„security minded but open minded“ for innovation and digitalization

        

 Beitrag von Fridel Rickenbacher


https://www.digitaldialog.swiss/de/dialog/security-minded-open-minded-innovation-and-digitalization 

Um die Strategie „Digitale Schweiz“ weiterzuentwickeln, braucht es die Bündelung der kreativen und innovativen Kräfte in der Schweiz.Die fortschreitende Digitalisierung hat einen Transformationsprozess ausgelöst, der unsere Gesellschaft und die Wirtschaft betrifft. Daraus ergeben sich oft komplexe Fragen, die diskutiert werden müssen. Deshalb ist es nötig, alle Anspruchsgruppen zu vernetzen und die Zusammenarbeit aller Ebenen der Verwaltung mit der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft, der Politik und der Wissenschaft zu fördern. Der Bundesrat hat mit der Verabschiedung seiner Strategie „Digitale Schweiz“ im 2016 zu einem interdisziplinären Dialog zur Weiterentwicklung der digitalen Schweiz aufgerufen.

Eine „security minded“ Grundeinstellung im Rahmen der Digitalisierung / Industrie 4.0 und Gesamt-Konzeption von entsprechenden Prozessen und eingesetzten Technologien ist nicht in jedem Falle ein Widerspruch zum „open minded“, mutigen Hunger gegenüber Innovationen.

Innovationen und Strategien zur Digitalisierung funktionieren wie „rettende“ Fallschirme… am besten wenn sie „offen“ sind! Dieser Leitspruch soll einem vor Augen führen, dass bildlich gesehen selbst der Sprung aus dem sicheren (?) Flugzeug (Business) in neue Erfahrungen (Innovation, Digitalisierung, Industrie 4.0) trotz aller Euphorie begleitet sein sollen von Sicherheitsmechanismen. Genau dadurch lässt es sich vorallem „open minded“ besser „fallen“ in das Wagnis und neuen Erfahrungen in Wissen der besseren Sicherheit.

Echte Innovation und Weiterentwicklung auf strategischer Ebene kann optimiert und teilweise gar erst ermöglicht werden, wenn gewisse operative Kern-Prozesse und Disziplinen als mittragende Säulen wie z.B. Managed Services in den Fachbereichen ICT, Security, Software, Clouds hochstandardisiert bzw. hochspezialisiert betrieben oder gar ausgelagert werden. Erst dann kann man befreiter und unbelasteter «innovativ mitdenken und qualitativ handeln» für neue Geschäftsmodelle und Transformation. Diese Konzentration auf die eigene Kernkompetenz und Auslagerung von möglichst vielen, nicht kernkompetenz-kritischen Prozessen hat wiederum positive Seiteneffekte auf z.B. das eigene Risk Management, Compliance und Auditierung.

Vorallem auch Regulatorien rund um „privacy and security“ wie z.B. das Datenschutz-Gesetz (CH-DSG), elektronischer Identitätsnachweis (CH-e-ID) und internationale, auch für Schweizer Unternehmen relevante Compliance Anforderungen wie die Datenschutzgrundverordnung / general data protection regulatory (EU-DSGVO / EU-GDPR) ab dem 25. Mai 2018 sind hierbei als weitere Impacts zu beachten.

Zwar ist das Auseinandersetzen mit Themen rund um Security, Privacy, Regulatorien, Compliance Anforderungen und Audits auf den ersten Blick vermeintlich unnötig oder mitunter mühsam. Jedoch bieten genau diese auch Chancen, sich mit der Sicherheit und dem Schutz der persönlichen oder firmensensitiven Daten kritisch auseinanderzusetzen, Licht in ältere, optimierbare Prozesse oder gar «ShadowIT» zu bringen und dadurch auch mehr Kontrolle zu erlangen und befreiendes Vertrauen zu schaffen für neue, hochdynamische Herausforderungen der Transformation und Digitalisierung.

 
Fridel Rickenbacher
Unternehmer, geschäftsführender Partner, VR, Fachgruppen-/Verbands-Aktivist
Advertisements

Digitalisierung – Cybersicherheit ist ein zentraler Bestandteil von Innovation – MIT-GROUP

Digitalisierung – Cybersicherheit ist ein zentraler Bestandteil von Innovation – MIT-GROUP   


Cybersicherheit ist nicht nur Risikoreduktion, sondern ein zentrales Element, damit disruptive digitale Geschäftsmodelle gefunden, eingeführt und betrieben werden können.“

Interview: Fridel Rickenbacher, Mitglied Redaktion swissICT, Mitbegründer und Partner MIT-GROUP

Cybersicherheit ist es nicht nur ein Technologiethema, sondern ein wichtiges Traktandum für die Geschäftsleitung und den VR.“

Link zum Interview welches publiziert wurde bei swissICT und Swiss IT Magazine.

Digitalisierung – Küssnachter Wirtschaftsforum – Empowering und Mitgestalten für „better together“


Au
ch in diesem Jahr lädt die Volkswirtschaftskommission des Bezirks Küssnacht zu einem spannenden, hochaktuellen und informativen Wirtschaftsforum ein.
Am Donnerstag, 8. Juni 2017 steht die Digitalisierung, Industrie 4.0, im Mittelpunkt.
Die Digitalisierung Ist ein Megatrend und lnnovationstreiber. lndustrie 4.0 ist bereits in aller Munde – auch die KMUs müssen sich der digitalen Entwicklung stellen.
Mit der
Industrie 4.0 entstehen grundlegende Veränderungen und Herausforderungen. Sie bringt aber auch frischen Wind und Chancen in unsere Firmen.
Digitalisierung wird oftmals mit Informatik gleichgesetzt, Digitalisierung ist jedoch bei weitem mehr. Die Auswirkungen sind breiter, umfassender und betreffen insbesondere die Arbeitsprozesse und die Organisation. Vernetztes Denken und eine ganzheitliche Sicht sind gefordert. Wo Chancen sind, sind auch Risiken und ethische Fragen. Wo liegen diese? Wie kann man diesen begegnen? Auch diese Seite der Medaille soll am Wirtschaftsforum Küssnacht am Rigi aufgezeigt werden.


Security by Design

Security by Design

shutterstock_188215409_wk1003mike.jpg

Fast 90% der erfolgreichen Cyberangriffe beginnen mit Phishing-Attacken oder der auch als „Social Engineering“ bezeichneten Manipulation von Menschen, um an deren vertrauliche Informationen zu kommen. Die Schadsoftware gelangt z.B. per Email-Anhang, über schädliche Links oder „infizierte“ Webseiten auf das System. Das Risiko, von einem derartigen Angriff getroffen zu werden, kann man heute mit verhältnismäßig kleinem Budget und relativ einfach beherrschbaren und automatisierten Cloud-Services massiv reduzieren. Es eignet sich z.B. Office365, Emailsignierung und / oder –verschlüsselung, Managed Mailsecurity, Managed Security oder ein einfaches Cloud-Backup.

Die unverändert wichtigste Grundlage für alle Schutzmaßnahmen sind aktuelle, korrekt eingerichtete und laufend aktualisierte Betriebssysteme. Und natürlich Programme wie Virenschutz, Anti-Malware-Monitoring oder Baseline-Analyzer, die den PC auf Sicherheitslücken überprüfen. Auch hier gibt es bereits proaktive und zentral verwaltbare Lösungen, die sich geschickt kombinieren lassen.

60% des Datenverlusts, der den Ruf oder die Existenz einer Firma bedrohen könnte, entsteht durch Diebstahl. Dieses Risiko kann mittels gut kombinierbaren Cloud-Services auf ein Minimum reduziert werden. Wer zum Beispiel seine Emails oder sogar alle Daten verschlüsselt überträgt, regelmäßig Backups in der Cloud sichert oder auch auf einer Gesamtlösung in der Cloud aufbaut, minimiert die Bedrohungslage deutlich.

Im Zentrum der Computer-Kriminalität steht allerdings unverändert der Mensch / Mitarbeiter als Ziel. Mitarbeiter können jedoch als aktive Beteiligte im Kampf gegen IT-Risiken miteinbezogen werden. Mit einer generellen Sensibilisierung dem Thema gegenüber, gezielten Schulungen, aber auch über eine IT Security Policy, die im Arbeitsvertrag verbindlich hinterlegt werden kann.

Sicherheit als explizite Anforderung in einen  Entwicklungsprozess aufzunehmen und  ganzheitliche Sicherheitsmaßnahmen von der Initialisierung an zu berücksichtigen ist richtig. Mit kombinierten Maßnahmen lässt sich gut eine “Security by Design” / “Security by Default” Gesamtlösung realisieren, die an die Anforderungen des europäischen Datenschutzes angepasst ist. Weitergehende Anforderungen und Compliance-Vorgaben gemäß der eigenen IT-Firmen-Strategie werden durch präventive Maßnahmen sinnvoll und budgetierbar unterstützt.

“Make or buy”-Entscheidungen im Bereich dieser Managed Security Services sind mittlerweile relativ einfach geworden. So gibt es international tätige Services-Anbieter, die mit Security-Spezialisten im 7x24h-Betrieb arbeiten. Die Milliarden-Investitionen in die globalen Sicherheitsgesamtaspekte von kritischen Infrastrukturen zeigen hier natürlich bereits Wirkung. Da mit der zunehmenden Größe einer Industrie die Kosten pro Einheit abnehmen – der sogenannte „economy of scale“-Effekt – ist bereits heute eine erschwingliche Nutzung solcher Enterprise-Lösungen auch für kleine und mittlere Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen möglich.

Über den Autor:   
Fridel Rickenbacher ist Mitgründer des Schweizer ICT-Total-Unternehmens MIT-GROUP – sowie Mitglied von diversen Fachgruppen wie z.B. „Privacy und Security“ und „Informationsethik“ bei SI, Akteur bei “Nationale Strategie gegen Cyberrisiken (NCS)” des Bundes und Redaktions-Mitglied bei swissICT.

Foto: Copyright shutterstock.com, wk1003mike

Security by design / by Default zum Schutz der Anwender und Firmen

image-security-ethz

90% der erfolgreichen Cyberangriffe starten mit Phishing-Attacken / Social Engineering z.B. per Email und darüber aktivierte und verbreitete Malware wie z.B. Ransomware, Verschlüsselungs-Trojaner, Spähprogramme -> mit mittlerweilen einfach beherrschbaren und automatisierten Cloud-Services wie z.B. Office365, Emailsignierung, Emailverschlüsselung, Managed Mailsecurity, Managed Security, Cloud-Backup kann dieses grösste Angriffs-Sicherheits-Risiko mit verhältnismässig kleinem Budget massiv reduziert werden.

Die unverändert wichtigste Grundlage für solche geschickt kombinierte, orchestrierte Services bzw. Gegenmassnahmen sind aktuelle, korrekt eingerichtete und laufend aktualisierte Betriebssysteme und Endpoint Protection Services wie z.B. Virenschutz, Anti-Malware, Monitoring, Baseline-Analyzer -> auch hier gibt es unlängst proaktive und zentral verwaltbare Lösungen wie z.B. gut abgestimmte Richtlinien (GPO, Benutzer, Computer, Netzwerk, Server, Firewall), Microsoft Enterprise Mobility & Security, Verhaltensmonitoring, Sandboxing, Baselining aufgrund Verhaltensmuster-Massnahmen, besser absicherbare und verwaltbare Betriebssysteme wie z.B. Windows 10 mit ATA Advanced Threat Analytics. (übrigens ist Windows 10 / Surface Geräteklasse offiziell beim amerikanischen Geheimdienst NSA als besonders sicher eingestuft und auf einer Liste von ICT-Produkten, welche geeignet seien, geheime Dinge geheim zu halten) und letztlich Cloud-Gesamtlösungen.

60% des auch firmenvitalen oder reputationsgefährdenden Datenverlusts entsteht durch Diebstahl -> mittels sehr gut kombinierbaren Cloud-Services wie z.B. Document Rights Management DRM, Emailverschlüsselung, verschlüsselter Datenaustausch via SharePoint / OneDrive, Cloud-Backup und Cloud-Gesamtlösungen lässt sich auch dieses Risiko der zunehmenden Bedrohungslage auf ein Minimum reduzieren.

Im Zentrum von Cyberrisiken / Cyberwar steht unverändert der Mensch / Mitarbeiter als Ziel welcher jedoch auch mittels Sensibilisierungen, Schulungen und unterstützend per ICT Security Policy (optional auch als Arbeitsvertrags-Anhang) als Beteiligter involviert werden in der proaktiven Unterstützung gegen ICT-Risiken.

Mit solchen kombinierten Massnahmen lässt sich bereits jetzt schon eine „Security by design“ / „Security by Default“ Gesamtlösung realisieren welche dann auch gemäss dem künftigen, derzeit in einer Vernehmlassung stehenden Datenschutzgesetz DSG der Schweiz oder Europa konform ist. Weitergehende Anforderungen / Compliance-Vorgaben von z.B. auch der FINMA, IKS, Risk-Management bzw. gemäss der Pflichten entlang der ICT-Firmen-Strategie werden durch solche präventive Massnahmen sinnvoll und budgetierbar unterstützt.

„make or buy“ Entscheide im Bereich solcher Managed Security Services sind mittlerweilen relativ einfach geworden … International tätige Services-Anbieter mit tausenden von Security-Spezialisten mit 7x24h-Betrieb / Operation Centers / Responce Centers und Milliarden-Investitionen in globalen Sicherheitsgesamtaspekten von auch kritischen Infrastrukturen (unterstützt mit Artificial Intelligence AI / KI, Technologie-Allianzen) lassen die erschwingliche Nutzung von solchen Enterprise-Lösungen infolge „economy of scale“ Effekten zu – auch für Kleinstunternehmen KMU.

Ergänzend finden Sie allenfalls hier weitere nützliche Inputs und hoffentlich impulsbringende Gedanken