ICT-Support – better together

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Jahrzehntelang mussten mangels echter Alternativen die Business-Prozess-/Anforderungen abgebildet werden mit lokalen ICT-Support-Prozessen und auch bis dato funktionierenden und stets als robustes “Rückgrat” fungierenden “best practices” basierten System-Management-Umgebungen.

Wie bei der fortschreitenden Digitalisierung und in Zukunftsthemen wie «Künstliche Intelligenz», IoT und Robotics wird auch die interdisziplinäre, vernetzte Zusammenarbeit im klassischen ICT Support immer relevanter und letztlich business-kritischer.

Durch teilweise disruptive Adaptionsmöglichkeiten von externen Services aus der Cloud oder externen Dienstleistern lassen sich einfache und auch komplexe Supportprozesse sogenannt orchestrieren.

Durch diesen schon länger etablierten Ansatz von «best out of all»-Lösungen zur Unterstützung oder Entlastung von bestehenden Supportorganisationen ändert sich auch der Fokus vom ursprünglichen System-Management zum kombinierten Services-Management mit vereinten internen / externen oder nur noch externen Kräften.

Die dadurch entstehende Flexibilität, Service Level Optimierung und Business-Support-Fokussierung der ICT (bei gleichzeitiger Risiko-Optimierung) unterstützt letztlich auch die transformatorische Strategie in Richtung der Digitalisierung.

Da wir bekanntlicherweise nur jeweils einen Bruchteil der effizienzsteigernden ICT-Funktionalitäten nutzen – geschweige denn die enthaltenen, mit-lizenzierten Features – ist es sehr lohnenswert, mittels entsprechenden Nutzungs-Optimierungen und darauf aufbauenden “best practices”-Trainings diese Zusatznutzen-Aspekte zugänglich zu machen in enger Zusammenarbeit mit solchen Services- / Support-Organisationen.

“Erst wenn “Licht” in die jahrelang dynamisch / meist heterogene gewachsene „Schatten-Informatik“ (Shadow IT) gelangt kann die künftig nötige, befreiende Transparenz / automatisierte Standardisierung neu entstehen als Basis für neue Geschäftsmodelle und Freiheitsgrade.

ICT Transformation + Innovation = (Hybrid)Cloud2

 

hybrid-cloud
Im Spannungsfeld der Möglichkeiten und Bedürfnissen von EDV- / Cloud-Services und Anwendern ist eine gemeinsame Bereitschaft zur Transformation nötig

EDV-Lösungen / Cloud-Services und EDV-Organisationen mit deren derzeit gegebenen Services werden zunehmend gefordert von z.B. auch den EDV-Anwendern selber. Hierbei spielen Fach-Themen wie z.B. ByoD (Bring your own Device), PcIT (People centric IT), Consumerization oder nicht immer mit den Firmen-Regeln vereinbare Anwender-Anspruch an z.B. Webmail, Daten-Synchronisation (z.B. Dropbox, iCloud, OneDrive), Social Media (z.B. Facebook, Twitter, Skype, Xing, Blog) oder offener Firmen-Internet-Zugang gewichtige Rollen.

Die zunehmend gewünschte Verschmelzung von den unterschiedlich genutzten Geräte- / Form-Faktoren wie Firmen-PC, HomeOffice-PC, Ultrabook, Tablet, Smartphone sind weitere Treiber dieser Entwicklung und den mittlerweilen entsprechend grossen Angeboten von Cloud-Services, Apps und Geräten. Neuere und intuitivere Bedienungskonzepte, Software-/App-Generationen mit verschmelzenden Bedienungsoberflächen und künftig immer weniger Betriebssystem-Versionen (z.B. noch 1 Betriebssystem auf allen genutzten Geräten …) eröffnen ein riesiges weiteres Innovations-Potential.

Der entsprechende „Wandlungsdruck der Informatik“ – nennen wir es mal „Transformation“ – in ein neues Informatik-Zeitalter mit jeweilig an die Firmenstrategie orientierte ICT-Strategie hält schon länger an. Auch hier ist die Führungsebene in der unveränderten Pflicht, den Informatik-Bereich in dieser Transformation zu unterstützen oder deren Entscheide zu prägen / steuern oder auch kritisch zu hinterfragen. ICT wird vielfach leider immer noch als reine Kostenstelle und leider nicht als strategischer, innovations-treibender Vorteil gegenüber Mitbewerber betrachtet.

Viele EDV-Organisation aber auch deren EDV-Anwender sind entsprechend noch längst nicht auf (oder in) irgendeiner „Wolke 7“ bzw. nutzen die bereits jetzt vorhandenen bestehenden Möglichkeiten der jetzigen EDV-Prozessen mit „angezogener Handbremse“ zulasten der Arbeits-Effizienz und Flexibilität / verlangten Mobilität.

Das strukturierte, meist langfristig statische ICT-Management, Prozesse, Standardisierung und auch Mitarbeiter-Schulungs-Stand steht vielfach im Widerspruch zu der gängigen Ansicht der Anwender, dass viele neue Funktionen oder Cloud-Services „einfach“, „schnell“ per „plug and play“ etabliert werden können.

Das gemeinsame zu vereinbarende Ziel dieser unterschiedlichen Ansichten, gegebenen Möglichkeiten, Lieferanten – und im Mittelpunkt stehenden Anwendern – sollte in Richtung einer passenden ICT-Transformation mit auch einem sinnvollen Mass an ICT-Innovation gehen. Ein entsprechend nachhaltiger – mitunter auch „mutiger“ innovativer – Mehrwert muss realistisch erreichbar sein mit allen beteiligten Anwendern, Prozessen und bestehenden zu optimierenden oder neuen Systemen. Die entsprechende Schulung von Anwendern, speziell auch der Sensibilisierung zur aktiven Mitarbeit im Thema Sicherheit und Know-How-Transfer zwischen internen und externen Services-Lieferanten ist dabei ein entscheidender Teil-Faktor um nicht in eine firmen-kritische Abhängigkeit von Personen oder Services zu geraten.

Eine zu transformierende ICT-Umgebung muss in aller „begeisternden Euphorie“ beherrschbar bleiben für die Service-/Support-Organisation. Dabei gilt es firmen-vitale Fach-Aspekte sauber zu definieren, zu dokumentieren und kontrollierbar zu halten wie z.B. Sicherheit / Datenschutz, Security Policies für Mitarbeiter, Prozesse, Risk Management / IKS, Audit / Compliance, Business Support, Disaster Recovery / BRS.

Letztlich sollte auch ein neues internes oder externes Service Level Agreement (SLA, OLA) massgeschneidert vereinbart werden. Rechtliche Unklarheiten oder Unsicherheiten mit z.B. externen (Cloud)Services sind bei Bedarf speziell abzuklären und in die Vertrags- / SLA-Definitionen zu integrieren. Je nach vorhandener oder künftiger angestrebter Qualitäts-Sicherung (QM,TQM) können hier auch erweiterte Service-Management-Aspekte von z.B. ITIL oder CMDB (serviceorientierte Configuration Management Datenbank) eingeführt werden.

Infolge der zunehmenden Granularität und Verteilung der (Hybrid)Cloud-Services ist es ratsam, spezielle Massahmen in in den Bereichen Technologie und Prozessen zu etablieren. Hierzu gehören auch spezielle Massnahmen in der Mitarbeiter-Sensibilisierung durch Informationen und Schulungen gegen die sehr dynamischen Bedrohungslagen/ Cyber-Security in Nutzungs-Themen wie z.B. Internet, Email, Webmail, Social Media, Datenschutz, Datenaustausch, Smartphone-Einsatz, HomeOffice-Nutzung, Spam-Problematik und letztlich Social Engineering (einfach gesagt gezielte Attacken / Sicherheitsprobleme via/durch Mitarbeiter).

Migrationen und Transformationen bieten auch Chancen für weitere Standardisierungen, Homogenisierung, Innovationen und Weiterentwicklungen in Prozessen. Neuere, laufend weiterentwickelte (Hybrid)Cloud-Services wie nur schon neue, bisher ungenutzte Produkte-Funktionen, prozess-orientierte Dokumentenmanagementsysteme (DMS), Business Intelligence (BI, Big Data / Data Mining) oder Enterprise Social Media können hierbei weitere wertvolle und effizienz-steigernde Mehrwerte generieren in der Prozesslandschaft.

Viele ICT-Serviceorganisationen erkennen darin letztlich auch Chancen als eine Art „Überlebensfaktor“ im Vergleich zu anderen internen oder externen Mitbewerben oder Cloud-Lösungen. Hierbei werden zunehmend auch externe ICT-Coaches, „Cloud Solution Experts“ oder „Solution Brokers“ konsultiert für „Das Beste aus den Clouds“ bzw. „Hybrid Cloud Lösungen“.

Die auch durch Cloud-Services verbundene zunehmende “Entgrenzung der Arbeit” (Stichwort: Arbeit nicht nur innerhalb der “Firmengrenzen” mehr sondern eben überall und wiederum “Hier und Jetzt”) verlangt natürlich auch entsprechende definierte ICT-Weisungen, ICT-Sicherheitsrichtlinien und ICT-Controlling-Mechanismen für z.B. Compliance / Datenschutz innerhalb von z.B. IKS (Internes Kontrollsystem) oder QM-Prozessen.

Nichts ohne ICT-Strategie!
Dass dabei diese neue Arbeitsform und letztlich “Business-Support durch ICT” definiert und gestützt werden muss innerhalb der anzupassenden oder zu etablierenden ICT-Strategie liegt auf der Hand. Die ICT-Strategie ist entsprechend aufgrund des zunehmend firmen-vitalen ICT-Prozesses abzuleiten von der jeweiligen Firmen-Strategie. Relevant ist auch, dass seitens der Führungs-Ebene diese ICT-Strategie und deren Auswirkungen pro-aktiv unterstützt und laufend traktandiert werden. Hierbei wird endlich und zurecht dem ICT-Prozess nicht nur ein reiner Kosten-Faktor hinterlegt in der Gesamtverantwortung sondern eben auch eine adäquate Firmen-Vitalitäts-Bemessung.

Gemeinsam mit allen Beteiligten und festgehalten in der ICT-Strategie könnte dann ein laufendes, übergeordnetes Ziel der ICT ins Auge gefasst werden in Richtung von selbsterklärenden Begrifflichkeiten wie „Reducing, Unlocking, Accelerating, Benefit“.

Moderne, attraktive Arbeitsplätze – mit verbessertem ICT-Business Support – sind zunehmend auch positiv wirkende Faktoren bei der Personal-Rekrutierung im ausgetrockneten Fachkräfte-Arbeitsmarkt und letztlich der Arbeitgeber- / Arbeitsplatz-Attraktivität.

Der Trend der künftigen Arbeitweise zeigt zunehmend auf eine dynamische Projektarbeit im Gegensatz zum bisherigen starren Aufgabenbereich. Für diese Dynamik werden auch entsprechende Werkzeuge und Technologien benötigt von modernen Cloud-Umgebungen.
Die Mitarbeiter-Kultur und Projekt-Strukturen werden sich entsprechend anpassen und die Mitarbeiter-Team-Zusammensetzungen in den Projekten werden gezielter mittels ausgewählten „Wissens-Projekt-Arbeiter“ gezielt zusammengesetzt.
Der laufende interne KnowHow-Transfer und proaktive Informations-Austausch – unterstützt mit Austausch-Begegnungsmöglichkeiten auf Enterprise Social Media Plattformen oder an Meetings / Events – wird dann eine der wichtigen Aufgaben für die Führungsebene werden für die Motiviations- und Retensions-Bemühungen vom Human-Kapital.
Diese wohl zu dosierende Form wird auch den Arbeitsort und Arbeitsplatz der Projekt-Mitarbeiter mittelfristig prägen und flexibler machen.

Wenn sich dann letztlich alle Betroffenen zu auch aktiven motivierten Beteiligten (Mensch und Maschine) transformieren lassen entsteht ein gemeinsamer Konsens und die Organisation ist dann sozusagen „ready to transform / to (hybrid)cloud2“ mit echtem Mehrnutzen und Nachhaltigkeit – bei maximierten “Business-Support durch ICT.

>> Siehe daraus publizierter Artikel im „Management Magazin“ von SIA Schweizerischer Ingenieur und Architekten Verein
Management-Magazine_3_2014_GER_FRA

>> Siehe daraus publizierter Artikel / Gast-Kolumne „Rigi-Anzeiger“
Artikel-Rigianzeiger-Hybrid-Cloud-Transformation-Kolumne-2014_05_02

http://rigianzeiger.ch/transformation-in-ein-neues-informatik-zeitalter/

Windows XP (und 7?!) – End of Live eines DeFacto-Industrie-Standards: Auswege mit ICT-Strategie und Transformation

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Sage und schreibe rund 37 Prozent wollen mit dem veralteten end of life Betriebssystem Windows XP derzeit weiterarbeiten.

Auf den ersten Blick scheint das nur Microsoft zu stören als Hersteller von Nachfolge-Lösungen. Auf den zweiten Blick jedoch werden jedoch weitere Probleme und Risiken entstehen innerhalb der gesamten ICT-unterstützten Prozess-Landschaft von Firmen und Organisationen.

Für interne oder externe ICT-Dienstleister entstehen hier weitere Herausforderungen wie z.B. Sicherheit, Updates, Stabilität, Kompatibilität, Risk-Management, Aufrechterhalten des stabilen Business Support durch ICT-Services. Umso mehr überrascht genau diese passive Migrations-Haltung von vielen Entscheidern / GLs / Verwaltungsräten. Eine provokative Analogie könnte im übertragenen Sinne folgendes Bild sein: „Firmenfahrzeuge werden trotz bekannten Problemen mit z.B. den Sicherheits-Einrichtungen“ seitens der verantwortlichen Führung wissentlich und fahrlässig weiterfahren gelassen.

Selbstverständlich muss auch ästimiert werden, dass das (damals moderne) Betriebssystem Windows XP sich damals zurecht als  DeFacto-Industrie-Standard etablierte und leider auch den Kopf herhalten musste über teilweise überbrückende Strecken zugunsten des „schlechtesten“ Betriebssystems aller Microsoft-Zeiten (Windows Vista). Entsprechend wurden dann ein DeFacto-Standard über (zu lange) Zeit etabliert auf der Basis von z.B. Windows XP, Office 2003, Server 2003.

Dieser etablierte Standard und auch das eher unbrauchbare Folgeprodukt Windows Vista bestätigte viele in deren Migrations- und Weiterentwicklungs-Passivität und Konzentration auf andere damalige Bereiche wie z.B. ERP- / CRM-Einführungen, Business-Support durch ICT, Erstberührungen oder Ausbau mit Outsourcing (Cloud).

Die „XP-Ära“ war dadurch gefestigt worden und auch die Software- und System-Anbieter etablierte Standards mit einer mittlerweilen unglaublichen Laufzeit von über 12Jahren. Eine beinahe erschreckende wenn nicht gar fahrlässige Passivität in den Innovations- und Transformations-Prozessen müssen sich einige Hersteller, Lieferanten, Systembetreuer und letztlich Führungsverantwortliche gefallen lassen.

Aufgrund der bekannten Abhängigkeiten und Relationen der Gesamt-System-Komplexitäten und Lieferanten kann man das noch einigermassen nachvollziehen. Es stellt sich jedoch die Frage ob innerhalb den klassischen Führungsaufgaben der ICT-Teilbereich der Firmen-Strategie zu passiv bewirtschaftet wurde.

Offensichtlich wurden schon früher gewisse strategische und planerische Aufgaben nicht rechtzeitig gemacht. Auch stellt sich letztlich die Frage ob all die Audits, Revisionen und Internen Kontrollsysteme (z.B. IKS, Business Contingency System BCS / BCP) nicht gegriffen haben für die frühzeitige Erkennung und Massnahmen von solchen lange bekannten Umständen und Risiken.

Ja! Auch hier ist die Führungsebene in der unveränderten Pflicht, den Informatik-Bereich zu unterstützen oder deren Entscheide zu prägen / steuern oder auch kritisch zu hinterfragen. ICT wird immer noch als reine Kostenstelle und leider nicht als strategischer, innovations-treibender Vorteil gegenüber Mitbewerber betrachtet.

Einige Fakten und Möglichkeiten stehen fest und zur Verfügung zur aktuellen Situation:

–       Ohne entsprechende Sicherheitsmassnahmen, Updates (unrealistisches „eigenes“ Servicepack 4) und ohne erweitertem Support ist Windows XP in Firmennetzwerken ein möglicher Störfaktor für andere Systeme, Prozesse und Schnittstellen.
Beispiel aus der Praxis: 1 einzelner ungeschützter Rechner welcher nicht sauber isoliert oder gesperrt ist vom Netzwerk kann die ganze Organisation, den Internet-Zugang oder deren Mail-Infrastruktur auf internationale Mail Spam-Blacklists bringen und lahmlegen für die Mail- oder Internet-Kommunikation.

–       Eine durch aktuellere Webbrowser teil-abgesicherte Internet-Nutzung ist ebenfalls sind nur noch beschränkt möglich da die aktuellsten Webbrowser und Software-Produkte sich gar nicht
mehr oder nur mit mühsamen Umwegen installieren lassen.

–       Sogenannte „Zero Day Attacken“ (gezielte Angriffe am Tag oder zeitnaher Folgezeit der
Sicherheits-Lücke) ab dem EoL 08. April 2014 sind denkbare Szenarien und Zusatz-Risiken und dann die nicht speziell geschützten Windows-XP-Umgebungen und deren teilweise betriebskritischen Umsysteme gefährden.

–       Künftige regulatorische Vorgaben und Empfehlungen von z.B. Behörden / Gesetzen / Verbänden / Revisionsstellen / IKS / Audits für zukunftsorientierte Herausforderungen, neue dynamische Bedrohungslagen und angepasstem Risk-Management sind nicht mehr abbildbar.

–       Einzelne Virenschutz-Software-Hersteller bieten einen weiterlaufenden Support. Hier stellt sich aber eher die Frage ob dann genügend Schwachstellen abgedeckt werden können neben dem „löcherigen“ Betriebssystem Windows XP selber.

–       Der Umstieg auf in grosser Zahl vorhandene Open Source Produkte stellt keine echte Alternative dar – nur schon hinsichtlich teilweise fehlender Kompatibilität, fehlendem internen KnowHow, eingeschränkt verfügbaren Supportorganisationen, ebenfalls offenen Sicherheitsthemen und nicht darauf ausgerichteten Prozessen und Schulungen.

–       Das Isolieren auf Basis des Netzwerkes / Virtualisierung, das Sperren oder Löschen von lokalen Wechseldatenträgern / Firmendaten / USB-Anschlüssen / CD-DVD-Laufwerken für das Verhindern von der Einschleusung von schadhafter Software oder das Deaktivieren des Internets sind nicht immer praktikabel und erhöhen den Gesamt-Betriebsaufwand wiederum.

–       Die Gesamt-Kostenrechnung von solchen zunehmend zu isolierenden Umgebungen steigt
rasch an und auch ein optional sogenannt „erweiterter Support seitens Microsoft“ ist sehr kostenintensiv und vielerorts nicht mehr tragbar aufgrund vom Kostendruck (z.B. Vergleich zu massgeschneiderten Cloud-Services)

–       Ein „Ende mit Schrecken“ durch eine geplante, überprüfte Migration auf z.B. Windows 8.x / Office 2013 / Office 365 / Server 2012 mit vielen verfügbaren guten Tools und Migrationspfaden ist vielfach lohnenswerter als ein „Schrecken ohne Ende“ durch die mühsam aufrechtzuerhaltende Windows XP / Office 2003 Umgebung und dem teilweise auch anwachsenden KnowHow-Vakuum.

–       Migrationen und Transformationen bieten auch Chancen für Innovationen und Weiterentwicklungen in Prozessen und letztlich auch in Personalbelangen.
Viele ICT-Serviceorganisationen erkennen darin letztlich auch Chancen als Überlebensfaktor
im Vergleich zu anderen internen oder externen Mitbewerben oder Cloud-Lösungen. Hierbei werden zunehmend auch externe ICT-Coaches, „Cloud Solution Experts“ oder „Solution Brokers“ konsultiert für „Das Beste aus den Clouds“

–       Eine sauber geplante Transformation ebnet bei vielen Organisationen auch den Weg und Basis für moderne homogenisierte Cloud-Lösungen (Private / Public / Hybrid) bei flexibleren, besser budgetierbaren Kosten, nutzungsoptimierten Services und auch Unabhängigkeiten von kritischen KnowHow-Trägern und proprietären Systemen.

–       Das sehr stark optimierte Betriebssystem Windows 8.x lässt auch je nach Hardware einen sogenannten „Refresh von bestehender Hardware“, „Clientunabhängiges Windows2Go auf USB-Stick“ oder diverse „Virtualisierungs- / Deployment Szenarien“ zu und hilft dadurch weitere Kosten zu optimieren in Bereichen wie z.B. Flexibilität, Sicherheit und (Hybrid)-Cloud-Umgebungen.

–       Länger bekannte Bedürfnisse in den Bereichen wie „Bring your own Device (BYOD)“, People Centric IT (PCIT), geräte- und standort-unabhängige Workplaces bei maximaler Mobilität sind nicht mehr realisierbar.

–       Die zunehmend gewünschte Verschmelzung von den unterschiedlichen Geräte-/Form-Faktoren wie PC, HomeOffice, Client, Ultrabook, Tablet, Smartphone sind nicht mehr effizient / zentralisiert abbildbar.

–       Moderne, attraktive Arbeitsplätze – mit eben auch einem guten ICT-Business Support – sind zunehmend auch positiv wirkenden Faktoren bei der Personal-Rekrutierung und Arbeitgeber- / Arbeitsplatz-Attraktivität.

–       Die zentrale Verwaltung in Themen wie z.B. Richtlinien, Hardening, Datenschutz, Verschlüsselung / BitLocker, Remote-Zugang per DirectAccess, Audit, Inventarisierung, Softwareverteilung, Lizenzverwaltung, Alerting, Compliance ist mit Windows 8.x speziell in Zusammenarbeit mit z.B. Windows Server 2012 / System Center oder auch Windows Intune ideal abdeckbar.

–       Der KnowHow-Aufbau und interne Schulung von Mitarbeitern wird vereinfacht und intuitiver mit den neuen Versionen von Windows und Office und gegebenen Möglichkeiten der z.B. gemeinsamen Zusammenarbeit, Desktop-Sharing, Remote-Unterstützung, VideoConferencing

–       Neuere und intuitivere Bedienungskonzepte, Software-/App-Generationen mit verschmelzenden Bedienungsoberflächen und künftig immer weniger Betriebssystem-Versionen (bzw. bald mal nur noch einem Betriebssystem auf allen genutzten Geräten …) eröffnen ein riesiges weiteres Transformations-Potential

–       Weitere Zukunftsthemen wie z.B. zentral verwaltete Enterprise- / CompanyPortal-Apps / Webservices / Streaming per auch „Click to run“ und Nutzung ab auch Smartphones und Tablets sind nur neueren Versionen und Technologien vorbehalten.

–       Cloud-Lösungen wie z.B. Office 365 mit auch Windows Intune können Teilbereiche wie Nach- oder Neu-Lizenzierung von Betriebssystem Windows 8.x oder Office 2013 sehr kostengünstig und mit vielen prozessoptimierenden Zusatz-Funktionen abdecken. Selbstverständlich kann das Unternehmen auch hier entscheiden ob z.B. Office Lizenz / Betriebssystem nur isoliert lokal betrieben werden ohne Daten oder Services in der Cloud (z.B. für auch reine Lizenzierung von Office 2013 und Windows 8.x)

–       Hoffnungsvolle Briefe, Mails und Medien-Meldungen an die Adresse des neuen Microsoft-CEOs mit der Botschaft „Bitte lasst Windows XP länger leben da wir mehr Zeit brauchen“ oder „Wir bitten um Einsicht weil wir nichts dafür haben, dass wir auf Windows XP geblieben sind wegen dem untauglichen Nachfolge-Produkt Windows Vista“ oder „Wir wollen nicht automatisch mit der Cloud verbunden sein mit neueren Betriebssystemen oder Technologien / Services“ werden wenig nützen …

Ach ja! Zu guter Letzt: Wer sich mit Windows 7 derzeit ganz sicher fühlt wird bedenken müssen, dass offiziell gemäss Microsoft auch hier der grundlegende Basis-Support ebenfalls bereits wieder ausläuft ab 2015 gemäss aktuellen Informationen und muss auch bedenken, dass das letzte grosse Windows 7 Servicepack 1 vom Jahr 2011 stammt. Ob auch hier Microsoft eine allfällige Verschiebung dieses Datums macht – aufgrund der forcierten Windows 8.x Markteinführung und angekündigtem Produktelaunch von Windows 9 ab 2015 – ist eher fraglich derzeit. Das Zeitfenster fuer den Erfolg in dieser Transformation ist beschraenkter und kleiner als viele denken.

Daraus publiziertes Zeitungs-Interview: Windows XP end of life – Ende und Transformation eines Industrie-Standards

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Daraus publizierter Zeitungsartikel: Swiss IT Magazine – April 2014

Swiss-IT-Magazine-Artikel_55814_XP-Eol-Auswege-Strategie-April-2014

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