zielen mittragen können und dies letztlich motivierter auch wollen… wenn diese Attraktivitäten auch noch in einem gut positionierten Cluster gebündelt anzutreffen sind steigert das ebenfalls die Arbeitgeber- / Arbeitgeber-Attraktivität zugunsten der Suche und Retension von Talenten und Nachwuchs.
Die Arbeit ist dank den mobilen Technologien eine Aufgabe und nicht mehr nur ein Ort. Durch Clusters könnte diesem Trend der Standortunabhängigkeit eine dosierte und auch gewinnversprechende Wendung herbeigeführt werden. Ein Gewinn kann in der nicht immer nur monetär zu wertenden Optik hierbei nur schon das „Ernten der investierten Saat“ in Form von z.B. Vernetzung, Wissenstransfer, gemeinsamer Forschung und Weiterentwicklung, besseren Vermarktung oder auch „Zufalls-Neben-Produkte“ sein.

Schwarm-Intelligenz dank Clusters ?
Es scheint aufgrund der Anzahl Cluster-Bildungen und Wirtschaftsraum-Förderungen, dass sich mit der Konzentration von einem übergeordneten, gemeinsam zielorientierten Kollektiv auch viele Seiteneffekte oder gar innovative Nebenprodukte generieren lassen.
Umso stärker diese Zellen – auch interdisziplinär – interagierend vernetzt sind umso erfolgreicher wächst ein Super-Organismus (Teil der digitalen Transformation) in Clusters heran.
Sozusagen ein kleiner Staat (ohne verstaatlichte Überregulierung…) ähnlich dem Vorbild von Bienen oder Ameisen mit einem extremst gemeinsamorientiertem Sinn und Zweck – letztlich zugunsten dem Fortbestand und Existenzberechtigung.

In einer anderen Parallelität zum Internet oder der künstlichen Intelligenz entsteht als trendiges Gegengewicht potentieller Nährboden für eine Aggregation von menschlicher Intelligenz. Durch diese florierende, auch interdisziplinäre Aggregation in Clusters entstehen mitunter auch konsensbasierte Innovationen aus dem Besten und von den Besten.

Adaptierte Innovation und Evolving in der Bauindustrie-Informatik

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Der Wandlungsdruck in allen Business-Prozessen (z.B. heruntergebrochen auch in der Planungs-/Büro-Automatisation) aufgrund aktuellen und künftigen Anforderungen und Potentialen des Marktes, Auftraggeber, Mitbewerber, Regulatorieren setzen unteranderem auch die maximal effizient funktionierenden Hilfsmittel (z.B. passend orchestrierte ICT- / Cloud-Services) voraus.

Trends wie Mobility, Cloud (z.B. „People centric ICT“), Information (Stichworte BIM, Datenaustausch, GIS, BigData, IoT, App Economy, Baudigitalisierung) Social (Stichworte z.B. Outputs / Impacts laufend „liken“ und bewerten von Akteuren und an z.B. Mitarbeiter-Gesprächen miteinbeziehen) werden weitere Impacts auf „digital economy“ bzw. neue Business-Modelle im ganzen Planungs- und Bau-Prozess mit-prägen.

Die Unternehmen brauchen zunehmend eine durch Spezialisten passend orchestrierte „Insel der Ordnung“ in einer chaotisch dynamischen und dauer-hypenden Cloud-Welt. Traditionelle, auch interne ICT-Services und Ansätze stossen hierbei immer mehr (oder schon länger …) an ihre Grenzen.

Dass dabei sich immer mehr eine „Maxime der Spezialisierung auf die Kernkompetenzen“ die Gesamtdienstleistung auf mehrere hochspezialisierte Dienstleister (z.B. Partner, Subunternehmer) oder Services (z.B. „best out of all clouds“) stützt und nicht mehr alles alleine beherrscht werden kann (Nutzungs-Fokus versus Eigenbetriebs-Fokus, make or buy) kristallisiert sich immer mehr heraus.

Bei vielen Organisationen werden (müssen…) intern, nachvollziehbare und verständlich auch so dynamisch gewachsene Schatten-Informatik-Umgebungen zukunfts-ausgerichtet re-organisiert zugunsten der nötigen Optimierung, Transparenz, Transformation, Risiko-Management, Safety/Security und letztlich mitunter auch Chance der Rückgewinnung von Kontrolle und Vertrauen seitens der dafür verantwortlichen Führungsebene.

Die Daten-Intensität / -Dichte und Weiterentwicklungen in den Bereichen der innovativen Co-Information-Worker-Arbeitsmodelle und (Cloud)-Technologien fordern auch die Arbeitgeber, deren eingesetzten ICT-Services (und in Zukunft zunehmend auch „machine learning based“ unterstütztem Informations-Management) bezüglich deren Arbeitnehmer-Attraktivität und „war for talents“ (eine der massgebenden Zukunftsaufgaben der Unternehmen). Dieser Krieg um die besten bzw. passendsten Mitarbeiter wird auch im Bereich des HRM geprägt sein von dynamischer Individualität (als Megatrend), flexiblem Freiheitsgrad und komplexer Vereinbarkeit.

Ein Unternehmen beherbergt letztlich die Mitarbeiter welches es verdient (das beruht theoretisch auf Gegenseitigkeit… theoretisch). Ein Mitarbeiter welcher hierbei mit den besten Strategien, Prozessen, Services, Technologien, Apps, Pocket-Office, Dashboards, Reportings unterstützt wird und dabei weniger Reibungsverluste infolge z.B. ineffizienter / arbeitszeit-verschwenderischen Arbeitsweise zu beklagen hat wird besser an den gemeinsamen Firmen- und Projekt-Zielen mittragen können und dies letztlich motivierter auch wollen…
Unternehmen bzw. deren bereitgestellten Services könnten es schaffen, die künftige Arbeit als eine Art in allen Belangen „optimiertes Konsumerlebnis“ zu erleben. Dieses „Konsumerlebnis“ könnte es (leider…) auch schaffen in dosierter und zielgruppen-basierter Form, die teilweise digitalen Abstinenzler (z.B. in Freizeit oder generell) zu erreichen.

Ein mitunter dadurch entstehender gemeinsamer Willen und Bereitschaft entsprechende Wissens- und KnowHow-Transfer-Gemeinschaften intern und bei Bedarf auch extern (z.B. mittels andockbare Schnittstellen, Services, Collaboration, Apps, Selfservices) zu bilden kann zusätzlich helfen die Kosten zu reduzieren und letztlich die Personen-/Wissensträger-Abhängigkeiten zu optimieren.

Es kann eine völlig neue Innovations-Fähigkeit und auch Service-Qualität des Unternehmens entstehen welche wiederum die vorausgesetzte Basis ermöglicht für künftige, immer flexibler werdende Arbeitsgemeinschaften in der digitalisierteren Bauindustrie.

Die schon länger bekannte Forderung nach der geräte- und standort-unabhängige Arbeitsweise (auch bring your own device / bring your own desaster … byod) – nämlich genau „hier und jetzt“ bzw. wenn das beste Arbeits-Ergebnis erzielt werden kann – wird noch weitere Ausprägungen in einer 7x24h-Information-Worker-Gesellschaft mit sich bringen und dadurch Bereiche wie wiederum Safety (Betriebs-Sicherheit, Verfügbarkeit) und Security (Angriffs-Sicherheit, Datenschutz) weiter fordern.

Aufgabenfelder, Massnahmen:

– ICT-Strategie, ICT-Planung, ICT-Risk, ICT-Transformation, ICT-Innovation angelehnt und zur Unterstützung der Firmen-Strategie thematisieren in z.B. Workshops, Weiterbildung

– Anwendungs-spezifische Workshops, Kurse, Webcasts fuer optimerbare Büro-Automatisation, Planungs-Prozesse (PP) mittels best practises von denkbar „KnowHow-transfer-bereiten“ und sich weiterentwickelten Vorzeige-Organisationen (Wissens-Community-Gedanke)

– Zukunfts- und Ideen- / Impuls-Workshops für Aufzeigen, Erkennen und gar Adaptieren von aktuellen oder zukünftigen Trends

the „always ONline“ knowledge worker, supported by board, Big Data and IoT

digital-worker

People Centric ICT als Basis für die digitale Transformation
In Zukunft werden in ICT-nahen Berufen und Ausbildungen immer mehr Fähigkeiten benötigt, bei welchen der Mensch als seitens von Maschinen supportetem Anwender (People Centric ICT) im Mittelpunkt der angestrebten digitalen Transformation steht.
Die People centric ICT muss aber auch weiterentwickelt werden in Bereichen wie effizientere Collaboration (z.B. Ergänzung und Reduktion vom klassischem Email mit anderen Plattformen oder „machine learning“ Support-Prozessen) und auch optimierten Workplaces / Büroarchitektur (z.B. Massnahmen zur weiteren Reduktion von Ablenkungen und Optimierung der Arbeits-Konzentration, friendlyworkplaces) und Gesundheitsmanagement generell (z.B. Stressprävention, Fit at Work, Absenzenmanagement, Work-Life-Balance bzw. Online-Offline-Balance)
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/02/ict-offline-ein-ding-der-unmoglichkeit/

War for talents + war against Brain-Drain – Austausch von high potentials
Solches Expertenwissen – kombiniert mit dem Lösungs-, Anwender- und User Experience-Fokus – ist jetzt schon rar und könnte noch akzentuiert schwieriger werden zu rekrutieren.
Die Arbeitgeber-Attraktivität bzw. Beliebtheitsgrad von solchen „digitalisierten Unternehmen“ wird zunehmend wichtig und seitens der Firmenstrategie angestrebt werden müssen.
Der „war for talents“ verlangt demnach auch einiges ab vom Arbeitgeber, Personalentwicklung in Bezug auf eine möglichst tiefe Mitarbeiter-Fluktuation und kleinstmöglichem KnowHow-Brain-Drain in solchen zunehmend firmenvitalen und „zu schonenden“ Schlüsselpositionen als beschränkte Ressourcen.
Dabei sind auch wir als politische und wirtschaftliche Mitglieder in einem demokratischen System, als Staaten und einem (Binnen)Markt gemahnt und gar in der Pflicht dafür besorgt zu sein, dass wir uns nicht abwenden oder isolieren von einem potentiellen und letztlich gewinnbringenden Austausch von solchen „high potentials“ mit irgendwelchen Initiativen oder regulatorischen Bestimmungen.
Diese beschränkten Ressourcen bedürfen auch weitere Unterstützungen in den Firmen mittels einer völlig neuen Form von Sparring und auch Gesundheitsmanagement / Work-Life-Balance (Gesundheit bringt mehr Leistung).
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/02/ict-offline-ein-ding-der-unmoglichkeit/

Orchestrator als digitaler Lotse auf Führungsebene für den maximalen Business-Support durch ICT
Damit viele solche Herausforderungen und deren Auswirkungen in der „Transformation zur digitalen Economy und digitalen Gesellschaft“ beherrschbar bleiben braucht es auch auf der Führungsebene auf Stufe der Vorgesetzten, Geschäftsführung und Verwaltungsräten entsprechende Innovationen.
Eine Art Chef oder besser gesagt intelligent agierender Orchestrator für „das Digitale“ (CDO – Chief Digital Officer) in einer Organisation kann und wird mitentscheidend sein für den nachhaltigen Erfolg und Innovationskraft in der immer kompetetiver werdenden Mitbewerberschaft und eben diesem Umbau (geleitet durch einen digitalen Bauleiter) auf ein transformiertes Geschäftsmodell.
Diese vielfältige Querschnittsaufgabe kann mitunter auch abteilungsübergreifendes (Teil)Wissen voraussetzen und bedarf auch an einem hohen Mass an Change Management Fähigkeiten und Mindset eines Generalisten.
Eine solchen „Bauleiter für das Digitale“ sollte auch Erfahrungen oder Affinitäten haben in den Bereichen Technologien, Leadership, Marketing, Verkauf, Personal, Kundenbetreuung mitbringen damit die Betroffenen überzeugend und nachhaltig begeistert werden können zu „mitbrennenden“ Beteiligten.
Dabei muss sich nicht die Frage gestellt werden ob nun dieser „Chef für das Digitale“ eine wichtigere Rolle hat in der Firmenführung sondern viel mehr um die Frage wie kooperative die einzelnen CxO an diesen gemeinsamen Zielen zusammenarbeiten und entsprechende Projekte und Budget sprechen.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/09/26/ceo-cfo-cmo-gegen-oder-mit-cio-hauptsache-business-prozess-support-durch-ict/

Vorsprung durch Knowledge Workers, Wissen, Transformation und Innovation
Ein befähigter und nachhaltig begeisterter Knowledge Worker, ausgestattet mit den besten Werkzeugen (best of all) und unterstützt mit den besten Supportprozessen (z.B. ICT, HRM, Board) kann durchaus matchentscheidend sein ein einem digitalisierten Geschäftsmodell durch Transformationen und Innovationen.
Damit diese beschränkten, menschlichen Ressourcen sehr gezielt und effektiv eingesetzt werden können bedarf es zunehmend Unterstützungen von Technologien / Ansätzen wie z.B. Mobility, Cloud, Mobile Apps, neuer Bedienungskonzepte, Machine Learning, Big Data, Internet of things (IoT) und letztlich „kontextual basierte smart digital assistants“ je nach Aufgabenbereich.
Wie weit ein solches dann auch „Human Interface“ gehen kann – siehe auch:
https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/31/wearables-human-interface-potential-future-and-war-for-tracked-untrusted-wellillness/

Digital Assistant versus Human Assistent – big data as a new co-worker ?
Wie weit ein Mitarbeiter als persönlicher Assistent sinnvoll und effektiv unterstützt oder gar ersetzt werden kann ist natürlich auch abhängig von der Aufgabe und Funktion des Mitarbeiters oder Ziele des jeweiligen Projektes.
Trotzdem wird in den künftigen Ansätzen von Big Data, Machine Learning, IoT immer mehr an Fleissarbeit, Vorarbeiten, Informationsaufbereitungen, (Vor)Auswertungen, Trends, Berechenbarkeit (auch Arbeitszeit- und Leistungs-Erfassung… falls diese dann überhaupt noch den gleichen Stellenwert haben werden …) – und letztlich Human Assistant – sinnvoll ergänzt oder gar ersetzt werden können. Big Data – mit allen den immer mehr nutzbaren Potentialen – könnte eine Art „super digital assistant“ werden.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/06/big-data-better-data-or-not/

Digitalisierung jedes Geschäftsmodelles digitalisiert auch Prozesse und Mitarbeiter
Letztlich setzt die Digitalisierung eine Unmenge an Daten, daraus extrahierten nutzbaren Informationen und Herausforderungen an Informations-Management-Prozessen voraus welche einen neuen Typus von (r)evolutioniertem Mindset in den Organisationen voraussetzt.
Dabei scheint mir besonders ein differenzierendes Merkmal entscheidend zu werden:  Die Bereitschaft und Fähigkeit den neuen Rohstoff des Wissens und Informationen auch pro-aktiv zu teilen und dadurch weiterzuentwicklen – „share to evolve“
Es werden neue Karriere-Pfade – eine Art „big data career“ – ermöglicht werden für Knowledge Workers mit den besten Fähigkeiten aus diesen Tools, neuen darauf ausgerichteten internen oder externen Ausbildungen mehr als andere zu extrahieren als neue Fachexperten im Bereich Information Management.
Es liegt auf der Hand, dass in dieser volldigitalisierten Welt immer wieder auch die Gesamt-Sicherheits-Aspekte (Betriebs-Sicherheit und Angriffs-Sicherheit) betrachtet werden müssen damit ein Vorfall oder Ausfall (Stichwort Black Out) nicht ein ganzes System – oder einen einzelnen Knowledge Worker – zum Wanken oder Fallen bringen kann.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/09/99-sicherheit-mensch-prozesse-technologie-risk-management/
oder
https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/27/kommentar-digitale-transformation-innere-betriebssicherheit-versus-externe-angriffssicherheit/

Digital Health durch IoT und Wearables – potential future and war for tracked, (un)trusted well(ill)ness ?

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Digital Health durch IoT und Wearables

Digitale und vorausgesagte Ziele innerhalb einer Systemgläubigkeit sollten nicht die physischen und psychischen Signale und gegebenen indiviuellen Grenzen übersteigen“

Antreibende Peitsche ohne Leder Seit mehreren Jahren sind zunehmend viele Menschen „versklavt“ mit einem activity tracker oder wearable. Wenn dieses Teil eine Verlängerung aus Leder hätte wäre es eher eine weitere „antreibende Peitsche“ im Mythos des sonst schon anspruchsvollen und herausfordernden Work-Life-Balance.

Wearables und IoT als Basis für „Digital Health“ Pulsmesser, Fitnessuhren, Watt-Leistungsmesser, GPS-Trackers kennen wir seit Jahren und zusammen mit den parallel laufenden hoch-technologisierten Weiterentwicklungen von z.B. Sensoren, Chips, Smartphones, Apps, Cloud, Wearables, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, Bluetooth, WLAN, NFC entstehen neue Möglichkeiten für andere Anwendungen und Formfaktoren.

Der Drang nach übertriebener Wellness führt zur Illness ? Per laufenden Warnmeldungen (Mikroverletzungen) der Wearables bezüglich zu wenigen Bewegungen pro Zeiteinheit wird man allenfalls mal zum hyper-aktiven Wellness-Abhängigen. Durch weitere Messparameter und dann auch Vorhersagen wie z.B. Puls, Schlafphasen, Kalorienverbrauch wird man noch mehr fremdgesteuert im Bezug auf Einschlaf- / Aufweckphasen, Bewegung, Arbeit und Essverhalten. Aus meiner Sicht ist auch hier wieder mal die Frage nach dem ertragbaren Mass und Verhältnismässigkeit gefragt um sich nicht noch weiter fremdsteuern zu lassen im heutigen Mainstream von Internet, Social Media, Mail, Smartphone und letztlich der Systemgläubigkeit.

Die „Big Mother“ passt auf uns Kinder und unsere Digital Health Data auf oder eben nicht ? Im Zuge der weiter voranschreitenden Globalisierung speziell in den Bereichen von Cloud, Big Data, App Economy und Plattform-Daten-Kapitalismus wie z.B. Microsoft, Google, Amazon, Apple werden wir uns auch Fragen stellen müssen was irgendwann mal an sinnvollen oder weniger sinnvollen / unerwünschten Daten in falsche Hände geraten. Dabei geht es aus meiner Ansicht nicht um den Fakt, dass unsere Daten so oder so überall sicher und gleichzeitig auch unsicher sind sondern viel mehr um die Frage wie weit wir alle als Datenlieferanten die Beherrschbarkeit der Datenauswerter mitgestalten können. Beispiele welche in Zukunft Themen werden könnten: – Wollen wir aus Präventionsgründen unsere Vitaldaten laufend übermitteln an ein Medical-Center für Trends, Auffälligkeiten oder gar Warnungen und Notfall-Eskalationen? – Wie weit vertrauen wir an unsererseits hoffentlich wissentlich zugelassene Datenauswerter wie z.B. Krankenkassen, Versicherungen, Banken, Pflegeinrichtungen, Arbeitgeber, Rekrutierung, Behörden, Staat welche dann im Gegenzug das „Personen- / Gesundheits-Risiko“ dann hoffentlich belohnen mit tieferen Prämien / Risiko-Bewertung? – Werden wir künftig in den CVs von Kandidaten / Projektteilnehmern auch Fitness- und Activity-Werte vorfinden und teilweise einbeziehen in Entscheide und Risiko-Abwägungen? …

Regulatorisch gesteuerte Berechenbarkeit und Überwachung von Personen(Daten) Hoffen wir, dass in 10 oder 20 Jahren die Staats-Bevormundung (z.B. übergeordnete Staats-Krankenkassen oder Versicherungen) durch regulatorische Effekte oder globale Markt- / Risiko-Absprachen eine weitergehende Berechenbarkeit nicht zu gross wird von uns zunehmend datenliefernden Menschen.

Mensch und Maschine verschmelzen: Brain Computer Interface, Biosensor Chips Die zunehmende Distanz vom technischen rasanten Fortschritt zur langsamen Adaptionsmöglichkeit des Menschen (slow Evolution, Human Interface) und des menschlichen Gehirns (zu tiefe Nutzung des Potentials) hinterlässt schwer überwindbare Brücken (über welche wir gehen wollen und müssen…). Solche Brücken scheinen mittels der digitalen Transformation (Cloud, Big Data, Supercomputing, Künstliche Intelligenz) teilweise überbrückbar werden. Letzten Endes werden bereits jetzt schon vorhandene und funktionierende Konzept der Robotik und Biosensoren / Advanced Interfaces (z.B. SmartGlass, SmartLenses, eInk oder implantierte Chips) weitere Potentiale oder gar Notwendigkeiten generieren. Eine Art Brain Computer Interface für die noch direktere Koppelung (die Brücke…) von Sensoren, Human Interfaces, Processing scheint nicht mehr einfach nur eine Utopie (z.B. eInk) zu sein.

Umgekehrte Welt – neue technische Weltordnung – Computer Company search for best human talents … Wie würden wir umgehen – derzeit noch bisschen utopisch – wenn eine autonome „reine“ Computer Company in einem staatlich geschützten Umfeld dann „best human talents“ rekrutiert für deren zu überschreitenden Brücken? Selbsterklärend würden dann solche „reine“ Computer Companies nur die besten vernetzten Menschen finden der technokratischen Elite (siehe weiter unten) und die freiwilligen oder teilweise unfreiwilligen Abwender nicht finden (wollen) …

Vertrauen – Manipulation – Sicherheit Es wird ein neues Spannungsfeld geben in welchem immer mehr auch Fragen des Vertrauens gestellt werden in Bezug auf Data Security, Privacy, Manipulation seitens Anwender (ev. ist ein anderes Familienmitglied oder ein Haustier aktiver und manipulierbarer temporärer Träger des Daten-Trackers…) und Sicherheit seitens App- / Cloud-Servicedienstleister (sind das wirklich meine und nicht verfälschte Daten…) von solchen Wearables oder Daten-Auswertungen im Big Data Umfeld

Ethik muss auch Platz haben in der High Tech Informationsethik ist ein grundsätzlicher und noch ungelöster Aspekt der digitalen Gesellschaft in der Nutzung / Datenanalytik von digitalen Assistenten. Anstehende Evolutionsschritte der zuerst begrenzten Nutzung am Körper, über die Erweiterung auf den Wohn-, Arbeits- und Pflege-Raum bis hin zu einer digitalisierten „smart city“ fordert und prägt auch letztlich die dosierte Regulation und Entwicklung von auch eGovernment. Ein Code of Ethic oder Code of conduct im Rahmen dieser Weiterentwicklungen durch Spezialisten, Unternehmen oder Behörden wird weitere Spannungsfelder erzeugen.

Misstrauen – Ablehnung – Offline-Abseits – deklariertes unberechenbares Risiko Es wird künftig weitere Zweiklassen-Gesellschafts-Formen geben: die voll-digitalisierten Digital-Natives mit Big Data Wissen (technokratische Elite ? mit aber niedriger Selbstkontrolle der persönlichen Daten) und die teil-offline-rückgeführten Abwender (mit bewusst höherer Selbstkontrolle der persönlichen Daten) – mit dann auch Sicht des Big Data als unberechenbares, da nicht erfasstes Risiko deklariert (?!)

eSkin die modernen Tätowierungen und Wearables der digitalen Zukunft Es ist zu erwarten, dass auf oder unter die Haut platzierte, sogenannte eSkins mit Chips oder Sensoren eine moderne Form von Tätowierungen darstellen könnten. Es bleibt die Hoffnung, dass diese Anwendung – im Gegensatz zu einer Tätowierung – möglichst noch lange freiwillig bleibt …

Technologischer Fortschritt als Allerheil-Mittel für das kranke Gesundheitswesen ? Es ist anzunehmen, dass die vielen Chancen der Digitalisierung auch positive Auswirkungen und Unterstützung bieten kann in Themen wie z.B. Gesundheitsprävention, Unfallprävention. Auch im Rahmen der voranschreitenden Demografie und neuen Betreuungs- und Wohn-Konzepten wie „betreutes, digitalisiertes Wohnen“ oder „modernen Pflege“ nimmt die Digitalisierung und technlogische Fortschritt eine tragende Rolle ein. Weitere Regulatorien wie das EPDG (Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier) verlangt nach einer intensiven, interdisziplinären Auseinandersetzung von unterschiedlichsten Experten / Task Forces für eine möglichst ausgewogene Stossrichtung in Bereichen wie Privacy, Data Security aber auch (informations)ethischen Aspekten. Digital eHealth könnte die Chance sein, um die „Zukunft vor der Vergangenheit zu schützen“ und nicht umgekehrt.