Anti-Shadow-IT – „Business-Support durch ICT + best out of all clouds“

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Publizierter Artikel bei http://www.holzbau-schweiz.ch WirHolzbauer

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Evolving from system management to services management with „best out of all clouds“

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„Erst wenn „Licht“ (Cloud) in die jahrelang dynamisch / meist heterogene gewachsene <Schatten-Informatik> (Shadow IT) gelangt kann die künftig nötige befreiende Transparenz / automatisierte Hoch-Standardisierung entstehen als Basis für neue Geschäftsmodelle.
Jahrzehntelang mussten mangels echter Alternativen die Business-Prozess-/Anforderungen abgebildet werden mit lokalen ICT-Support-Prozessen und auch bis dato funktionierenden und stets als robustes „Rückgrat“ fungierenden „best practices“ basierten System-Management-Umgebungen.
Viele Hypes und Trends in Bereichen wie „bring your own devices (byod)“, „new economy“, „app economy“ und der stetig (längs überfälligen…) aufholenden Industriealisierung in der ICT veränderten auch die seitens Mitarbeiter und Führungsebene angewachsenen Bedürfnisse im „Fokus des Nutzens versus Technologie“

ICT in den Führungsgremien – Innovation und Marketing in der ICT
Als eine weitere „disruptive“ Entwicklung im fortwährenden Kampf der Diversifizierung im Mitbewerber-Markt war die Umkehr der Kräfteverhältnisse. Früher war die Basis von neuen halbwegs durchgängigen und umsetzbaren Prozesse und Produktion mit-gelegt worden seitens der damals zur Verfügung stehenden ICT-Lösungen. Seit längerer Zeit müssen sich geradezu umgekehrt die ICT-Support-Prozesse richten an den Anforderungen des dynamischen Marktumfeldes (z.B. time to market) und adaptierbaren Innovationen. Diese Paradigmawechsel hatte (zum Glück…) auch die Folge, dass ICT-KnowHow gefragt war in der Führungsebene für auch Themen wie Compliance, Mobility, Risk.

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/09/26/ceo-cfo-cmo-gegen-oder-mit-cio-hauptsache-business-prozess-support-durch-ict/

(R)Evolution auch im ICT-KnowHow
Dieses ICT-KnowHow in der Führungsebene hat sich mittlerweile innert kurzer Zeit (und auch angetrieben durch die massivst laufend (r)evolutionierten Public Cloud Services) ebenfalls bereits wieder verändert vom ursprünglich gegebenen eher technischen ICT-KnowHow zum nun eher services- und nutzungs-orientierten Prozess-KnowHow.
Im Fokus stehen zunehmend die Nutzungs-Aspekte, Anwender und letztlich die Kunden und entsprechend änderten sich die gesuchten Qualitäten von reinen Spezialisten zu Generalisten mit auch „nicht-technischen“ Kenntnissen.

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/11/15/the-always-online-knowledge-worker-supported-by-board-big-data-and-iot/

Take back control and then evolve … – hervor unter dem Pult und dann offen für die Welt
Die vielen „unter den Pulten“ gewachsenen und auch gelagerten (…) ICT-Systeme sind in vielen Fällen selbstverständlich erweiterbar und kombinierbar mit/als Hybrid-Cloud-Services. Mittlerweile sich stark veränderte Marktbedürfnisse, „time to market“-Aspekte und auch die oben beschriebenen Anforderungen der Führung / Firmeninhaber / Aktionären machen es nicht einfacher die vielfach sonst schon „eher blockierten“ Systeme in der verlangten Zeit und Qualität zu verändern.
Die lückenlose Transparenz und letztlich volle Kontrolle zurückzugewinnen – bei auch besser bewertbarem Risiko-Management – ist entsprechend und verständlicherweise teilweise verbunden mit der schrittweisen (Teil)Migration auf zukunftsorientierten, budgetierbaren und skalierbaren Cloud Services.

Betriebssicherheit (Safety) und Angriffssicherheit (Security) durch/in der Cloud
Unter dem Aspekt von z.B. „Schatten-Informatik (shadowIT)“, Anforderungen von „new economy“, Abhängigkeit von Mitarbeiter / KnowHow-Träger und entsprechenden Qualitätsaspekten und sich stark veränderten Bedrohungslage sind auch in diesen Aspekten die Anforderungen an die entsprechenden Prozesse und Systeme im Sicherheitsbereich und im Risk-Management-System hochkomplex geworden.
Diese Herausforderungen – gepaart z.B. mit den maximal gewachsenen Mobility-Bedürfnissen der Mitarbeiter – welche auch zunehmend getrieben sind durch Revisions-Stellen, Audits, Complianceanforderungen und der mittlerweilen zunehmend wahrgenommenen Verantwortung auf Führungsebene zeigen ebenfalls zum Trend der Gewaltentrennung (Unabhängigkeit von „internen“ Maschinen und „internen“ Menschen) durch Nutzung von externen Services in Bereichen wie Security, Systemredundanzen, Disaster Recovery Services, standortgetrenntes Backup, Monitoring und Alarmierung und auch Servicedesk as a Service.

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/09/99-sicherheit-mensch-prozesse-technologie-risk-Management/

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/11/11/data-loss-prevention-dlp-vom-erkanntem-daten-leck-zum-dosierbaren-daten-Ventil/

>> siehe separater Blog https://fridelonroad.wordpress.com/2014/05/18/ict-audit-und-controlling-innovationen-durch-risk-management-lizenzierungs-Audits/

Neue Freiheitsgrade und Potentiale durch Fokus auf orchestrierbare Services gegenüber kopf-abhängiges System-Management
Passend orchestrierte Cloud Services und dadurch auch die Chance und Herausforderung effizient „Licht in die Schatten-Informatik“ zu bringen und völlig neue (bisher nur erschwert erreichbare) Managed Services und dosierte Öffnung zur „new economy“ / neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen, generieren auch neue Fokussierungs-Möglichkeiten. Der absolute Verlass, Standard und Sicherheit des „Stroms aus der Steckdose“ oder des „Wassers aus dem Wasserhahn“ ergibt die Möglichkeit, uns auf die Nutzung oder Genuss des Stroms oder Wassers konzentrieren (eine Art Services Management) zu können.
Diese Analogie sollte und wird auch entsprechend immer mehr Einzug halten in den ICT-Umgebungen und mit-helfen neue Konzentrationen zu ermöglichen auf gelieferten Services von hoch-standardisierten / spezialisierten Anbieter versus reiner selbstproduzierter / aufwändiger Technik (Wasser aus dem selbstgegrabenen Wasserloch ? und Strom produziert vom eigenen Dynamo ?)
Dadurch können die Kernkompetenzen und die internen Prozesse weiter optimiert werden und die dosierte Weiterentwicklung zu neu adaptierbaren Geschäftsmodellen vorangetrieben werden mit den bisher teilweise „blockierten“ KnowHow-Trägern oder „festgefahrenen“ Systemen.

„best out of all clouds“
Wie wir es als Konsumenten gelernt haben, eine freie und transparent im Internet recherchierbare und vergleiche Auswahl an Produkten und Lieferanten nutzen zu können ist es mittlerweilen auch so bei den Cloud Services.
Um sich als Konsument im Dschungel der unterschiedlichsten und nicht immer vergleichbaren Angeboten zurechtzufinden braucht es z.B. Vergleichsteste, Angebotsportale, erfahrene Berater oder aber Gesamtanbieter (Solution Brokers, Managed Services Anbieter) mit entsprechenden weitergehend unterstützenden Branchenerfahrungen und Referenzen. Solche erfahrene und auch offizielle zertifizierte Gesamtanbieter – welche dann auch als Gesamtansprechpartner (single point of contact) sämtliche Herausforderungen abdecken, Probleme beheben und vorallem die besten Lösungen finden – haben sich über Jahre und aus eigenen Erfahrungen / entsprechendem Branchenwissen die am besten orchestrierbaren und bestens bewährten Services aufgebaut. Da solche Gesamtanbieter teilweise dann auch über die entsprechenden zertifizierten Kompetenzen und spezielle Support-Verträge mit den Services-Lieferanten haben profitiert der Kunde zusätzlich. Dieses „unbezahlbare“ und aber für Kunden mittlerweile nutzbare Wissen und letztlich Vorteil gegenüber Mitbewerber stellt den Anspruch sicher, dass die Endlösung wirklich basiert auf den maximalst bewährten, standardisierten und automatisierten „Managed Cloud Services“. Durch genau solche auf „best out of all clouds“ basierten Lösungen bleibt die Lösung standardisierbar, skalierbar, beherrschbar und letztlich auch unabhängig von den Anbietern. Aufgrund dieser zukunftsorientierten Nutzung entsteht eine nachhaltige Lösung.

„Innovativ mit-denken, qualitativ handeln“
Dieser auf den ersten Blick einfach aussehende Idee, Anspruch und denkbare Anforderung für eine normale Weiterentwicklung von Prozessen oder Geschäftsideen funktionieren eben nur wenn man sich von möglichst vielen unterstützenden Themen (wie eben Wasser, Strom, Cloud…) entlasten und sich befreit, ungestört konzentrieren kann.

Change und Innovations Management inklusive
Viele solche Projekte gehen mitunter viel weiter und je nach Erfahrungen des gewählten Service Providers kann dieser den Kunden auch weitergehender beraten und begleiten – weitergehend eben als nur die reine Planung, Migration und Betrieb der orchestrierten Cloud-Lösung sondern viel mehr auch im nötigen Change Management, der Bewertung und Weiterentwicklung von adaptierbaren Innovationen oder Aufbau von neuen Basen für neue Geschäftsmodellen.

Zu guter letzt und wiederkehrend… Training, Befähigung und Weiterentwicklung
Da wir bekanntlicherweise nur jeweils einen Bruchteil der effizienzsteigernden Basis- und Erweitert-Features nutzen – geschweige denn die enthaltenen, mit-lizenzierten Features – ist es sehr lohnenswert, mittels entsprechenden Lösungs-Demonstrationen und darauf aufbauenden Trainings und „best practices“-Workshops diese Zusatz-Nutzen-Aspekte zugänglich zu machen. Die laufenden Services- / Features-Weiterentwicklungen können dann auch einfacher / kontinuierlich in der eigenen Weiterentwicklung / Effizienzsteigerung der Organisation nach-geschult werden.
Letztlich führen solche Werkzeuge / Möglichkeiten / Effizienzsteigerungen mitunter auch zur Unterstützung der Arbeitgeber-Attraktivität und Mitarbeiter-Motivation.

Adaptierte Innovation und Evolving in der Bauindustrie-Informatik

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Der Wandlungsdruck in allen Business-Prozessen (z.B. heruntergebrochen auch in der Planungs-/Büro-Automatisation) aufgrund aktuellen und künftigen Anforderungen und Potentialen des Marktes, Auftraggeber, Mitbewerber, Regulatorieren setzen unteranderem auch die maximal effizient funktionierenden Hilfsmittel (z.B. passend orchestrierte ICT- / Cloud-Services) voraus.

Trends wie Mobility, Cloud (z.B. „People centric ICT“), Information (Stichworte BIM, Datenaustausch, GIS, BigData, IoT, App Economy, Baudigitalisierung) Social (Stichworte z.B. Outputs / Impacts laufend „liken“ und bewerten von Akteuren und an z.B. Mitarbeiter-Gesprächen miteinbeziehen) werden weitere Impacts auf „digital economy“ bzw. neue Business-Modelle im ganzen Planungs- und Bau-Prozess mit-prägen.

Die Unternehmen brauchen zunehmend eine durch Spezialisten passend orchestrierte „Insel der Ordnung“ in einer chaotisch dynamischen und dauer-hypenden Cloud-Welt. Traditionelle, auch interne ICT-Services und Ansätze stossen hierbei immer mehr (oder schon länger …) an ihre Grenzen.

Dass dabei sich immer mehr eine „Maxime der Spezialisierung auf die Kernkompetenzen“ die Gesamtdienstleistung auf mehrere hochspezialisierte Dienstleister (z.B. Partner, Subunternehmer) oder Services (z.B. „best out of all clouds“) stützt und nicht mehr alles alleine beherrscht werden kann (Nutzungs-Fokus versus Eigenbetriebs-Fokus, make or buy) kristallisiert sich immer mehr heraus.

Bei vielen Organisationen werden (müssen…) intern, nachvollziehbare und verständlich auch so dynamisch gewachsene Schatten-Informatik-Umgebungen zukunfts-ausgerichtet re-organisiert zugunsten der nötigen Optimierung, Transparenz, Transformation, Risiko-Management, Safety/Security und letztlich mitunter auch Chance der Rückgewinnung von Kontrolle und Vertrauen seitens der dafür verantwortlichen Führungsebene.

Die Daten-Intensität / -Dichte und Weiterentwicklungen in den Bereichen der innovativen Co-Information-Worker-Arbeitsmodelle und (Cloud)-Technologien fordern auch die Arbeitgeber, deren eingesetzten ICT-Services (und in Zukunft zunehmend auch „machine learning based“ unterstütztem Informations-Management) bezüglich deren Arbeitnehmer-Attraktivität und „war for talents“ (eine der massgebenden Zukunftsaufgaben der Unternehmen). Dieser Krieg um die besten bzw. passendsten Mitarbeiter wird auch im Bereich des HRM geprägt sein von dynamischer Individualität (als Megatrend), flexiblem Freiheitsgrad und komplexer Vereinbarkeit.

Ein Unternehmen beherbergt letztlich die Mitarbeiter welches es verdient (das beruht theoretisch auf Gegenseitigkeit… theoretisch). Ein Mitarbeiter welcher hierbei mit den besten Strategien, Prozessen, Services, Technologien, Apps, Pocket-Office, Dashboards, Reportings unterstützt wird und dabei weniger Reibungsverluste infolge z.B. ineffizienter / arbeitszeit-verschwenderischen Arbeitsweise zu beklagen hat wird besser an den gemeinsamen Firmen- und Projekt-Zielen mittragen können und dies letztlich motivierter auch wollen…
Unternehmen bzw. deren bereitgestellten Services könnten es schaffen, die künftige Arbeit als eine Art in allen Belangen „optimiertes Konsumerlebnis“ zu erleben. Dieses „Konsumerlebnis“ könnte es (leider…) auch schaffen in dosierter und zielgruppen-basierter Form, die teilweise digitalen Abstinenzler (z.B. in Freizeit oder generell) zu erreichen.

Ein mitunter dadurch entstehender gemeinsamer Willen und Bereitschaft entsprechende Wissens- und KnowHow-Transfer-Gemeinschaften intern und bei Bedarf auch extern (z.B. mittels andockbare Schnittstellen, Services, Collaboration, Apps, Selfservices) zu bilden kann zusätzlich helfen die Kosten zu reduzieren und letztlich die Personen-/Wissensträger-Abhängigkeiten zu optimieren.

Es kann eine völlig neue Innovations-Fähigkeit und auch Service-Qualität des Unternehmens entstehen welche wiederum die vorausgesetzte Basis ermöglicht für künftige, immer flexibler werdende Arbeitsgemeinschaften in der digitalisierteren Bauindustrie.

Die schon länger bekannte Forderung nach der geräte- und standort-unabhängige Arbeitsweise (auch bring your own device / bring your own desaster … byod) – nämlich genau „hier und jetzt“ bzw. wenn das beste Arbeits-Ergebnis erzielt werden kann – wird noch weitere Ausprägungen in einer 7x24h-Information-Worker-Gesellschaft mit sich bringen und dadurch Bereiche wie wiederum Safety (Betriebs-Sicherheit, Verfügbarkeit) und Security (Angriffs-Sicherheit, Datenschutz) weiter fordern.

Aufgabenfelder, Massnahmen:

– ICT-Strategie, ICT-Planung, ICT-Risk, ICT-Transformation, ICT-Innovation angelehnt und zur Unterstützung der Firmen-Strategie thematisieren in z.B. Workshops, Weiterbildung

– Anwendungs-spezifische Workshops, Kurse, Webcasts fuer optimerbare Büro-Automatisation, Planungs-Prozesse (PP) mittels best practises von denkbar „KnowHow-transfer-bereiten“ und sich weiterentwickelten Vorzeige-Organisationen (Wissens-Community-Gedanke)

– Zukunfts- und Ideen- / Impuls-Workshops für Aufzeigen, Erkennen und gar Adaptieren von aktuellen oder zukünftigen Trends

the „always ONline“ knowledge worker, supported by board, Big Data and IoT

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People Centric ICT als Basis für die digitale Transformation
In Zukunft werden in ICT-nahen Berufen und Ausbildungen immer mehr Fähigkeiten benötigt, bei welchen der Mensch als seitens von Maschinen supportetem Anwender (People Centric ICT) im Mittelpunkt der angestrebten digitalen Transformation steht.
Die People centric ICT muss aber auch weiterentwickelt werden in Bereichen wie effizientere Collaboration (z.B. Ergänzung und Reduktion vom klassischem Email mit anderen Plattformen oder „machine learning“ Support-Prozessen) und auch optimierten Workplaces / Büroarchitektur (z.B. Massnahmen zur weiteren Reduktion von Ablenkungen und Optimierung der Arbeits-Konzentration, friendlyworkplaces) und Gesundheitsmanagement generell (z.B. Stressprävention, Fit at Work, Absenzenmanagement, Work-Life-Balance bzw. Online-Offline-Balance)
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/02/ict-offline-ein-ding-der-unmoglichkeit/

War for talents + war against Brain-Drain – Austausch von high potentials
Solches Expertenwissen – kombiniert mit dem Lösungs-, Anwender- und User Experience-Fokus – ist jetzt schon rar und könnte noch akzentuiert schwieriger werden zu rekrutieren.
Die Arbeitgeber-Attraktivität bzw. Beliebtheitsgrad von solchen „digitalisierten Unternehmen“ wird zunehmend wichtig und seitens der Firmenstrategie angestrebt werden müssen.
Der „war for talents“ verlangt demnach auch einiges ab vom Arbeitgeber, Personalentwicklung in Bezug auf eine möglichst tiefe Mitarbeiter-Fluktuation und kleinstmöglichem KnowHow-Brain-Drain in solchen zunehmend firmenvitalen und „zu schonenden“ Schlüsselpositionen als beschränkte Ressourcen.
Dabei sind auch wir als politische und wirtschaftliche Mitglieder in einem demokratischen System, als Staaten und einem (Binnen)Markt gemahnt und gar in der Pflicht dafür besorgt zu sein, dass wir uns nicht abwenden oder isolieren von einem potentiellen und letztlich gewinnbringenden Austausch von solchen „high potentials“ mit irgendwelchen Initiativen oder regulatorischen Bestimmungen.
Diese beschränkten Ressourcen bedürfen auch weitere Unterstützungen in den Firmen mittels einer völlig neuen Form von Sparring und auch Gesundheitsmanagement / Work-Life-Balance (Gesundheit bringt mehr Leistung).
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/02/ict-offline-ein-ding-der-unmoglichkeit/

Orchestrator als digitaler Lotse auf Führungsebene für den maximalen Business-Support durch ICT
Damit viele solche Herausforderungen und deren Auswirkungen in der „Transformation zur digitalen Economy und digitalen Gesellschaft“ beherrschbar bleiben braucht es auch auf der Führungsebene auf Stufe der Vorgesetzten, Geschäftsführung und Verwaltungsräten entsprechende Innovationen.
Eine Art Chef oder besser gesagt intelligent agierender Orchestrator für „das Digitale“ (CDO – Chief Digital Officer) in einer Organisation kann und wird mitentscheidend sein für den nachhaltigen Erfolg und Innovationskraft in der immer kompetetiver werdenden Mitbewerberschaft und eben diesem Umbau (geleitet durch einen digitalen Bauleiter) auf ein transformiertes Geschäftsmodell.
Diese vielfältige Querschnittsaufgabe kann mitunter auch abteilungsübergreifendes (Teil)Wissen voraussetzen und bedarf auch an einem hohen Mass an Change Management Fähigkeiten und Mindset eines Generalisten.
Eine solchen „Bauleiter für das Digitale“ sollte auch Erfahrungen oder Affinitäten haben in den Bereichen Technologien, Leadership, Marketing, Verkauf, Personal, Kundenbetreuung mitbringen damit die Betroffenen überzeugend und nachhaltig begeistert werden können zu „mitbrennenden“ Beteiligten.
Dabei muss sich nicht die Frage gestellt werden ob nun dieser „Chef für das Digitale“ eine wichtigere Rolle hat in der Firmenführung sondern viel mehr um die Frage wie kooperative die einzelnen CxO an diesen gemeinsamen Zielen zusammenarbeiten und entsprechende Projekte und Budget sprechen.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/09/26/ceo-cfo-cmo-gegen-oder-mit-cio-hauptsache-business-prozess-support-durch-ict/

Vorsprung durch Knowledge Workers, Wissen, Transformation und Innovation
Ein befähigter und nachhaltig begeisterter Knowledge Worker, ausgestattet mit den besten Werkzeugen (best of all) und unterstützt mit den besten Supportprozessen (z.B. ICT, HRM, Board) kann durchaus matchentscheidend sein ein einem digitalisierten Geschäftsmodell durch Transformationen und Innovationen.
Damit diese beschränkten, menschlichen Ressourcen sehr gezielt und effektiv eingesetzt werden können bedarf es zunehmend Unterstützungen von Technologien / Ansätzen wie z.B. Mobility, Cloud, Mobile Apps, neuer Bedienungskonzepte, Machine Learning, Big Data, Internet of things (IoT) und letztlich „kontextual basierte smart digital assistants“ je nach Aufgabenbereich.
Wie weit ein solches dann auch „Human Interface“ gehen kann – siehe auch:
https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/31/wearables-human-interface-potential-future-and-war-for-tracked-untrusted-wellillness/

Digital Assistant versus Human Assistent – big data as a new co-worker ?
Wie weit ein Mitarbeiter als persönlicher Assistent sinnvoll und effektiv unterstützt oder gar ersetzt werden kann ist natürlich auch abhängig von der Aufgabe und Funktion des Mitarbeiters oder Ziele des jeweiligen Projektes.
Trotzdem wird in den künftigen Ansätzen von Big Data, Machine Learning, IoT immer mehr an Fleissarbeit, Vorarbeiten, Informationsaufbereitungen, (Vor)Auswertungen, Trends, Berechenbarkeit (auch Arbeitszeit- und Leistungs-Erfassung… falls diese dann überhaupt noch den gleichen Stellenwert haben werden …) – und letztlich Human Assistant – sinnvoll ergänzt oder gar ersetzt werden können. Big Data – mit allen den immer mehr nutzbaren Potentialen – könnte eine Art „super digital assistant“ werden.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/07/06/big-data-better-data-or-not/

Digitalisierung jedes Geschäftsmodelles digitalisiert auch Prozesse und Mitarbeiter
Letztlich setzt die Digitalisierung eine Unmenge an Daten, daraus extrahierten nutzbaren Informationen und Herausforderungen an Informations-Management-Prozessen voraus welche einen neuen Typus von (r)evolutioniertem Mindset in den Organisationen voraussetzt.
Dabei scheint mir besonders ein differenzierendes Merkmal entscheidend zu werden:  Die Bereitschaft und Fähigkeit den neuen Rohstoff des Wissens und Informationen auch pro-aktiv zu teilen und dadurch weiterzuentwicklen – „share to evolve“
Es werden neue Karriere-Pfade – eine Art „big data career“ – ermöglicht werden für Knowledge Workers mit den besten Fähigkeiten aus diesen Tools, neuen darauf ausgerichteten internen oder externen Ausbildungen mehr als andere zu extrahieren als neue Fachexperten im Bereich Information Management.
Es liegt auf der Hand, dass in dieser volldigitalisierten Welt immer wieder auch die Gesamt-Sicherheits-Aspekte (Betriebs-Sicherheit und Angriffs-Sicherheit) betrachtet werden müssen damit ein Vorfall oder Ausfall (Stichwort Black Out) nicht ein ganzes System – oder einen einzelnen Knowledge Worker – zum Wanken oder Fallen bringen kann.
siehe auch: https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/09/99-sicherheit-mensch-prozesse-technologie-risk-management/
oder
https://fridelonroad.wordpress.com/2014/10/27/kommentar-digitale-transformation-innere-betriebssicherheit-versus-externe-angriffssicherheit/

ISACA 99% Sicherheit = (Mensch + Prozesse + Technologie) + Risk-Management

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>> Publizierter Artikel im Swiss IT Magazine / Swiss IT Reseller von ISACA ITM2014_09_ISACA_03

Der Titel dieses Artikels will aussagen, dass es die 100% Sicherheit nicht gibt – der Rest ist reines Risk-Management und nicht Technologie
Diverse Ansätze / Empfehlungen / Methoden / Compliance Anforderungen / Regulatoren / Zertifizierungen wie z.B. Business Recovery System (BRS), Disaster Recovery Tests, Contingency Plan, CISA, CISM, ISO 22301/BCMS, IKS oder Prozesse nach CobIT, ITIL, ISACA, ISO, IEC27001 ISMS, IEC17799, SOX, IT GSHB, DSG, VDSG können schon sehr viel an generischen Risiken und entsprechenden Gegenmassnahmen abdecken.
Jedoch sind diese eben “nur generisch” und müssen massgeschneidert an die effektive Firmen-ICT-Prozesslandschaft angewandt und an die ICT-Teilziele (z.B. mittels ICT-Governance) der Firmen-Gesamt-Strategie angelehnt werden.
Es bleiben immer Rest-Risiken übrig welche im Risk-Management abgebildet und verwaltet werden müssen – und dies auf Ebene der Führung oder Verwaltungsrat.
Innerhalb des Risk-Management-System / ICT-Governance geht es um einen laufenden Loop von “Erkennung”, “Bewertung und Klassifizierung”, “Managen” und “Ueberwachung und Kommunikation”
Ich neige bei vielen Controlling-Systemen und Audits zu sagen: “Es ist vieles abdeckbar mit den Akteuren Menschen, Prozessen, ICT-Technologien und vorallem Baseline / Tests / Monitoring. Die anderen Rest-Risiken gehören ins Risk-Management und haben nicht mehr ausschliesslich etwas mit ICT-Technologie zu tun. Sicherheit ist keine reine Technologie-Frage sondern eine Kombination von wiederkehrenden Prozessen in einem Gesamt-ICT-Audit-System”

DatenSCHUTZ in der DatenFLUT ?
Ein kleines Rinnsal und dessen bescheidener Wasserfluss mit Sicht auf den Grund zu überwachen, ist einfacher als ein grosser Fluss mit einem reissenden und mitunter auch wellenden und zunehmend jährlich anwachsenden Wasserstrom ohne Sicht auf den Grund …
Diese einfache Analogie zeigt das zunehmende Problem auf, in diesem Datenschutz- und Sicherheits-Bereich im Zeitalter der hochdynamischen Entwicklung in Bereichen wie z.B. Cloud, Big Data, Internet der Dinge und letztlich der fortschreitenden digitalen Transformationsprozessen.

Die digitale Transformation und Wandlungsdruck der Informationsgesellschaft hat interdisziplinäre Auswirkungen – auch im Sicherheits-Bereich
Die heutigen und vorallem die künftige Bedürfnisse und dessen Auswirkungen der Informationsgesellschaft betrifft mittlerweilen globale Prozesse, Technologien und lassen sich nicht mehr isoliert betrachten und abdecken. Es braucht zunehmend interdisziplinäre Zusammenarbeiten von Akteuren von z.B. Gesellschaft, Politik, Technologie, Wissenschaft, Ausbildung (z.B. nur schon Sensibilisierung zu Sicherheitsthemen) und auch Spezialthemen wie auch Psychologie oder Management-Ansätze damit dieses entstehende Next Generation Informationsuniversum an Mensch und Maschine mehr Nutzen als Schaden mit sich bringt und so gut es (hoffentlich noch) geht auch beherrschbar bleibt – auch eben in datenschutz- und sicherheits-technischen Aspekten  und auch Auswirkungen auf die jeweilige ICT-Firmenstrategie und Firmen-Compliance- und Governance-Anforderungen.
Der entsprechende „Wandlungsdruck der Informatik“ – nennen wir es mal „Transformation“ – in ein neues Informatik-Zeitalter mit jeweilig an die Firmenstrategie orientierte ICT-Strategie hält schon länger an. Auch hier ist die Führungsebene in der unveränderten Pflicht, den Informatik-Bereich in dieser Transformation zu unterstützen oder deren Entscheide zu prägen / steuern oder auch kritisch zu hinterfragen. ICT (und auch die ICT-Sicherheit) wird vielfach leider immer noch als reine Kostenstelle und leider nicht als strategischer, innovations-treibender Vorteil gegenüber Mitbewerber betrachtet.

The new Economy versprach und vernichtete vieles… Wertschöpfung durch „sichere“ ICT
Vor zirka 15 Jahren versprachen viele Berater, Strategien, Firmen, Leadership-Methoden, Führung ein ungeahntes Potential in den Bereichen Internet, E-Business etc. und viele Firmen, Organisationen, Technologien wuchsen ins Unermessliche an ohne auch z.B. die Prozesse, Sicherheit, Risiken und nötigen Organisationsanpassungen zu prüfen und anzupassen.
Die DOT.COM-Blase platzte entsprechend und auch die ICT-Industrie litt stark darunter als damals als reiner Kostenfaktor und Wertvernichter deklariertes notwendiges Uebel.
Damit die ICT zunehmend entscheidend unterstützen kann zur Wertschöpfung und Effizienzsteigerung / Business-Support braucht es immer noch entsprechende überzeugende „Missionarsarbeit“ und zunehmende abgesicherte / überwachte Prozesse aufgrund der zunehmend business-kritischen ICT.

Ein Teil des Internet – Internet ein Teil von uns – Big Brother is watching us in our „smart“ homes
Vor nicht allzu langer Zeit war das unsichere Internet isoliert begrenzt auf einen Firmen- oder Heim-Computer. Mit der fortschreitenden Entwicklung von Internet- / Cloud-Lösungen und wachsender Mobilität mittels z.B. Smartphones, Notebooks, HomeOffice-Arbeit schwindete die Grenze zwischen Privat und Business zunehmend – und letztlich auch die Gesamt-Sicherheit.
Weitere Entwicklungen im Bereich der Heimvernetzung und letztlich „Internet der Dinge“ wird dazu beitragen, dass wir nicht mehr nur ein Teil des Internets sind sondern das Internet ein Teil von uns wird. Dass dann hierbei Unmengen von (hoffentlich) erwünschten und auch unerwünschten Informationen in alle Richtungen fliessen werden im gesamten Haushalt / Haustechnik / HomeOffice-Firmen-EDV / Privat-EDV und speziell auch Kinder-EDV wird weitere Fragen und Herausforderungen der beherrschbaren Sicherheit aufwerfen.
Nur noch dies: globale Internet-Industriegiganten wie z.B. CISCO, Google, Microsoft, Amazon, Siemens sind aufgrund Ihrer Landesherkunft und deren dominanten Verbreitung im Internet und wachsenden totalen Vernetzung, auf Internet-Core-Infrastruktur-Bereichen und dem künftigen „Internet der Dinge“ letztlich überall „allzu sehr heimisch“ in unseren Haushalten, Firmen und Netzwerken – und immer wieder mit dem irgendwo hinterlegten „Master-Passepartout-Datenschlüssel“ ausgestattet genau zu beobachten … oder werden diese gar mal genötigt, regulatorisch vorgegebene Staats-Trojaner zu „akzeptieren“ oder „mit zu implementieren“ (?)
Hoffen wir doch, dass künftig die Hacker nicht via Kühlschrank zu uns kommen oder deren eigene Leibspeisen zu uns nach hause bestellen … oder uns ein- oder raus-sperren via Türen-Management-System.
Unsere „connected smart homes“ mögen zwar irgendwann smart sein… aber auch wirklich sicher ??

Der Schutz der digitalen Identität im 21. Jahrhundert – ein „multifaktoreller“ Widerspruch ?!
Ein Megatrend des plattformübergreifenden „Single Sign On (SSO) / Anmeldung mit nur einer Anmeldung“ im Zuge der standort- und geräte-unabhängigen Zugangsmöglichkeiten auf z.B. Cloud, Social Media, Apps, Firma, Kreditkarte via allen Geräten wie Smartphones, Tablets, Notebooks, PC, Heimgeräte eröffnet völlig neue Konform-Stufen bei auch unschwer zu erkennenden, erhöhten Sicherheits-Gefahren.
Eine sehr grosse Herausforderung wird der künftige Schutz genau dieses zunehmend, konsolidiert zentralen Einstiegspunktes sein, der ja auch irgendwann mal nebst z.B. dem reinen Datenzugang auch weitergehende sehr personensensitive Informationen wie z.B. Bankzugänge, Gesundheitsinformationen, Familie, Kinder schützen wird (hoffentlich).
Dass hier vorallem in den Bereichen wie Social Media (Facebook, Twitter etc.) und Email dermassen unnötig und gefährlich viele personensensitive Daten bereits jetzt schon fahrlässig öffentlich (und teilweise unaufgefordert…) verteilt werden erschwert auch hier der Spagat zwischen Fahrlässigkeit und Sicherheitsanforderung. Leider ist der „gläserne“ Mensch im Internet nicht schwer sichtbar, nur weil er aus Glas ist… im Gegenteil: er macht sich meist selbstverschuldet selber „extrem gläsern“ und sichtbar…
Auch muss zur Kenntnis genommen werden, dass die eigene Identität nicht mehr genügend geschützt ist mir „nur“ Benutzername und Kennwort und es wenigstens jetzt schon z.B. Einmal-Anmelde-Verfahren (OneTimeToken, OTP) gibt.
Den Bedrohungen des 21. Jahrhunderts ist die Authentifizierung per einfacher oder auch zweifacher Anmeldung nicht mehr gewachsen. Eine neue Generation – von gar bewusst system-verteilten und voneinander unabhängigen, nicht konzentriert angreifbaren – (Cloud)-Anmeldelösungen mit dynamischer Multifaktor-Authentifizierung und Authorisierung ist unumgänglich. Diese können dann noch mehrstufig verstärkt werden mit z.B. kontextbasierten Verhaltensmustern, Standortbezogenheit und Echtzeit-Token an persönliche Devices.

Sicherheitsoptimierung durch (Hybrid)Cloud oder Big Data ?
Im Zuge der aktuellen Erkenntnissen rund um die verschiedenen Nachrichtendienste und deren grenzenlosen Datenzugangs-Möglichkeiten und dem offenbaren Trend von „jeder bespitzelt jeden“ stellen sich einige Grundsatzfragen.
Eine Private Cloud ist schon längstens nicht mehr „privat“ – sei es durch Schwachstellen in den Bereichen Prozesse, Technologie oder vorallem  des Menschen / Mitarbeiter – oder eben durch die Nachrichtendienste und künftig der Staaten mit z.B. Staatstrojanern (?)
Wäre aus diesem Aspekt dann die Auslagerung von einzelnen ICT-Themen in die Public Cloud / Hybrid Cloud „sicherer“ und „beherrschbarer“ wenn nur schon mal einer der Haupt-Sicherheits-Risiko-Faktor „Mitarbeiter“ und lokale Prozesse ausgelagert sind?
Eine gezielt, isolierter Sicherheits-Schwachstellen-Angriff auf eine Firmen-ICT-Infrastruktur (inkl. auch physisch vor Ort oder per Social Engineering / Trojaner / Malware etc.) ist natürlich viel einfacher als ein eher ungezielter, nicht isolierbarer Angriff auf eine Public Cloud oder „Mega Cloud“. Die Analogie bei der „Mega Cloud“ zur mühsamen und eher unendlichen Suche nach der bekannten Nadel (Firmendaten) im dann aber SEHR grossen Heuhaufen (Cloud) ist hier mehr als angebracht.
Und leider müssen hier noch weitere Fakten (oder alte Paradigmen) adressiert werden:
Der Datenstandort wird zunehmend irrelevant für die teilweise schon jetzigen oder dann künftigen immer globaler werdenden Sicherheitsfragen.
Zunehmend lassen CH-Firmen sicherheits-relevante Systeme von externen oder gar ausländischen Serviceorganisationen betreiben – inkl. auch grenzüberschreitendem Informationsaustausch.
Ein „sicherer“ Weg (als bisher…) in einen ICT-Transformations-Prozess / Cloud kann also auch – trotz allen anderslautenden Meldungen – gerade darum eine gut orchestrierte Kombination von (Hybrid)Cloud-Lösungen und Managed Services sein. Hier könnte der Ansatz „the very best out of all Clouds“ ein gangbarer Weg sein wenn diese mittels den nötigen Prozessen, Technologien, Mitarbeiter und Risk-Management / ICT-Governance gestützt werden von der Führungsebene und letztlich der Firmen-Strategie und davon abgeleitet der ICT-Strategie.

Kontrollen über Kontrollen = Bestandteil der unabhängigen Qualitätssicherung, aber auch echte Sicherheit ?
Seit Jahren entstanden immer mehr ICT-Kontroll-Methoden oder Vorgaben seitens der ICT-Industrie, Regulatoren oder auch seitens einzelnen Branchen-Verbänden.
Bei vielen Firmen in der Schweiz wurden meist seitens der Treuhänder, Revisions-Stellen, Auditoren oder des eigenen Verwaltungsrates an gewisse Standards angelehnte interne Kontrollsysteme (IKS) aufgebaut und eingeführt.
Viele dieser Kontrollsysteme bedienen sich an generischen und aber zum Glück auch an spezialisierteren Fragestellungen rund um ICT-Prozesse und ICT-Risk Management. Firmenvitale Prüfpunkte rund um z.B. ICT-Gesamt-Sicherheit, Datensicherheit, Datensicherungs-Prozesse, Social Engineering, Mensch als Sicherheits-Faktor 1, KnowHow-Transfer, Mitarbeiter-Eintritt / Mitarbeiter-Austritt, ICT Security Polices, Internet-Nutzungs-Richtlinien, Datenklassifizierungen etc. wurden mehr oder minder darin abgedeckt und dann aber vielfach dann “einfach abgehakt”

Gut orchestrierte Theorie- und Praxis-Anwendung schafft echter Mehrnutzen
Aus eigener jahrelanger Beobachtung und eigener Anwendung und Beratung in solchen ICT-Audits oder Zweitmeinungs-Abgaben erhärtete sich der Eindruck und Fakt, dass viele dieser Kontrollsystemen teilweise in gewissen kritischen Bereichen zu wenig tief oder zu wenig weit in der Tragweite gehen.
Die besten Expertisen und Audits / ICT-Governance sind immer solche, die Theorie (Methoden, Standards, Prozesse) und Praxis (Systemtechnik, Systemengineering, Automatisierung) auf der Basis von z.B. “Best Practices” oder selber angewandten Prozessen abdecken.
Ein echter Mehrnutzen – und nicht nur eben das “Abhaken” von theoretisch basierten Kontroll-Listen – kann entstehen wenn der ICT-Auditor gemeinsam mit den Systemverantwortlichen echte Schwachpunkte und Verbesserungs-Potentiale analysiert, testet und dann effektiv auch einführt. Hierzu gilt es, sämtliche Hands-On-Praxis und besten Erfahrungen von anderen Kunden, der eigenen Infrastruktur-Umgebung und von allen taktisch gut ausgewählten KnowHow-Trägern zu nutzen und massgeschneidert passend in die ICT-Organisation einzuführen. Daraus muss letztlich ein echter Mehrnutzen (und zwar nicht nur aus Sicht des ICT-Auditoren…) entstehen für z.B. die ICT-Organisation, ICT-Automatisierung, Führungs-Ebene und den Revisions-Stellen / Treuhändern und letztlich dem Risk-Management.

Und trotzdem: Innovationen durch Audits und Risk-Management
Die Erfahrung zeigt, dass durch das proaktive Anwenden und Akzeptieren von gemeinsam definierten Prozessen oder IKS – mit eben auch Blick nach vorne oder auf neue adaptierbare Technologien und Methoden – durchaus auch Innovationen entstehen in einer solchen fortwährenden Transformation in eine Art “Business Excellence in der ICT”.
Dies auch unter dem Aspekt, dass sich mehrere Sichten, Bedürfnisse, Expertisen und Erfahrungswerte vereinen und das “möglichst Beste aus der Praxis und Theorie” einbringen in dann ein echtes und vorallem dann angewandtes IKS / Audit-System.
Eine daraus realisierbare Standardisierung, Automatisierung, Changemanagement oder Homogenisierung von ICT-Prozessen oder ICT-Infrastrukturen kann ein weiteres Nebenprodukt sein hierbei.

Performance- und Sicherheits-Penetration-Tests mit Baselining – einer ist keiner.
Es gibt viele Möglichkeiten, vorgegebene Sicherheits-Standards und Compliance-Vorgaben intern oder extern überprüfen zu lassen. Je nach Sicherheits-Anforderungen oder Vorgaben des IKS kann es nötig sein, erweiterte Test-Szenarien zu definieren und prüfen zu lassen durch die externe ICT-Serviceorganisation oder externe, darauf spezialisierte Dienstleister.
Auf dem Markt gibt es viele Anbieter und ab und an entpuppen sich preisgünstige Angebote als reine, simple Security Scans mit gängigen technischen Tools aber ohne weitergehende Ueberprüfung dahinter – mit auch Defiziten in denLerneffekten und best practices technischen Massnahmen als Gegenwert der Ueberprüfung.
Die eingangs im Artikel angesprochene Analogie zum DatenSCHUTZ in der DatenFLUT (reissender Wasserstrom) zeigt die schwierige Herausforderung auf bei solchen Tests und verlangt immer mehr nach hochspezialisierten Managed Security Services Dienstleistern welche mit z.B. nur Evaluationen von Baselines und dem fortwährenden Monitoring dieser Baselines dann Auffälligkeiten (zu grosser oder zu kleiner Fisch im Fluss…) / Angriffsmuster erkennen, eskalieren und verhindern können – im Gegensatz zum einmaligen Penetration Scan ohne Trends oder brauchbare Vergleiche zu Baselines.
Nebst dem reinen systemtechnischen Ansatz werden auch zunehmend immer mehr z.B. Prozess-, Informationsmanagement- und ICT-Forensik-Spezialisten involviert um möglichst ein breitgefächertes Sensorium aufzubauen.

Ansatz von Szenarientechnik und Herausforderungen von dynamischen Bedrohungslagen
Weitere Erfahrungswerte aus erlebten und gesehenen Krisen und Super-GAUs zeigten auf, dass das Spannungsfeld von Theorie und Praxis sich immer mehr akzentuierten in Richtung von angewandten Szenarien-Techniken im Bereich von Planung, Ueberwachung und Controlling.
Vermeintlich einfache Fragen wie zum Beispiel: (bewusst einige einfache Beispiele für die Verdeutlichung)
“Was passiert ab wann bei einem Internet-Zugangs-Ausfall”
“Was passiert und wird eingeleitet bei einem Stromausfall welcher länger dauert als 1 Stunde ?”
“Welche Systeme und ICT-basierte Prozesse können wie weitergeführt werden bei einem Komplett- oder Teil-Ausfall der ICT-Systemumgebung”
“Zu welchem Zeitpunkt muss der Uebergangs-Betrieb mit welchen “analogen” Prozessen oder auf dem “Papierweg” weitergeführt werden und welche Kunden oder Organisationen (z.B. Zoll, Spedi, Transport, Behörden, Geschäftsleitung, Verwaltungsrat, Presse) müssen wie informiert werden”
“Wie lange kann die Prozess-Landschaft ohne ICT-Business Unterstützung (wenn überhaupt und wie?) funktionieren”
“Wieviele voll- oder halb-automatische System-Redundanz wird benötigt im Gesamt-System oder klassifizierten Teil-Systemen”
“Was für Zusatz-Massnahmen sind nötig für die aktuelle, dynamische Bedrohungslage gegenüber des neu bekannten Sicherheits-Problems xy”
“Können die eingesetzten Sicherheits-Infrastrukturen wie z.B. Internet-Firewall, Mail-Filterung, Content-Ueberwachung, Viren-Malware-Filterung etc. entsprechende brauchbare proaktive Alarmierungen oder Trends reporten und auswerten. Oder braucht es übergeordnete Monitoring-Systeme?”
“Was ist das verlangte Service Level Agreement von externen Dienstleistern hinsichtlich Reaktions- (MTTR, Mean time to react) oder Reparatur-Zeiten (MTTR, Mean time to repair)”
“Was passiert wie schnell bei einem schweren Mitarbeiter-Datensicherheits- oder EDV-Nutzungs-Verstoss gemäss ICT Security Policy”
“Sind die Mitarbeiter genügend sensibilisiert, aufgeklärt und geschult zu Basis-ICT-Sicherheits-Prozessen”
“Was passiert wenn es mehrere Fehler gibt bei den Backup-Prozessen oder Backup-Wiederherstellungs-Prozessen”
“Was passiert ab wann bei einem externen oder internen gezielten Hacker- / Trojaner-Angriff” “Gibt es ein Change Management für kontrollierte Systemaenderungen”
“Sind die eingesetzten EDV-Mittel genügend dokumentiert und die entsprechenden Versicherungen / Versicherungssummen darauf korrekt ausgerichtet”
“Ist der KnowHow-Transfer bzw. Wissenstraeger-Abhaengigkeit genuegend geregelt und sichergestellt”
“Ist die physische Server-Raum-Sicherheit genuegend sicher fuer einfache Einbrueche oder Sabotagen”
“Ist die externe sichere Backup-Aufbewahrung sichergestellt”

Die Gesamt-Sicherheit braucht auch eine Gesamt-Rahmen-Sicht
Die Gesamt-Sicherheit ist einem gesamten Rahmen zu sehen – beginnen tut diese aber sicherlich in der internen, selbstkritischen Betrachtung von eigenen Prozessen und Infrastrukturen und erst danach bzw. wenn das bereinigt, geklärt, definiert und kontrolliert ist sollte man den Fokus erweitern in Richtung der externen Abhängigkeiten, Hackern, Cloud etc.
Die ICT-Gesamtsicherheit bzw. letztlich die ICT-Strategie ist ein umfassender Gesamt-Prozess und Verantwortlichkeit auf der Führungsebene und nicht nur eine Ansammlung von Technologien / Produkten / Tools.
Der Faktor Mensch ist unter diesem Aspekt wichtiger und heikler als der Faktor Maschine.
Dabei ist auch der übrigbleibende Aspekt des Risk-Managements sehr wichtig.
Eine 100% Sicherheit bei Mensch und Maschine gibt es nicht und wird es nie geben und hier ist es die Aufgabe der Führungsebene oder Kontroll-Gremien (Audit, IKS, Controlling) genau diese Rest-Risiken zu identifizieren, zu werten, zu testen und mit gangbaren präventiven Massnahmen und Prozessen zu reduzieren und sporadisch zu prüfen (so gut es geht eben …)
Aus diesen Aspekten heraus empfehle ich: Bevor irgendwelcher externer, technischer Schutzwall aufgebaut wird, sollte man als Basis die internen Prozesse / Sicherheit / Risk-Management optimieren und möglichst „zukunftsgewappnet“ transformieren.

Eine „sichere“ Informations-Zukunft und nachhaltiges System-Wachstum braucht ein „sicheres“ interdisziplinär abgestütztes Rückgrat
Letztlich ist es so, dass „sichere“ ICT-Services / ICT-Prozesse das Rückgrat sind von „modern Business“ und der voranschreitenden digitalen Transformations-Prozessen und dem ansteigenden Wandlungsdruck.
Auch die Globalisierung / New Economy ist mitunter mitverantwortlich für einen schon lange andauernden, grenzüberschreitenden Informations-Austausch. Und hier sprechen wir von unterschiedlichsten Grenzen (z.B. Geografie, Systeme, Private-Business, Politik, Behörden, Gesellschaft, Bildung, Health, Wissenschaft, Wirtschaft, Märkte) welche zunehmend nur in einer interdisziplinären Zusammenarbeit möglichst gut „abgesichert“ werden können mit allen Akteuren und dem gemeinsamen Ziel eines nachhaltigen, sicheren Global-System-Wachstums.

CEO / CFO / CMO gegen oder mit CIO: Hauptsache Business Prozess Support durch ICT

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Gretchenfrage – Who is the chief of the Next Digital Economy ?
Die Gretchenfrage ob nun künftig in den (sich in Transformation befindlichen) Organisationen eine neue Hack-Ordnung in den Entscheidungs-Gremien entstehen ist eher schwer abschliessend zu beantworten.

Jedoch ist es eher unumstritten, dass in künftigen Anforderungen der Next Digital Economy an die dynamische Flexibilität der Organisationen zunehmend auch gewisse Marktvorteile und Effizienz-Steigerungen mittels gut orchestrierten ICT-Prozessen vonnöten sind.

Aus meiner Sicht und Erfahrung wird die Wichtigkeit des Mitgestaltungs-Rechts des ICT-Bereiches auf der Stufe der Führungsebene von entscheidender Bedeutung in der laufenden digitalen Transformationen von vielen Geschäftsprozessen.

Budget by services
Dabei wird die Budget-Verantwortung einer Renaissance gleichkommen und sich zunehmend wiederfinden in den fachspezifischen Abteilungen oder Services-Bezügern welche als Direktbetroffene „am besten wissen“ was sie in welcher Qualität an Services brauchen – und aber auch die entsprechende Verantwortung dafür wahrnehmen können in fachtechnischer Hinsicht.

Durch diese Involvierung in Entscheidungs- und Budget-Prozessen – und letztlich auch Risiken – kann eine neue „Stärke und Wettbewerbs-Vorteil am Markt“ entstehen und die Organisation kann mittels guten Ideen in eine völlig neue Richtung des Innovations-Managements aufbrechen.

Knowledge Management – best out of the internal knowhow
Hierbei stellt sich dann eher nicht mehr die Frage ob nun der CEO / CFO / CMO oder CIO in gewissen ICT-nahen Bereichen / Entscheiden die hauptbestimmende Rolle einnimmt sondern vielmehr die Aufgabe der Führungsebene die geeignetesten internen (oder externen) Experten proaktiv und mitbestimmend einzubeziehen.

Mittels genau diesem gebündelten KnowHow(-Transfer) kann der wachsenden Komplexität der unterschiedlichsten Services-Anforderungen sichergestellt werden, dass möglichst alle davon Betroffenen in einem proaktiven Dialog zu Beteiligten gemacht werden können.
„Business Excellence“ wird zwar schon seit Jahren immer wieder gerne verwendet von vielen Beratern / Coaches kann aber funktionieren wenn die Organisation mit allen Betroffenen und Beteiligten die jeweils für sich passendste und auch lebbare Business-Support-Transformation findet.

Chef für Digitales
„Nur ein“ Chef für Digitales zu definieren scheint aufgrund der schier unendlichen Bandbreite der „digitalen“ Potentiale nicht mehr zu genügen – im „analogen“ Gleichklang zum zu grossen Risiko, ein firmenvitales Wissen auf „nur“ einen KnowHow-Träger zu belassen.

Neues Experten-Wissen gefragt – neue Führungsmethoden und Mindset nötig
Im Zuge der transformatorischen (R)Evolution muss auch neues Wissen extrahiert und retensiert werden können von neuen Spezialisten in den Bereichen wie Mobile, User Experience, Anwenderfokus, Cloud und Data Sciences (Big Data).
Diese neuen Mitarbeiter-Profile werden – auch aufgrund der anfangs dünn gesäten Auswahl – entsprechend andere Anforderungen an die Arbeitgeber-Attraktivität stellen und entsprechend auch die HR-Abteilungen und Führungsebenen vor neue Herausforderungen führen und aber auch Chancen von echten, neuen Innovationen ermöglichen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig
So kristalliert sich heraus, dass solche Weiterentwicklungen entsprechend eine übergeordnete, interdisziplinäre Zusammenarbeit voraussetzt zwischen allen CxO – und dies sicherlich auch teilweise über die eigenen fachlichen Grenzen hinaus in neue zu ergründende (Grenz)Bereiche.

Entscheidungs-Hoheiten und Daten-Kontrollgrade schwinden
Vorallem auch der Fakt, dass die künftigen Entscheidungs-Hoheiten und auch Daten-Kontrollgrade nicht mehr ausschliesslich durch Menschen gegeben sind sondern zunehmend unterstützt und geprägt werden durch Maschinen (Big Data) wird so manche Führungsebene herausfordern und Mindsets verändern.

Gemeinsames Ziel aller CxO sollte sein: Eine gemeinsam erschaffene „Insel der Ordnung“ in einer chaotisch dynamischen, digitalen Cloud-Welt

ICT Transformation + Innovation = (Hybrid)Cloud2

 

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Im Spannungsfeld der Möglichkeiten und Bedürfnissen von EDV- / Cloud-Services und Anwendern ist eine gemeinsame Bereitschaft zur Transformation nötig

EDV-Lösungen / Cloud-Services und EDV-Organisationen mit deren derzeit gegebenen Services werden zunehmend gefordert von z.B. auch den EDV-Anwendern selber. Hierbei spielen Fach-Themen wie z.B. ByoD (Bring your own Device), PcIT (People centric IT), Consumerization oder nicht immer mit den Firmen-Regeln vereinbare Anwender-Anspruch an z.B. Webmail, Daten-Synchronisation (z.B. Dropbox, iCloud, OneDrive), Social Media (z.B. Facebook, Twitter, Skype, Xing, Blog) oder offener Firmen-Internet-Zugang gewichtige Rollen.

Die zunehmend gewünschte Verschmelzung von den unterschiedlich genutzten Geräte- / Form-Faktoren wie Firmen-PC, HomeOffice-PC, Ultrabook, Tablet, Smartphone sind weitere Treiber dieser Entwicklung und den mittlerweilen entsprechend grossen Angeboten von Cloud-Services, Apps und Geräten. Neuere und intuitivere Bedienungskonzepte, Software-/App-Generationen mit verschmelzenden Bedienungsoberflächen und künftig immer weniger Betriebssystem-Versionen (z.B. noch 1 Betriebssystem auf allen genutzten Geräten …) eröffnen ein riesiges weiteres Innovations-Potential.

Der entsprechende „Wandlungsdruck der Informatik“ – nennen wir es mal „Transformation“ – in ein neues Informatik-Zeitalter mit jeweilig an die Firmenstrategie orientierte ICT-Strategie hält schon länger an. Auch hier ist die Führungsebene in der unveränderten Pflicht, den Informatik-Bereich in dieser Transformation zu unterstützen oder deren Entscheide zu prägen / steuern oder auch kritisch zu hinterfragen. ICT wird vielfach leider immer noch als reine Kostenstelle und leider nicht als strategischer, innovations-treibender Vorteil gegenüber Mitbewerber betrachtet.

Viele EDV-Organisation aber auch deren EDV-Anwender sind entsprechend noch längst nicht auf (oder in) irgendeiner „Wolke 7“ bzw. nutzen die bereits jetzt vorhandenen bestehenden Möglichkeiten der jetzigen EDV-Prozessen mit „angezogener Handbremse“ zulasten der Arbeits-Effizienz und Flexibilität / verlangten Mobilität.

Das strukturierte, meist langfristig statische ICT-Management, Prozesse, Standardisierung und auch Mitarbeiter-Schulungs-Stand steht vielfach im Widerspruch zu der gängigen Ansicht der Anwender, dass viele neue Funktionen oder Cloud-Services „einfach“, „schnell“ per „plug and play“ etabliert werden können.

Das gemeinsame zu vereinbarende Ziel dieser unterschiedlichen Ansichten, gegebenen Möglichkeiten, Lieferanten – und im Mittelpunkt stehenden Anwendern – sollte in Richtung einer passenden ICT-Transformation mit auch einem sinnvollen Mass an ICT-Innovation gehen. Ein entsprechend nachhaltiger – mitunter auch „mutiger“ innovativer – Mehrwert muss realistisch erreichbar sein mit allen beteiligten Anwendern, Prozessen und bestehenden zu optimierenden oder neuen Systemen. Die entsprechende Schulung von Anwendern, speziell auch der Sensibilisierung zur aktiven Mitarbeit im Thema Sicherheit und Know-How-Transfer zwischen internen und externen Services-Lieferanten ist dabei ein entscheidender Teil-Faktor um nicht in eine firmen-kritische Abhängigkeit von Personen oder Services zu geraten.

Eine zu transformierende ICT-Umgebung muss in aller „begeisternden Euphorie“ beherrschbar bleiben für die Service-/Support-Organisation. Dabei gilt es firmen-vitale Fach-Aspekte sauber zu definieren, zu dokumentieren und kontrollierbar zu halten wie z.B. Sicherheit / Datenschutz, Security Policies für Mitarbeiter, Prozesse, Risk Management / IKS, Audit / Compliance, Business Support, Disaster Recovery / BRS.

Letztlich sollte auch ein neues internes oder externes Service Level Agreement (SLA, OLA) massgeschneidert vereinbart werden. Rechtliche Unklarheiten oder Unsicherheiten mit z.B. externen (Cloud)Services sind bei Bedarf speziell abzuklären und in die Vertrags- / SLA-Definitionen zu integrieren. Je nach vorhandener oder künftiger angestrebter Qualitäts-Sicherung (QM,TQM) können hier auch erweiterte Service-Management-Aspekte von z.B. ITIL oder CMDB (serviceorientierte Configuration Management Datenbank) eingeführt werden.

Infolge der zunehmenden Granularität und Verteilung der (Hybrid)Cloud-Services ist es ratsam, spezielle Massahmen in in den Bereichen Technologie und Prozessen zu etablieren. Hierzu gehören auch spezielle Massnahmen in der Mitarbeiter-Sensibilisierung durch Informationen und Schulungen gegen die sehr dynamischen Bedrohungslagen/ Cyber-Security in Nutzungs-Themen wie z.B. Internet, Email, Webmail, Social Media, Datenschutz, Datenaustausch, Smartphone-Einsatz, HomeOffice-Nutzung, Spam-Problematik und letztlich Social Engineering (einfach gesagt gezielte Attacken / Sicherheitsprobleme via/durch Mitarbeiter).

Migrationen und Transformationen bieten auch Chancen für weitere Standardisierungen, Homogenisierung, Innovationen und Weiterentwicklungen in Prozessen. Neuere, laufend weiterentwickelte (Hybrid)Cloud-Services wie nur schon neue, bisher ungenutzte Produkte-Funktionen, prozess-orientierte Dokumentenmanagementsysteme (DMS), Business Intelligence (BI, Big Data / Data Mining) oder Enterprise Social Media können hierbei weitere wertvolle und effizienz-steigernde Mehrwerte generieren in der Prozesslandschaft.

Viele ICT-Serviceorganisationen erkennen darin letztlich auch Chancen als eine Art „Überlebensfaktor“ im Vergleich zu anderen internen oder externen Mitbewerben oder Cloud-Lösungen. Hierbei werden zunehmend auch externe ICT-Coaches, „Cloud Solution Experts“ oder „Solution Brokers“ konsultiert für „Das Beste aus den Clouds“ bzw. „Hybrid Cloud Lösungen“.

Die auch durch Cloud-Services verbundene zunehmende “Entgrenzung der Arbeit” (Stichwort: Arbeit nicht nur innerhalb der “Firmengrenzen” mehr sondern eben überall und wiederum “Hier und Jetzt”) verlangt natürlich auch entsprechende definierte ICT-Weisungen, ICT-Sicherheitsrichtlinien und ICT-Controlling-Mechanismen für z.B. Compliance / Datenschutz innerhalb von z.B. IKS (Internes Kontrollsystem) oder QM-Prozessen.

Nichts ohne ICT-Strategie!
Dass dabei diese neue Arbeitsform und letztlich “Business-Support durch ICT” definiert und gestützt werden muss innerhalb der anzupassenden oder zu etablierenden ICT-Strategie liegt auf der Hand. Die ICT-Strategie ist entsprechend aufgrund des zunehmend firmen-vitalen ICT-Prozesses abzuleiten von der jeweiligen Firmen-Strategie. Relevant ist auch, dass seitens der Führungs-Ebene diese ICT-Strategie und deren Auswirkungen pro-aktiv unterstützt und laufend traktandiert werden. Hierbei wird endlich und zurecht dem ICT-Prozess nicht nur ein reiner Kosten-Faktor hinterlegt in der Gesamtverantwortung sondern eben auch eine adäquate Firmen-Vitalitäts-Bemessung.

Gemeinsam mit allen Beteiligten und festgehalten in der ICT-Strategie könnte dann ein laufendes, übergeordnetes Ziel der ICT ins Auge gefasst werden in Richtung von selbsterklärenden Begrifflichkeiten wie „Reducing, Unlocking, Accelerating, Benefit“.

Moderne, attraktive Arbeitsplätze – mit verbessertem ICT-Business Support – sind zunehmend auch positiv wirkende Faktoren bei der Personal-Rekrutierung im ausgetrockneten Fachkräfte-Arbeitsmarkt und letztlich der Arbeitgeber- / Arbeitsplatz-Attraktivität.

Der Trend der künftigen Arbeitweise zeigt zunehmend auf eine dynamische Projektarbeit im Gegensatz zum bisherigen starren Aufgabenbereich. Für diese Dynamik werden auch entsprechende Werkzeuge und Technologien benötigt von modernen Cloud-Umgebungen.
Die Mitarbeiter-Kultur und Projekt-Strukturen werden sich entsprechend anpassen und die Mitarbeiter-Team-Zusammensetzungen in den Projekten werden gezielter mittels ausgewählten „Wissens-Projekt-Arbeiter“ gezielt zusammengesetzt.
Der laufende interne KnowHow-Transfer und proaktive Informations-Austausch – unterstützt mit Austausch-Begegnungsmöglichkeiten auf Enterprise Social Media Plattformen oder an Meetings / Events – wird dann eine der wichtigen Aufgaben für die Führungsebene werden für die Motiviations- und Retensions-Bemühungen vom Human-Kapital.
Diese wohl zu dosierende Form wird auch den Arbeitsort und Arbeitsplatz der Projekt-Mitarbeiter mittelfristig prägen und flexibler machen.

Wenn sich dann letztlich alle Betroffenen zu auch aktiven motivierten Beteiligten (Mensch und Maschine) transformieren lassen entsteht ein gemeinsamer Konsens und die Organisation ist dann sozusagen „ready to transform / to (hybrid)cloud2“ mit echtem Mehrnutzen und Nachhaltigkeit – bei maximierten “Business-Support durch ICT.

>> Siehe daraus publizierter Artikel im „Management Magazin“ von SIA Schweizerischer Ingenieur und Architekten Verein
Management-Magazine_3_2014_GER_FRA

>> Siehe daraus publizierter Artikel / Gast-Kolumne „Rigi-Anzeiger“
Artikel-Rigianzeiger-Hybrid-Cloud-Transformation-Kolumne-2014_05_02

http://rigianzeiger.ch/transformation-in-ein-neues-informatik-zeitalter/